260
Bericht über die Sitzung vom 15. September 1922
Anwesend waren unter dem Vorsitz des Stadtverordneten-Vorstehers Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Teves:
a) Herr Bürgermeister Mönig,
b) Herr Beigeordneter und Stadtv. Gaul
c) die Herren Magistratsschöffen Flügel, Germann, Philippi und Dr. Wentrup
d) die Herren Stadtverordneten Eisel, Eberz, Dr. Froning, Ickenroth, Lenaif, Lenz, Dr. Marx, Müller, Roßbach, Stern, Weyer, Wilhelmy sowie Frau Stadtv. Windeck.
e) von der Beleuchtungskommission die Herren Paffhausen und Seepe.
Entschuldigt fehlte Herr Stadtr. Gehling ferner die Herren Stadtr. Burg und Intra.
a) Herr Bürgermeister Mönig,
b) Herr Beigeordneter und Stadtv. Gaul
c) die Herren Magistratsschöffen Flügel, Germann, Philippi und Dr. Wentrup
d) die Herren Stadtverordneten Eisel, Eberz, Dr. Froning, Ickenroth, Lenaif, Lenz, Dr. Marx, Müller, Roßbach, Stern, Weyer, Wilhelmy sowie Frau Stadtv. Windeck.
e) von der Beleuchtungskommission die Herren Paffhausen und Seepe.
Entschuldigt fehlte Herr Stadtr. Gehling ferner die Herren Stadtr. Burg und Intra.
Öffentliche Sitzung
1. Erweiterung des Elektrizitätswerks.
Die Maschinenanlagen des Elektrizitätswerks sind für die Dauer zu schwach, um den erforderlichen Strom für die Stadt Montabaur zu erzeugen. Bei Herstellung der Anlage waren etwa 80 Konsumenten angeschlossen, heute sind es bereits 860 mit 16.000 Glühlampen, 170 Motoren, 38 Apparaten und 105 Bügeleisen. Bei den ständig steigenden Preisen der Kohlen ist die Stromerzeugung durch Dampfmaschinen unrentabel und belastet die Abnehmer außerordentlich. Aus diesem Grunde ist man neuerdings mit der Frage des Anschlusses an die Überlandzentrale beschäftigt. Die Stadt Montabaur soll den Strom gegebenenfalls
Die Maschinenanlagen des Elektrizitätswerks sind für die Dauer zu schwach, um den erforderlichen Strom für die Stadt Montabaur zu erzeugen. Bei Herstellung der Anlage waren etwa 80 Konsumenten angeschlossen, heute sind es bereits 860 mit 16.000 Glühlampen, 170 Motoren, 38 Apparaten und 105 Bügeleisen. Bei den ständig steigenden Preisen der Kohlen ist die Stromerzeugung durch Dampfmaschinen unrentabel und belastet die Abnehmer außerordentlich. Aus diesem Grunde ist man neuerdings mit der Frage des Anschlusses an die Überlandzentrale beschäftigt. Die Stadt Montabaur soll den Strom gegebenenfalls

