Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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V. Antrag der Landwirtschaftskammer in Wiesbaden auf Gewährung einer Beihilfe zu den laufenden Unterhaltungskosten der hiesigen landwirtschaftl. Winterschule für das R. J. 1924.
Es werden 50 Zentner Kohlen und 15 Zentner Holz aus Beständen der Stadt geliefert.
Außerdem werden 40 KW Strom unentgeltlich abgegeben.
 
VI. Neuwahl von 3 Mitgliedern zur Schuldeputation der Volksschule.
Gewählt werden durch Zuruf die Herren Oberpostsekretär Ackva und Handelsschulleiter Willi Bach ferner Frau Anton Rössel.

VII. Erlaß einer Gebührenordnung für die Inanspruchnahme des Wohnungsamtes.
Die vorliegende Ordnung wird einstimmig genehmigt. Der Antrag der Herrn Stadtv. Rademacher, in die Ordnung einen Zusatz aufzunehmen, wonach die Erwerbslosen befreit seien, wird abgelehnt, weil eine solche Ermäßigung oder Befreiungsvorschrift durch den Magistrat vorgesehen und in der Ordnung bereits enthalten ist.

VIII. Antrag des Ernst Jakob Kugel von hier auf Pachtung einer Sandgrube im Distrikt Reihershahn.
Genehmigt unter der Bedingung, daß die Waldkulturen nicht beschädigt werden. Es soll ein möglichst niedriger Pachtpreis erhoben werden. Bei Auffinden von Bodenschützen hat Kugel der Stadtverwaltung Mitteilung zu machen.