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Gartenskulpturen können im Laden wunderschön aussehen - im Garten dann sind sie aber oft ein Fremdkörper und wirken wie ausgestanzt. Um sie möglichst schnell antik aussehen zu lassen, brauchen sie Patina. Der Begriff stammtaus dem Italienischen und bedeutet Firnis, also eine durch Alterung entstandene Färbung und Oberflächenbeschaffenheit. Patiniert werden können Skul­pturen, Gartenhäuschen, Weg­platten, Stühle und vieles mehr, solange die Oberfläche nicht zu glatt ist. Die vorgeschlagenen „Rezepte" beschleunigen das Ganze, dennoch ist eine Zutat wichtig, nämlich Geduld. Patina wird je nach Material durch unterschiedliche Vorgänge her­vorgerufen, daher gibt es für Stein, Holz und Metalle ver-schiedene Alterungsmethoden. Bei Objekten aus unpoliertem Naturstein und unglasierter Keramik wird die gewünschte Patina zum großen Teil durch Algen und Pilze hervorgerufen. Diese brauchen Nährstoffe, Wasser und eine Oberfläche, an der sie sich gut festhalten können. Was sie nicht mögen, sind chemisch behandelte oder glatte Oberflächen, Trockenheit, pralle Sonne und Schlagregen. Früher war es üblich, Statuen vollständig in Jauche zu tauchen. Es reicht allerdings auch ein Anstrich mit Joghurt oder Buttermilch - stinkt nicht und erfüllt den gleichen Zweck. Die „Alterung" erfolgt besonders schnell in hohem Gras oder an einem anderen feuchten und vor Wind, Regen und direkter Sonne geschützten Ort. Nach einem halben Jahr kann man die Objekte einmal umdrehen. Die Sonne ■ bleicht Holz - Luft und Witterung machen es grau. Die Maserung tritt

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zu Tage, wenn etwa Wespen^

we,chen Holz-teile f ür 4( Nestbau wegknab-bem. Ansl der Wespen knabbern wir: Mil

emer Gas-flamme wird das H<

vorsichtig angeU j

Anschließend legt eine Sfahlbi

die Linien aus hartem Holz £ Wenn man nun die Oberfl, dünn mit einer graill

Emulsionsfarbe streicht und solo mit einem weichen Tuch daiüjfl wischt, bleibt die Farbe nur in dsj Vertiefungen zurück verdeutlicht die natürli’W Maserung.

Mitunter ist es ist ratsam, sälzlich ein paar Bretter ebenso; behandeln, damit bei späfeijj Reparaturarbeiten, zum ßei$| am Gartenhäuschen, nicht buntes Flickwerk aus neuen i alten Brettern entsteht. Aber zi| Not kann man das Holz beizen, bis es farblich passt.

An Regenrinnen aus Kupfer: grünliche Streifen zu sehen, di „Rost" des Kupfers. Auch andi rostende Metalle erhalten il Farbe und Rauheit dui chemische Reaktionen mifLii'ij Wasser. Dies lässt sich beschli nigen, indem man die saubere fettfreien Objekte in Salzwa« taucht oder sie damit bespriil Statuen aus Metall sind meisfMJ Gelangt Salzwasser hinein, sol gründlich mit frischem Was® ausgespült werden. Bei poliert® Steinen, glasierter Keramik, GW und Edelstahl-flachen lackierten Stücken ist 61 natürliche Patinierung kaum s erreichen. Ohne jeden HaM Schlagregen die Patina ein' fort. Aber es gibt für p Untergrund gut haltende A

striche, mit denen man miteW

Geschick eine Patinierung sW lieren kann.-hg-