Wochenblatt VG Montabaur
Für die FWG erklärte deren Fraktionsvorsitzender Heinz Vietze, auch seine Fraktion könne dem Haushalt in der vorliegenden Form nicht zustimmen. Durch die Umlagenerhöhung um 3 Prozentpunkte könnten 23 der 25 Ortsgemeinden ihren Haushalt nicht mehr ausgleichen, seien also nicht mehr handlungsfähig.
Die Grundsicherungsleistungen seien zu hoch, hier könne man sicher noch reduzieren.
Auf die Neueinstellung von Mitarbeitern für den Bereich Wirtschaftsförderung solle verzichtet werden, diese Aufgabe könne mit dem vorhandenen Personal gelöst werden.
Die Darlehnsaufnahme in Höhe von 2,5 Mio €uro solle besser bei tatsächlichen Bedarf über einen Nachtragshaushalt gelöst werden - bis Mitte des Jahres 2005 könnten auf diese Weise schon ca. 40.000 €uro Kreditzinsen eingespart werden.
Insgesamt könnten auf diese Weise wohl rund 460.000 € Ausgaben vermieden werden. Die FWG stelle daher den Antrag, die Verbandsgemeindeumlage nur um 2 Prozentpunkte zu erhöhen.
Fraktionsvorsitzender Dietmar Eisenhuth (Bündnis 90/Grüne) stellte klar, für seine Fraktion sei eine Umlagenerhöhung um 2 Prozentpunkte unstrittig, um Hartz IV und den Erweiterungs- und Sanierungsbedarf der Schulen finanzieren zu können. Für die Wirtschaftsförderung - im konkreten Fall für den weiteren Ausbau des JCE-Parks - könne aber keine Zustimmung erteilt werden, so dass seine Fraktion dem Haushaltsplan 2005 insgesamt nicht zustimmen könne.
Für die FDP-Fraktion stimmte deren Vorsitzende Heike Hatzmann dem Haushalt 2005 und somit auch der 3-prozentigen Umlagenerhöhung zu. Sie erklärte, die Diskussion, ob der Haushalt wegen der Unsicherheiten zu Hartz IV erst im Februar oder März 2005 vorgelegt werden sollte, sei müßig, denn damit hätte es auch für die Stadt Montabaur und die Ortsgemeinden keine Planungssicherheit gegeben. Sie verwies auch darauf, dass die Verbandsgemeinde Montabaur bei der Höhe ihrer Verbandsgemeindeumlage in Rheinland-Pfalz am unteren Ende der Tabelle liege. Die Ausgaben für Hartz IV seien aus Sicht der FDP-Fraktion unstrittig. Auch bei den Personalausgaben liege die Verbandsgemeinde Montabaur in Vergleich zu anderen Verbandsgemeinden im Mittelfeld. Mit dem Einsatz von qualifiziertem Personal solle die Bauverwaltung bzw. die Wirtschaftsförderung gestärkt werden, denn dabei handele es sich um strategische Aufgaben, die für künftige Investitionen von großer Bedeutung seien. Auch gegen die Aufnahme des Darlehens in Höhe von 2,5 Mio €uro bzw. die daraus resultierenden Kreditkosten habe die FDP keine Einwendungen. Die Verwaltung brauche „Manövrierfähigkeit“ und letztlich sei es Aufgabe des Verbandsgemeinderates über die Verwendung der Mittel zu entscheiden.
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__ Nr, 53/2004
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Die Verbandsgemeinde Montabaur (40.000 Einwohner) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eme/n Mrtarbefter/in „ProjekUteuenmg
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Weitere Informationen zur Veibandsgemeinde und Region findende unter ^
www.vg.montabaur.de oder www.lce-Park-montatour.de.

