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darauf gelangte die angesetzte Tagesordnung
zur Beratung und Beschlußfassung.
I. Beratung des Haushaltsentwurfs für 1920
Die einzelnen Titel und Abteilungen desselben
wurden von Herrn II. Beigeordneten
Kreisbaumeister Gaul vorgetragen.
Die Gesamteinnahmen betragen 1.626.955,- Mark,
die Gesamtausgaben 1.705.715,- Mark,
demnach Mehrausgeben 78.1760 Mark.
Dieser Betrag wird nur Mehreinnahmen des Vorjahres
gedeckt. Im Anschluß an die Verlesung des Haushaltsentwurfs
mit den gewaltig steigenden Ausgaben
wurden Zweifel geäußert ob es gelingen werde,
das Gymnasium zu erhalten und seinen Bedarf
zu decken. Der Unterschied der Forderungen für
das Gymnasium einerseits, und der Volksschule,
die stiefmütterlich behandelt würde, anderseits,
wurde hervorgehoben und die Frage gestellt, ob auch
das Schulgeld am Gymnasium erhöht worden sei.
Der Magistrat teilte mit, daß dies mehrfach
geschehen sei und nannte die neuen Sätze für
die einheimischen und die noch höheren Sätze
für die auswärtigen Schüler. Von mehreren Stadtverordneten
wie auch von Seiten der Magistrats
wurde den betr. Erhaltung des Gymnasiums
geäußerten Bedenken scharf widersprochen. Deutschland
müsse alles tun zur Erhaltung seiner höheren
Schulen, sonst sei ein Wettbewerb mit dem
Auslande und ein Wiederaufbau der Staatswirtschaft
ausgeschlossen. Da werde es auch die
Regierung an ihrer Hilfe nicht fehlen lassen.
Die Erhaltung der anderen höheren Knabenschule,
der Präparanden und des Seminars, sei sehr fraglich,
ja müsse einstweilen als unwahrscheinlich
zur Beratung und Beschlußfassung.
I. Beratung des Haushaltsentwurfs für 1920
Die einzelnen Titel und Abteilungen desselben
wurden von Herrn II. Beigeordneten
Kreisbaumeister Gaul vorgetragen.
Die Gesamteinnahmen betragen 1.626.955,- Mark,
die Gesamtausgaben 1.705.715,- Mark,
demnach Mehrausgeben 78.1760 Mark.
Dieser Betrag wird nur Mehreinnahmen des Vorjahres
gedeckt. Im Anschluß an die Verlesung des Haushaltsentwurfs
mit den gewaltig steigenden Ausgaben
wurden Zweifel geäußert ob es gelingen werde,
das Gymnasium zu erhalten und seinen Bedarf
zu decken. Der Unterschied der Forderungen für
das Gymnasium einerseits, und der Volksschule,
die stiefmütterlich behandelt würde, anderseits,
wurde hervorgehoben und die Frage gestellt, ob auch
das Schulgeld am Gymnasium erhöht worden sei.
Der Magistrat teilte mit, daß dies mehrfach
geschehen sei und nannte die neuen Sätze für
die einheimischen und die noch höheren Sätze
für die auswärtigen Schüler. Von mehreren Stadtverordneten
wie auch von Seiten der Magistrats
wurde den betr. Erhaltung des Gymnasiums
geäußerten Bedenken scharf widersprochen. Deutschland
müsse alles tun zur Erhaltung seiner höheren
Schulen, sonst sei ein Wettbewerb mit dem
Auslande und ein Wiederaufbau der Staatswirtschaft
ausgeschlossen. Da werde es auch die
Regierung an ihrer Hilfe nicht fehlen lassen.
Die Erhaltung der anderen höheren Knabenschule,
der Präparanden und des Seminars, sei sehr fraglich,
ja müsse einstweilen als unwahrscheinlich

