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mission zu überweisen, welche nach Anhörung der Beteiligten
zur nächsten Stadtverordnetensitzung Vorlage über die
Höhe der zu bewilligenden Versorgung machen soll.
VII. Abänderung der Darlehensbewilligung für den Gärtner
Jakob Schneider
Gemäß Verfügung des Herrn Regierungspräsidenten
in Wiesbaden vom 24.11.1920 Pr. I. 3. W. 1247 beschließt
die Versammlung, das dem Gärtner Jakob Schneider, von hier,
bewilligte Baudarlehen in Höhe von 4.400,- Mark auf 20 Jahre
unverzinslich zu geben. Erst nach Ablauf dieser 20 Jahre
wird der nicht als verlorene Baukosten-Zuschuß anzusehende
Teil mit 4% verzinst.
VII a) Im Anschluß hieran entspann sich eine längere
Aussprache über Wohnungs- und Baufragen in hiesiger
Stadt. Von Seiten der Stadtverwaltung müsse etwas zur
Steuerung der Wohnungsnot geschehen. Entweder soll die Stadt
selbst Wohnhäuser errichten oder den Erbauern von Wohnhäusern
neben den gesetzlichen Reichs- und Gemeindedarlehen
namhafte Zuschüsse geben oder aber verbilligtes Material be-
schaffen. Ein Vorschlag geht dahin, bei jedem zu errichtenden
Einfamilienhaus einen Zuschuß von etwa 10 bis
15.000,- Mark zu gewähren. Der Magistrat wurde beauftragt,
dieser Sache näher zu treten und in Verbindung
mit der Finanz- und Baukommission baldigst hierüber
Vorschläge zu machen.
VIII. Mitteilungen
a) Die Versammlung nimmt, davon Kenntnis, daß
der Gewerbelehrer, Herr Schürmann aus Dortmund, auf
die Annahme der Wahl zum Gewerbelehrer und Schulleiter
an der hiesigen gewerbl. Fortbildungsschule wegen verschiedener
Differenzen mit der beim Zentralvorstand des Gewerbevereins
für Nassau bestehenden Schulinspektion verzichtet hat.
zur nächsten Stadtverordnetensitzung Vorlage über die
Höhe der zu bewilligenden Versorgung machen soll.
VII. Abänderung der Darlehensbewilligung für den Gärtner
Jakob Schneider
Gemäß Verfügung des Herrn Regierungspräsidenten
in Wiesbaden vom 24.11.1920 Pr. I. 3. W. 1247 beschließt
die Versammlung, das dem Gärtner Jakob Schneider, von hier,
bewilligte Baudarlehen in Höhe von 4.400,- Mark auf 20 Jahre
unverzinslich zu geben. Erst nach Ablauf dieser 20 Jahre
wird der nicht als verlorene Baukosten-Zuschuß anzusehende
Teil mit 4% verzinst.
VII a) Im Anschluß hieran entspann sich eine längere
Aussprache über Wohnungs- und Baufragen in hiesiger
Stadt. Von Seiten der Stadtverwaltung müsse etwas zur
Steuerung der Wohnungsnot geschehen. Entweder soll die Stadt
selbst Wohnhäuser errichten oder den Erbauern von Wohnhäusern
neben den gesetzlichen Reichs- und Gemeindedarlehen
namhafte Zuschüsse geben oder aber verbilligtes Material be-
schaffen. Ein Vorschlag geht dahin, bei jedem zu errichtenden
Einfamilienhaus einen Zuschuß von etwa 10 bis
15.000,- Mark zu gewähren. Der Magistrat wurde beauftragt,
dieser Sache näher zu treten und in Verbindung
mit der Finanz- und Baukommission baldigst hierüber
Vorschläge zu machen.
VIII. Mitteilungen
a) Die Versammlung nimmt, davon Kenntnis, daß
der Gewerbelehrer, Herr Schürmann aus Dortmund, auf
die Annahme der Wahl zum Gewerbelehrer und Schulleiter
an der hiesigen gewerbl. Fortbildungsschule wegen verschiedener
Differenzen mit der beim Zentralvorstand des Gewerbevereins
für Nassau bestehenden Schulinspektion verzichtet hat.

