Akte 
Sitzung 07. Juni 1951
Entstehung
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öffentlichen Sitzung nicht preis gegeben werden, ^m übrigen wir; in Anlehnung an den § 19 der Geschäftsordnung fortan über oie Tätigkeit des Wohnungsamtes bezw. des WohnungsauEschusses wie ge= wünscht, Bericht erstattet werden.

Der Vorsitzende verliest nunmehr ein Schreiben der Mittelrheinische Heimstätte in Koblenz betr. Zinsverbilligung des von der Deutschen ^ amtenverSicherung gewährten Darlehns durch die Stadt Montab- ur.

Da die Stadt Montabaur für das bereits weiter gegebene Dar^ lehn'von 60 000,-D.M. eine Zinsverbilligung bis auf 2 % gewährt und somit genügend für diesen sozialen Wohnungsbau getan hat,lehnt der Stadtrat es einstimmig ab, auch für die 50 000,-LD.M. einen Teil der Zinsen auf die Stadt zu übernahmen.

Bs folgt die Verlesung von 2 Schreiben der massauischen Heimstätte in Frankfurt a.M. und der Mittelrheinischen Heimstätte in Koblenz. Heide stellen den Antrag auf Zuweisung von Bauplätzen für die Errichtung von Wohnungen für die Postverwaltung.

Einstimmig ist der Stadtrat damit einverstanden, dass nur dem Antrag der Mittelrheinischen Heimstätte in Koblenz, die der Stadt Montabaur auch in den letzten Jahren ihre Unterstützung hat-& kommen lassen, entsprochen wird.

Mit diesem Punkt ist die öffentliche Sitzung beendet, nachdem die Vertreter der Presse usw. den Sitzungssaal Verlassen haben, folgt die nichtöffentliche Sitzung. Vor Eintritt in die Tages- Ordnung verliest Stadtinspektor Sack das Protokoll der letzten nicM öffentlichen Sitzung. Beanstandungen ergeben sich keine. -

Es folgt Punkt 1 t

Stellenplan der Stadt Monteoaur.

Der Stellenplan der Stadt Montabaur-soll insoweit ge= ändert werden, dass 3 neue Stellen eingesetzt werden. Es handa sich um die Angestelltenstelien:

Wassergelderheber Rohrmeister u. Elektrometer.

Einstimmig genehmigt der Stadtrat den neuen Stellenplan und zwar rückwirkend ab 1. April 1951. Stadtrat Heger hält es nicht; für richtig, dass die beiden letzten Stellen,Rohrmeister und Elek%% meister in die Gruppe X uer TOA emngruppiert wurden.Beide gehören nach seiner Ansicht zum mindesten in die Gruppe IX der TOA. Er be= antragt die Angelenheit zwecks Heueingruppierung an den Finanzaas =' schuss zu überweisen. Der Stadtrat billigt diesem Antrag zu, ist je= doch damit einverstanden, dass die Vergütungszahlung ab 1.April d.J. nach Gruppe X der TOA bereits einsetzt.

Stadtrat Mathias Eberz beanstandet, dass trotz 5 Po? lizeibeamten des öfteren an den öffentlichen Plätzen und auch in deü! Verkehrsstraßen kein Polizeibeamter anzutreffen ist. Manscher Flur =j schaden , sei es im Gebück, Tiergarten usw. könnte verhütet werden. Auch kommt es vor, dass Filmvorstellungen, in den denen Jugendliche nichts zu suchen haben, nicht genügend kontrolliert werden. Beigeord­neter Fehl erklärt hierzu, die gtädt. Polizei werde er auf die vorg^ tragenen Mmssstände aufmerksam machen und Abhilfe verlangen.

Um 19 4o ist die Sit^ig beendet.