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Die Ausführung soll noch vor Pflasterung der Alleestraße erfolgen. Unter Anerkennung der
Dringlichkeit genehmigt. Verrechnung im R.J. 1928.
Mitteilungen
a) Herr Stadtverordneter Rademacher brachte eine Beschwerde verschiedener Anwohner der Heimstättenwohnungen über zu hohe Mieten ein.
Herr Bürgermeister teilte aufklärend dazu mit, dass wir wenig Einfluß auf die Festsetzung der Mieten haben, da für die in Frage kommenden Wohnungen keine städt. Gelder zur Verfügung gestellt wurden. Wir seien der Heimstätte immerhin zu Dank verpflichtet. Durch die Zahl der von ihr errichteten Wohnungen sei die Wohnungsnot in Montabaur doch wesentlich gemindert und den hiesigen Handwerkern Arbeit verschafft worden. Bei der demnächstigen Anwesenheit des Herrn Regierungsrates Heiser soll die Angelegenheit besprochen werden. Wenn möglich, ist eine Verbilligung der Mieten durch nachträgliche Genehmigung von Hauszinssteuerdarlehen herbeizuführen.
Zur Besprechung der Angelegenheit wurde eine Kommission bestehend aus dem Herrn Bürgermeister, den Herren Stadtverordneten Stern, Rademacher und Hannappel gewählt.
b) Herr Stadtverordneter Rademacher regt die Aufstückung und Erbreiterung des Sportplatzes an. Verzinsung der erforderlichen Mittel – geschätzt 5.000,- RM – will er durch Vereinnahmung der Eintrittsgelder decken. Es wurde empfohlen, der Sportverein möge selbst ein Darlehen aufnehmen und den Platz auf eigene Kosten herrichten. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt, dagegen eine Kommission bestehend aus den Herrn Stadtverordneten Johann Müller, Rademacher und Eberz gewählt.
Vor Eintritt in die geheime Sitzung gibt Herr Stadtverordneten Vorsteher bekannt, dass die ab 1. Okt. 1927 in Kraft getretene neue Besoldung folgende Mehrausgaben verursacht:
Dringlichkeit genehmigt. Verrechnung im R.J. 1928.
Mitteilungen
a) Herr Stadtverordneter Rademacher brachte eine Beschwerde verschiedener Anwohner der Heimstättenwohnungen über zu hohe Mieten ein.
Herr Bürgermeister teilte aufklärend dazu mit, dass wir wenig Einfluß auf die Festsetzung der Mieten haben, da für die in Frage kommenden Wohnungen keine städt. Gelder zur Verfügung gestellt wurden. Wir seien der Heimstätte immerhin zu Dank verpflichtet. Durch die Zahl der von ihr errichteten Wohnungen sei die Wohnungsnot in Montabaur doch wesentlich gemindert und den hiesigen Handwerkern Arbeit verschafft worden. Bei der demnächstigen Anwesenheit des Herrn Regierungsrates Heiser soll die Angelegenheit besprochen werden. Wenn möglich, ist eine Verbilligung der Mieten durch nachträgliche Genehmigung von Hauszinssteuerdarlehen herbeizuführen.
Zur Besprechung der Angelegenheit wurde eine Kommission bestehend aus dem Herrn Bürgermeister, den Herren Stadtverordneten Stern, Rademacher und Hannappel gewählt.
b) Herr Stadtverordneter Rademacher regt die Aufstückung und Erbreiterung des Sportplatzes an. Verzinsung der erforderlichen Mittel – geschätzt 5.000,- RM – will er durch Vereinnahmung der Eintrittsgelder decken. Es wurde empfohlen, der Sportverein möge selbst ein Darlehen aufnehmen und den Platz auf eigene Kosten herrichten. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt, dagegen eine Kommission bestehend aus den Herrn Stadtverordneten Johann Müller, Rademacher und Eberz gewählt.
Vor Eintritt in die geheime Sitzung gibt Herr Stadtverordneten Vorsteher bekannt, dass die ab 1. Okt. 1927 in Kraft getretene neue Besoldung folgende Mehrausgaben verursacht:

