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so danke er heute nochmals mündlich für das Vertrauen das
ihm durch seine Wahl entgegengebracht worden sei. Er hoffe, sich
dessen dadurch würdig zu erweisen, daß er seine ganze Kraft
und seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung in den
Dienst der Stadt Montabaur stelle und seine Tätigkeit von
den Grundsätzen der Gerechtigkeit treuer Pflichterfüllung leiten
lasse, damit alle Bevölkerungsschichten der Stadt Vertrauen zu
ihm gewännen. Infolge der veränderten Zeitverhältnisse die der
verlorene Krieg gebracht habe, müssen die Aufgaben der Städte
unausgesetzt, und die Ausgaben steigerten sich derart, daß
man mit Sorgen daran denken müsse, wie sie getragen werden
könnten. Den Mut jedoch dürften und würden wir nicht
verlieren. Wir hätten die feste Hoffnung, daß wir uns durchringen
würden. Dazu müssten aber alle Kräfte zusammengefaßt und
angespannt werden. Der einzelne Bürger solle trotz der Schwere
der Zeit oder gerade deswegen Interesse an seiner Stadtgemeinde
gewinnen und mitarbeiten als Glied einer Schicksalsgemeinschaft.
Jeder einzelne Beamte solle seine Arbeit nicht bloß
nach dem Buchstaben, sondern mit vollem Interesse
verrichten. Der Verstand allein tue das nicht; das Volk wolle
das Herz fühlen im Dienstgange der Verwaltung. Das empfinde
das Volk und wenn wir so handelten, dann täten wir
im Interesse des Volkes das Beste. Von diesen Grundsätzen möchte
er sich leiten lassen, allerdings in der Hoffnung, daß solche
Bestrebungen seitens der Bürgerschaft auch volles Verständnis
und nachhaltige Unterstützung finden möchten. Er schloß seine
Ausführungen mit den Worten: „So gehe ich dann mit Gott an
meine Arbeit. Möge sie gelingen zum Wohle der Stadt und
letzten Endes auch zum Wohle unseres geliebten, schwer ge-
prüften, teuren Deutschen Vaterlandes!“
so danke er heute nochmals mündlich für das Vertrauen das
ihm durch seine Wahl entgegengebracht worden sei. Er hoffe, sich
dessen dadurch würdig zu erweisen, daß er seine ganze Kraft
und seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung in den
Dienst der Stadt Montabaur stelle und seine Tätigkeit von
den Grundsätzen der Gerechtigkeit treuer Pflichterfüllung leiten
lasse, damit alle Bevölkerungsschichten der Stadt Vertrauen zu
ihm gewännen. Infolge der veränderten Zeitverhältnisse die der
verlorene Krieg gebracht habe, müssen die Aufgaben der Städte
unausgesetzt, und die Ausgaben steigerten sich derart, daß
man mit Sorgen daran denken müsse, wie sie getragen werden
könnten. Den Mut jedoch dürften und würden wir nicht
verlieren. Wir hätten die feste Hoffnung, daß wir uns durchringen
würden. Dazu müssten aber alle Kräfte zusammengefaßt und
angespannt werden. Der einzelne Bürger solle trotz der Schwere
der Zeit oder gerade deswegen Interesse an seiner Stadtgemeinde
gewinnen und mitarbeiten als Glied einer Schicksalsgemeinschaft.
Jeder einzelne Beamte solle seine Arbeit nicht bloß
nach dem Buchstaben, sondern mit vollem Interesse
verrichten. Der Verstand allein tue das nicht; das Volk wolle
das Herz fühlen im Dienstgange der Verwaltung. Das empfinde
das Volk und wenn wir so handelten, dann täten wir
im Interesse des Volkes das Beste. Von diesen Grundsätzen möchte
er sich leiten lassen, allerdings in der Hoffnung, daß solche
Bestrebungen seitens der Bürgerschaft auch volles Verständnis
und nachhaltige Unterstützung finden möchten. Er schloß seine
Ausführungen mit den Worten: „So gehe ich dann mit Gott an
meine Arbeit. Möge sie gelingen zum Wohle der Stadt und
letzten Endes auch zum Wohle unseres geliebten, schwer ge-
prüften, teuren Deutschen Vaterlandes!“
Nach einem Schlusswort das Herrn Stadtverordnetenvorstehers
Dr. Teves wurde die Sitzung geschlossen.
Dr. Teves wurde die Sitzung geschlossen.
Der Stadtverordnetenvorsteher: Die Stadtverordneten:
Dr. Teves Lenaif
Intra
Stern
Dr. Teves Lenaif
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Stern

