Akte 
Sitzung 28. September 1951
Entstehung
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Bericht über die Stadtratssitzung vom 18. Oktpber 1 9 5 1.

Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich die Beigeordneten: Behl, Jntra und Hannappel,

die Stadträte : Frl.Seepe,Eberz Alois, Morschheuser, Kaiser,Ross=

bach, Hartert, Rothbrust,.Eberz Mathias, Scheidt , Frank, Kuntermann, Altenhofen, Jntra Norbert,Schmidt und Schneckenburger.

Entschuldigt fehlten die Stadträte : Leisenheimer und Fraü Hirsch.

Um 17 35 U hr eröffnet Bürgermeister Kraulich die Sitzung mit einer

kurzen Begrüssung.besonders begrüsst er auch die beiden Forstmeiste Winterfeld und üepe. Dem Herrn Stadtrat Anton Rossbach, der am 12. Oktober 1951 seine silberne Hochzeit feierte, spricht er nachträglf auch im Hamen der Beigeordneten und Stadträte die herzlichsten Glück=

wünsche aus. Nachdem festgestellt, dass der Stadtrat ordnungsgemäß ge laden und beschlussfähig ist, schlägt der Vorsitzende vor, die Tages= Ordnung dahingehend zu ändern, dass der Punkt 3 " Anerkennung des Hauungs-und Kulturplanes " als 2- Punkt der Tagesordnung eingereiht und als 3. Punkt Punkt 2 = Grund stückstausch ^.ckeraufforstung usw. folgt.Einstimmig ist der Stadtrat mit dieser Änderung einverstanden. Es wird nunmehr in die Tagesordnung übergegangen:

Punkt 1. v

Anerkennung des neuen Betriebswerkes für die Waldungen der Stadt Montabaur mit evtl. Beuauf= forstung.der Distrikte Körlen und Schneidmühle.

Zu behandeln ist in diesem Punkt nur das Betriebs = werk der Stadt Montabaur, Die evtl. Neuaufforstung der Dist rikte Körlen u. Schneidmühle wird ^in Punkt 3 " Grundstücks= tausch usw." mit verhandelt.

Nachdem Stadtinspektor Kunst in krzen und klaren Worten den Sinn und die Kosten des Betriebswerkes dargelegt erteilt Bürgermeister.Kraulich Herrn Forstmeister Repe, der das Betriebswerk aufgestellt,, d,as Wort zur Erläuterung des Betriebswerkes. ^

Forstmeister Hepe gibt in kurzen aber sehr klaren

Umrissen ein genaues Bild über das von ihm aufgestellte Be= triebswerk. Was für den Kaufmann die nillanz und die Jhven= turaufnahme bedeutet, gilt im gleichen Sinne, so betont er

besonders hervorhebend, das Betriebswerk für den Waldbesitz

Das Betriebswerk gibt ihm die Richtlinien für Planungen in den kommenden Jahren.

Das Betriebswerk der Stadt Montabaur weist am Stichtage 1.10.1951 als tatsächliche Verwaltungsfläche 774,8 ha aus. Diese Fläche setzt sich wie folgt zusammen:

Holzboden 739,3 ha

Nichtholzboden 31,7 ha (Wege usw.)

somit Forstbetriebsfläche 77l,o ha

Nebenflächen 3,8 ha

ergibt zusammen 774,8 ha

Jn dieser Fläche sind 41,1 ha enthalten, die jetzt oder in späteren Jahren noch aufzuforsten sind bezw. aufge = forstet werden können.

Nach dem Betriebswerk kommt für die nächsten 10 Jahre eine Gesamtnutzung von jährlich 3 266 fm in Frage.

Bürgermeister Kraulich dankt Herrn Forstmeister

Hepe