Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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Mark für die Kilowattstunde festgesetzt. Außerdem ist für jede im Monat August verbrauchte Kilowattstunde Strom eine Vorauszahlung von 500.000 Mark für den Monat September zu leisten. Die Zählermiete beträgt vom 1. August d. J. ab 10.000 Mark monatlich. Es wird angeregt, mit Herrn Mühlenbesitzer Adam Quirmbach von hier zwecks Stromlieferung durch diesen unter Zuziehung des Herrn Stadtverordneten Eberz zu verhandeln.

5) Ankauf des in der Elisabethenstraße Nr. 6 gelegenen Hauses
Gemäß Vorschlag des Magistrats beschließt die Stadtverordneten-Versammlung, das bezeichnete Haus unter folgenden Bedingungen anzukaufen:
Der Kaufpreis beträgt 6.000 Goldmark. Da die Stadt z. Zt. nicht in der Lage ist, die finanzielle Belastungen zu tragen, soll zu Gunsten des Verkäufers eine auf 30 Jahre beiderseits unkündbare Goldhypothek von 6.000 Goldmark im Grundbuch eingetragen werden, die mit 1 vom Hundert jährlich zu verzinsen ist. Die Stadtverwaltung baut alsdann das Haus auf.
Wenn auch schon die Verzinsung allein bedeutend mehr kostet als die Mieten der neugeschaffenen Wohnungen einbringen, so soll der Ankauf doch erfolgen, weil mit Rücksicht auf die herrschende Wohnungsnot ein Opfer gebracht werden muß. Falls wir das Haus nicht kaufen, wird es infolge des Witterungseinflusses voraussichtlich demnächst bald zusammenbrechen. Der Magistrat wird daher beauftragt, mit dem Hausbesitzer entsprechend zu verhandeln.

B. Vertrauliche Sitzung

1) Beschaffung von Notgeld.
Die Stadtverwaltung sah sich vor Kurzem genötigt, Notgeld in den Werten von 100.000 M.