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Hierauf gelangt die angesetzte Tagesordnung zur
Beratung und Beschlußfassung:
I Bullenhaltung
Beratung und Beschlußfassung:
I Bullenhaltung
Der Bullenhalter Peter Roßbach von hier
verlangt an Stelle des bisherigen Futter- und
Pflegegeldes einen Jahresbetrag von 8.000, - Mark, sowie
ein Deckgeld von 10,- Mark für jede zum Decken
zugeführte Kuh. Der Magistrat hat diesem Angebot
zugestimmt, schlägt aber vor, statt 10,- Mark
Deckgeld 20,- Mark zu nehmen, und den so
erzielten Mehrerlös auf die zu zahlenden 8.000,-
Mark anzurechnen. Von den Herren Stadtverordneten
Norbert Roßbach und Eisel wird hiergegen
eingewandt, daß 20,- Mark zu hoch sei und vorgeschlagen,
es bei 10,- Mark zu belassen, weil sonst
die Landwirte gezwungen seien, einen höheren
Milchpreis zu fordern. Nach eingehender Aussprache
wird von der Versammlung der Antrag
des Magistrats abgelehnt und das Angebot des
Peter Roßbach angenommen.
Es wird weiter beantragt, zur Ausgleichung
des hierdurch entstandenen Fehlbetrags den
Pachtpreis für die Schafweide zu erhöhen. Das
Weitere soll der Magistrat veranlassen.
II.Milchversorgung
verlangt an Stelle des bisherigen Futter- und
Pflegegeldes einen Jahresbetrag von 8.000, - Mark, sowie
ein Deckgeld von 10,- Mark für jede zum Decken
zugeführte Kuh. Der Magistrat hat diesem Angebot
zugestimmt, schlägt aber vor, statt 10,- Mark
Deckgeld 20,- Mark zu nehmen, und den so
erzielten Mehrerlös auf die zu zahlenden 8.000,-
Mark anzurechnen. Von den Herren Stadtverordneten
Norbert Roßbach und Eisel wird hiergegen
eingewandt, daß 20,- Mark zu hoch sei und vorgeschlagen,
es bei 10,- Mark zu belassen, weil sonst
die Landwirte gezwungen seien, einen höheren
Milchpreis zu fordern. Nach eingehender Aussprache
wird von der Versammlung der Antrag
des Magistrats abgelehnt und das Angebot des
Peter Roßbach angenommen.
Es wird weiter beantragt, zur Ausgleichung
des hierdurch entstandenen Fehlbetrags den
Pachtpreis für die Schafweide zu erhöhen. Das
Weitere soll der Magistrat veranlassen.
II.Milchversorgung
Der Preis der von der Stadt ausgegebenen
Milch berechnet sich einschl. Transportkosten auf über
3,- Mark je Liter. In der letzten Stadtv.- Sitzung
wurde beschlossen, den Verkaufspreis zu Gunsten
der versorgungsberechtigten Einwohner auf Kosten
der Stadt auf 250,- Mark herabzusetzen. Dieser
Beschluß erhielt die Zustimmung des Magistrats
Milch berechnet sich einschl. Transportkosten auf über
3,- Mark je Liter. In der letzten Stadtv.- Sitzung
wurde beschlossen, den Verkaufspreis zu Gunsten
der versorgungsberechtigten Einwohner auf Kosten
der Stadt auf 250,- Mark herabzusetzen. Dieser
Beschluß erhielt die Zustimmung des Magistrats

