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Die Stelle soll neu ausgeschrieben werden.
b) Die Versammlung nimmt mit Dank davon
Kenntnis, daß Herr Fabrikant Heinrich Volkmann von
hier der Stadt 1.500,- Mark zur Bewilligung von
Zuschüssen zur Beschaffung von Winterkartoffeln für bedürftige
Einwohner der Stadt überwiesen hat.
c) Nach dem Stadtr.-Beschluß vom 5.11.1920 sollten
jedem Haushalt der Stadt 4 Rm. Reiserknüppelholz,
getrennt in Reiser und Knüppel, abgegeben werden. Da
die Forstbehörde verschiedene Bedenken gegen die
Ausführung dieser Beschlüsse vorgebracht hat, schlägt der
Magistrat im Benehmen mit der Forstbehörde vor, statt dessen
50 gute Stammwellen für jeden Haushalt bereit zu
stellen und bei den Holzverkäufen, zu denen wir
Bürger von Montabaur zugelassen werden, zu versteigern.
Die Versammlung erklärt sich hiermit einverstanden.
d) Der hiesige Detailistenverein bittet in einer
Eingabe, die in hiesiger Stadt stattfindenden Kram-
und Viehmärkte seitens der Stadtverwaltung stets
vorher öffentlich in den Zeitungen bekannt zu machen,
wie dies auch in den Nachbarstädten üblich ist und
auch vor dem Kriege hier der Fall war. Der Antrag
wird genehmigt.
e) Auf Antrag des Magistrats genehmigt die Ver-
sammlung einen Betrag bis zu 15.000,- Mark zur
Erschürfung neuer Wasserquellen im Stadtwalde. Die
Stellen, wo noch reichlich Wasser zu erwarten ist, sind
durch einen Rutengänger festgestellt worden.
Bei der Aussprache hierüber wurde von Herrn Stadt-
Verordneten Lenz angetragen, daß eine Kontrolle der
Wasserleitungen der größeren Betriebe (Fabriken) nötig sei.
b) Die Versammlung nimmt mit Dank davon
Kenntnis, daß Herr Fabrikant Heinrich Volkmann von
hier der Stadt 1.500,- Mark zur Bewilligung von
Zuschüssen zur Beschaffung von Winterkartoffeln für bedürftige
Einwohner der Stadt überwiesen hat.
c) Nach dem Stadtr.-Beschluß vom 5.11.1920 sollten
jedem Haushalt der Stadt 4 Rm. Reiserknüppelholz,
getrennt in Reiser und Knüppel, abgegeben werden. Da
die Forstbehörde verschiedene Bedenken gegen die
Ausführung dieser Beschlüsse vorgebracht hat, schlägt der
Magistrat im Benehmen mit der Forstbehörde vor, statt dessen
50 gute Stammwellen für jeden Haushalt bereit zu
stellen und bei den Holzverkäufen, zu denen wir
Bürger von Montabaur zugelassen werden, zu versteigern.
Die Versammlung erklärt sich hiermit einverstanden.
d) Der hiesige Detailistenverein bittet in einer
Eingabe, die in hiesiger Stadt stattfindenden Kram-
und Viehmärkte seitens der Stadtverwaltung stets
vorher öffentlich in den Zeitungen bekannt zu machen,
wie dies auch in den Nachbarstädten üblich ist und
auch vor dem Kriege hier der Fall war. Der Antrag
wird genehmigt.
e) Auf Antrag des Magistrats genehmigt die Ver-
sammlung einen Betrag bis zu 15.000,- Mark zur
Erschürfung neuer Wasserquellen im Stadtwalde. Die
Stellen, wo noch reichlich Wasser zu erwarten ist, sind
durch einen Rutengänger festgestellt worden.
Bei der Aussprache hierüber wurde von Herrn Stadt-
Verordneten Lenz angetragen, daß eine Kontrolle der
Wasserleitungen der größeren Betriebe (Fabriken) nötig sei.

