Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1928-1933
Entstehung
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Lehrlinge erhoben. Für die Ermittlung der Zahl der Arbeiter, Angestellten und Lehrlinge sind als Stichtage der 1. Juni und der 1. November bestimmt.
Nach Aussprache wird die vorgelegte Satzung mit der Maßgabe genehmigt, dass zur Ermittlung der Zahl der Angestellten, Arbeiter und Lehrlinge die Gesamttagewerke zu berechnen sind. Je 300 Tagewerke gelten dann als einen Beitragssatz. Überschießende Teile sind nach oben aufzurunden.
Das Weitere bleibt dem Magistrat überlassen.
Herr Stadtverordneter wünscht Auskunft über die Einnahmen und Ausgaben der Berufsschule getrennt nach den Jahren 1924, 1925, 1926 und 1927.

3. Prüfung der Stadtkasse für das R.J. 1925 und Entlastung des Stadtrentmeisters
Der von der Finanzkommission beauftragte Stadtverordnete Hisgen erstattet Bericht. Zunächst teilt er mit, dass alle 2 bis 3 Monate unvermutete Prüfungen der Stadtkasse stattfinden, die keine Unregelmäßigkeiten ergeben haben. Er verliest das Ergebnis des durch Herrn Rechnungsrevisor Pötz aus Weilburg vorgenommene Prüfung der Jahresrechnung von 1925.
 
Die Einnahmen betrugen
 
1.547.744,56 RM
Die Ausgaben betrugen
1.539.949,65 RM
demnach Mehreinnahmen
0.007.794,92 RM,
die auf das folgende R.J. übertragen wurden.

Von den Einzelbemerkungen wurden mit allseitigem Einverständnis nur die Nrn. 5 und 13 mit der Beantwortung der Stadtkasse vorgelesen.
Sodann wurde Herrn Stadtrentmeister Hartenfels der Dank der Stadtverordneten – Versammlung für die musterhafte Führung der Stadtkasse ausgesprochen.
Zugleich wurde der Stadtverwaltung und der Stadtkasse Entlastung erteilt.

4. Dringlichkeitsantrag. Bewilligung von ca. 300,- RM für die Ableitung der vom H. Rebstock fließenden Wässer