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gelten; wenn dann noch das Gymnasium
verschwinde, was sei denn noch Montabaur ohne
seine höheren Knabenschulen? Ein Dorf!
Für die Volksschule müsste alles geschehen und
geschehe auch alles, was nötig sei, nicht mehr
aber auch nicht weniger. Das Gymnasium
zu erhalten müsse alle Kraft angewandt
werden, so lange es irgend möglich sei.
Verschwinde das Gymnasium, so blieben die
persönlichen Ausgaben dafür noch längere Zeit,
aber die Einnahmen und Vorteile, wirtschaftlicher
wie geistiger Art, seien sofort dahin und
die Bürger von Montabaur müssten für
teures Geld ihre Kinder nach auswärts auf
die höheren Schulen schicken. Schon einmal
habe die Stadt vor 100 Jahren (1817) diesen
Fehler gemacht und ihn sehr bald bereut, bis
er ihr endlich mit großer Mühe nach 50
Jahren gelang, wieder eine höhere Schule, das
jetzige Gymnasium, zu schaffen. Würde der
Fehler noch einmal gemacht, so sei er nicht
mehr wieder gut zu machen. Dies sei, auch
die Ansicht des Herrn Oberregierungsrats Dr.
Pähler durch dessen unablässige und wohl
wollendste Tätigkeit, als er Direktor unserer
Schule war wie auch später, als er Provin-
zialrat und Aufsichtsbehörde war, die Schule ihre
Blüte erlangt habe, sodass in den letzten Jahrzehnten
sie einen regelmäßigen Besuch von gegen 300
Schüler hatte, die teilweise von weither kommen.
Herr Pähler kann und wird auch
jetzt noch alles tun, um unsere Schule, die
sozusagen seine Gründung sei, durch die
gegenwärtige Schwierigkeit durchzubringen. In den
neuen Gehältern der Lehrer sei, ein Teuerungsausgleich
enthalten, der genau so wie bei den
verschwinde, was sei denn noch Montabaur ohne
seine höheren Knabenschulen? Ein Dorf!
Für die Volksschule müsste alles geschehen und
geschehe auch alles, was nötig sei, nicht mehr
aber auch nicht weniger. Das Gymnasium
zu erhalten müsse alle Kraft angewandt
werden, so lange es irgend möglich sei.
Verschwinde das Gymnasium, so blieben die
persönlichen Ausgaben dafür noch längere Zeit,
aber die Einnahmen und Vorteile, wirtschaftlicher
wie geistiger Art, seien sofort dahin und
die Bürger von Montabaur müssten für
teures Geld ihre Kinder nach auswärts auf
die höheren Schulen schicken. Schon einmal
habe die Stadt vor 100 Jahren (1817) diesen
Fehler gemacht und ihn sehr bald bereut, bis
er ihr endlich mit großer Mühe nach 50
Jahren gelang, wieder eine höhere Schule, das
jetzige Gymnasium, zu schaffen. Würde der
Fehler noch einmal gemacht, so sei er nicht
mehr wieder gut zu machen. Dies sei, auch
die Ansicht des Herrn Oberregierungsrats Dr.
Pähler durch dessen unablässige und wohl
wollendste Tätigkeit, als er Direktor unserer
Schule war wie auch später, als er Provin-
zialrat und Aufsichtsbehörde war, die Schule ihre
Blüte erlangt habe, sodass in den letzten Jahrzehnten
sie einen regelmäßigen Besuch von gegen 300
Schüler hatte, die teilweise von weither kommen.
Herr Pähler kann und wird auch
jetzt noch alles tun, um unsere Schule, die
sozusagen seine Gründung sei, durch die
gegenwärtige Schwierigkeit durchzubringen. In den
neuen Gehältern der Lehrer sei, ein Teuerungsausgleich
enthalten, der genau so wie bei den

