der Kurve an der Autobahnausfahrt Bodenerstrasse- Limburgerstraße nunmehr vorzunehmen. Hierzu ist erforderlich, dass vom Gelände ' Mühlenhöfer ca. 6 qm erworben werden und ein Teil der Einfriedi =
gungsmauer des Grundstückes Mühlenhöfer zurückgesetzt wird. Die Kosten für den Grunderwerb und die Mauerzurücksetzung die von der Stadt Montabaur zu tragen sind - die Stadt ist Unterhaltungs = pflichtiger der Seitenstreifen- belaufen sich nach Angabe des Lan= desbauamtes Diez auf ca. 900,- D.M.
Bürgermeister Kraulich ist der Ansicht, dass mit der Ver = breiternng der Kurve keine gute Lösung geschaffen wird, Auch der gesamte Stadtrat muss sich dieser Ansicht anschliessen. Dennoch be= schliesst'der Stadtrat die 900-D.M zu bewilligen, verlangt jedoch Mitteilung an das Landesbauamt in Diez, dass die gefundene Lösung keine endgültige sein dürfte, da das schwierige Verkehrsproblem an dieser Kurve damit nicht gelöst sei.
Verschiedenes
Anschaffung einer fahrbaren Leiter für die Straßen= beleuchtung
Der Stadtrat hat bei Genehmigung des Haushaltsplanes 1952 der Anschaffung einer solchen Leiter bereits zugestimmt.Ein= gesetzt sind 1500-D,M. Die anzuschaffende Leiter soll sowohl bei Arbeiten an der Strassenbeleuchtung sowie auch für Zwecke der Fem wehr Verwendung finden. Jnzwischen wurde eine für diesen Zweck ^ geeignete Leiter bei der Stadtverwaltung Niedermendig besichtig, Diese Leiter kostet jedoch rd. 2000-D.M.
Einstimmig genehmigt der Stadtrat den Mehrbetrag von
500,- D.M.
Verschiedenes
Auszug aus dem Sitzungsbericht der Stadtbevoll^ mächtigten der Stadt Boden / Schweden.
Bürgermeister Kraulich verliest einen Auszug aus dem Sitzungs= bericht der Stadt Boden/Schweden, darin bedankt sich die Stadt Boden für die ihr von dem TuS Montabaur überbrachten Geschenke der Stadt Montabaur- Bild der Stadt und Plaketten-. .Als Gegen= gäbe überreichte die Stadt Boden durch den TuS Montabaur der Sta< Montabaur einen Silberteller mit Wappen und eingravierter Kirche, Freudig nimmt der Stadtrat hiervon Kenntnis,
Bürgermeister Kraulich wird einstimmig bevollmächtigt, der Stadt Boden zu danken und gleichzeitig hiermit die Hoffnung zu verknüpfen, dass die Verbindung stets gepflegt und enger werdi als Mittel der Völkerverständigung und der Befriedung Europas.
Verschiedenes.
Grober Unfug durch schleudern von Steinen.
Beigeordneter Jntra nimmt die Gelegenheit der Anwesenheit der Jungens aus der 8. Schulklasse wahr um auf eine große Ge= fahr für Passanten und Hausbesitz aufmerksam zu machen. Jn letzterer Zeit werden von Kindern mittels Schleudern wieder Steine geschleudert , die nicht allein Fenterscheiben zer = trümmerten sondern auch Passanten trafen. Schnell ist ein Auge verloren. Er bittet dringend die Lehrerschaft und auch die Jun= gens mitzuwirken, dass dieser bösen Angewohnheit Abhilfe ge = schaft wird.
Lehrer Blum ergreift aus dem Zuhörerraum das Wort und betont, dass er stets die Jugend auf die Folgen solcher Handlungen hingewiesen habe und dies auch in Zukunft tun werde.
Verschiedenes.
Verkehrsproblem der Stadt Montabaur.
Bürgermeister Kraulich ergfeift das Wort um zu dem Ver = kehrsproblem innerhalb der Stadt Montabaur Stellung zu nehmen.
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