waltung an die Erledigung zu erinnern und in der nächsten Stadt = ratssitzung über das Ergebnis zu berichten.
Punkt 3
Behandlung der Einsprüche Alberthöhe.
Bürgermeister Fraulich berichtet dem Stadtrat, dass die
Firma Gebr. Schmidt, Steinwegstrasse, sowie Herr Otto Conradi den Antrag gestellt bezw. den Wunsch geäussert haben, ihre Garten= grundstücke auf der Alberthöhe in den Bebauungsplan einzubeziehen. Die Verwaltung kann diesem Anträgen keinesfalls zustimmen. Beiden Antragstellern ist die Möglichkeit gegeben ihre Gartengrundstücke gegen Grundstücke im Bebauungsgebiet einzutauschen, Man kann nicht einen Plan, der erst vor kurzer Zeit durch den Stadtrat genehmigt wurde,laufend den Wünschen der Bauinteresierten entsprechen ändern. Nach kurzer Bebatte fasst der Stadtrat einstimmig folgende: Beschluss:
Der Firma Gebr. Schmidt sowie Herrn Otto Conradi wird
empfohlen auf friedlichem Tauschwege einen entsprechenden Bauplatz zu erwerben.
Punkt 4
Fertigstellung des Schlossweges.
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Die Instandsetzung des Weges nach der Stendebach'sehen
Mühle muss bis zum nächsten Frühjahr zurückgestellt werden. Die j noch herzustellende Kanalisierung der ^ommerwiese, die durch die= j sen Weg verläuft, würde dazu zwingen, den Weg erneut aufzureißen. Herr Bürgermeister schlägt daher vor, die für die Instandsetzung i des Weges vorgesehenen Mittel für die dringend notwendig gewordene] Fertigstellung des Schlossweges zu verwenden. Mittel für die Jn= i standsetung des Weges nach der Stendenbach*sehen Mühle, sollen in Haushaltsplan 1953 aufgenommenwerden.
Einstimmig stimmt der Stadtrat dem Vorschlag des Herrn Bürgermeisters zu. !
Punkt 5
Änderung des Darlehnsvertrages zwischen Stadt Montabaur und Wasserwerk der Stadt Montabaur.
Die Stadt Montabaur hat an das Wasserwerk der Stadt Montabaui für den Wasserleitungsbau ein Darlehn in Höhe von 64 000- D.M. ge= zahlt. Dieses Darlehmn sollte ursprünglich mit dem gleichen Zin h satz verzinst werden, wie auch die Spareinlagen der Stadt bei den Banken, das sind 3 1/2 %. Da die Stadt mm Augenblick und wahr = scheinlich auch „in längerer Zeit, nicht in der Lage sein dürfte, Gelder anzulegen, vielmehr gezwungen ist Darlehen aufzunehmen die mit 6 1/2 % und'mehr zu verzinsen sind, erscheint es nicht angängi; dem Wasserwerk einen geringeren Zinssatz zuzubilligen.
Einstimmig beschliesst der Stadtrat, den Darlehani trag dahingehend zu ändern, dass die Verzinsung der 64 000-D.M anstatt mit 3 1/2 % mit 6 1/2 % erfolgt.
Punkt 6. ^
Bau ein4s weiteren Besatzungsverdrängtenhauses.
Bürgermeister Kraulich gibt bekannt, dass das zweite Be = satzungsverdrängtenhaus in Angriff genommen und hoffentlich bis zum Einbruch des Winters im Rohbau stehen wird. Nun sind für die Errichtung eines weiteren Besatzungsverdrängtenhauses Mittel des Landes in Höhe von 28 300-D.M. in Aussicht gestellt worden. Herr Bürgermeister richtet an den Stadtrat die Frage, ob er grundsätz =
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