Akte 
Sitzung 18. Februar 1954
Entstehung
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durch die Stadt Montabaur erwächst, steht der Sache nicht abgeneigt gegenüber. In der nächsten Gemeinderatssitzung wird die Angelegen­heit behandelt. ^

Dipl.Ingenieur Gaul, der mit den Planungen für die Wasserleitung beauftragt ist, nimmt die Ausschreibungen für die Bohrungsarbeiten bereits vor. Die durch die Bohrung entstehenden Kosten dürften sich auf wenigstens 25.000, DM belaufen.

Inzwischen mußte festgestelit werden, daß der Wasserstand der Stadt Montabaur wieder stark zurückgegangen ist. Sperrstunden müssen wie­der eingeführt werden. Wenn keine größeren Niederschläge mehr kom­men, ist wieder mit einer Wassernot zu rechnen.

Der Gesamtkostenaufwand für die neue Wasserversorgungsanlage be­läuft sich auf wenigstens 300.000, DM. Um diese Anlage sicher zu stellen, müssen alle anderen weniger wichtigen Arbeiten^zurückgestel werden. Die Kosten durch Erhöhung des Wassergeldes teilweise zu decken dürfte abzulehnen sein.

Was die Vergebung der Arbeiten anbetrifft, so wird bei einem solchen Projekt nicht ein Ausschuß, sondern der gesamte Stadtrat die letzte Entscheidung treffen.

Der Stadtrat nimmt die Ausführungen des.Bürgermeisters zur Kenntnis und heißt sie einstimmig für gut.

Punkt 13 Verschiedenes.

Wegeeinziehung in dem Gelände "An dem Sauerbörnchen".

Die Genossenschaft der Barmherzigen Brüder in Montabaur hat den Antrag gestellt, auf Einziehung von 2 Feldwegen, die in ihrem eigene; Gelände liegen und nur von ihnen benutzt werden.

Es handelt sich um die Feldwege in Flur 5^ Parzellen 18/2315 und 2816.

Da kein öffentliches Interesse vcrliegt, befürwortet Herr Bürger­meister den Antrag der Genossenschaft der Barmherzigen Brüder.

Mit dem Verkauf der beiden 'Wegeflächen kann gleichzeitig der Erwerb des Geländestreifens entlang des Vinzenshauses in der Peterstor­straße verbanden werden.

Herr Bürgermeister wird ermächtigt, die entsprechenden Verhandlun­gen mit der Genossenschaft der Barmherzigen Brüder zu führen. Einstimmig wird weiter beschlossen, die beiden Feldwege einzuziehen.

B. Nichtöffentliche Sitzung.

Punkt 2

Änderung des Stellenplanes der Polizeibeamten.

Die Bezirksregierung dringt weiter auf Schaffung der 6. Polizei-

beamtenstelle. Auf die Dauer wird sich die Stadt durch die sich dauernd steigernde Einwohnerzahl dieser Verpflichtung nicht ent­ziehen können. Die Verwaltung schlägt daher vor,dem erneuten Er­suchen der Bezirksregierung stattzugeben.

Nach kurzer Debatte gibt der Stadtrat einstimmig seine Einwilligung zur Schaffung der 6. Polizeibeamtenstelle und zwar rückwirkend ab 1. Dezember 1953

Punkt 3

Beförderung eines Polizeibeamten.

Mit der Schaffung der 6. Polizeibeamtensteile in der Stadt Montabaur erhält der Stellenplan eine zweite Polizeimeisterstelle.

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