Einstimmig gibt der Stadtrat seine Zustimmung %ur Durchführung der Maßnahmen, die der Bürgermeister vorgeschlagen oder bereits angeordnet hat.
Auf Vorschlag des Bürgermeisters wird ein Ausschuß bestellt, der beratend mitwirkt. Der Ausschuß soll sich wie folgt zusammensetzen:
CDU 2 Mitglieder FDP 1 Mitglied SPD 1 Mitglied.
Weiter macht Herr Bürgermeister den Vorschlag, der Stadtrat möge im Laufe des Monats Oktober in den Stadtwald fahren, um sich an Ort und Stelle die Wasseranlagen anzusehen. Dieser Vorschlag findet einmütige Zustimmung.
Punkt 5
Eingabe der Einwohner der Kirchstraße wegen des schlechten Zustandes der Straßendecke und der damit für die Anwohner verbundenen Schädigung.
Außer den Anwohnern der Kirchstraße hat auch der Bezirksverband des Hotel- und Gaststätuengewerbes, Kreisstelle Unterwesterwald ein Beschwerdeschreiben eingereicht. Es ist richtig, daß die Kirchstraße und anschließend der Große und der Kleine Markt sich in einem sehr schlechten Zustand befinden. Verursacht durch den schlechten Zustand.der Straßen entstehen durch die laufend verkehrenden schweren Kraftfahrzeuge Schäden an den Häusern. Hinzu kommt der starke Lärm, der auch nachts nicht abreißt und die Übernachtungsgäste vertreibt.
Die Anlieger haben ein Recht darauf, daß der für die Straße Unterhaltspflichtige die Straße in einem guten Zustand erhält..
Die Stadtverwaltung wird daher bei der Landesstraßenbauverwaltung vorstellig werden, daß Mittel für die Straßeninstandsetzung bereitgestellt werden.
Der Stadtrat ist einstimmig mit dieser Regelung einverstanden.
Punkt 6
Hauungs- und Kulturplan 1954
Der Hauungsplan 1954 sieht vor ein Einschlagsoll von 2 885 fm Derbholz.
Der Kulturplan fordert im FWJ 1954 18 750,— DM einschl. Sozial- lasten. Nach Abzug der Werbungs- und Kulturkosten bringt der Wald in 1954 noch eine Reineinnahme von ca. 65.000,— DM.
Herr Bürgermeister Kraulich gibt die Gründe bekannt, auf die der Rückgang in den Einnahmen zurückzuführen ist. Wenig Nachfrage nach' Papierholz, Grubenholz usw. Bei dieser Gelegenheit muß jedoch darauf hingewiesen werden, daß der Wald während der Anlaufzeit nach der Währungsreform und auch in den Jahren nach 1945 ein großer Wert' war, den wir auch heute noch zu schätzen wissen. Wenn heute für die Wiederaufforstung und auch für die Instandhaltung der Wege vieles getan wird, so ist dieses eine Selbstverständlichkeit*. -^uch unseren Nachkommen muß der Wald erhalten bleiben.
Einstimmig genehmigt der Stadtrat den Hauungs- und Kulturplan 1954.
Einschlagsoll 2 885 fm,
Kulturkosten 18 750.— DM

