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Wochenblatt VG Montabaur

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Verarbeitung birgt Risiken

(epr) Erste Wahl im Bautenschutz ist seif jeher der Werkstoff Bitumen. Der bei der Erdölverarbeitung ge­wonnene, bauchemisch aufbereite­te Stoff wird vor allem für die Dich­tung von Dächern und Außenwän­den verwendet Dochdecker, Hand- und Heimwerker setzen ihn überall dort ein, wo eindringende Feuch­tigkeit wertvolle Bausubstanz ge­fährden könnte Ein wesentlicher, ledoch risikoreicher Bestandteil vie­ler gängiger Bitumenprodulde sind Lösemittel Wegen der alarmieren­den Zahl schwerer und sogar tödli­cher Unfälle, die sich bei der Ver­arbeitung ereigneten, stehen diese Produkte jetzt verstärkt auf dem Prüf­stand In allen Fällen wurde noch dem Aufbringen lösemittelholtiger Bitu- menvoranstriche versucht, mit dem Brenner Schweißbohnen zu verlegen. Dabei kam es zu gefährlichen Ver­puffungen. Unfälle traten vor allem dann auf, wenn die Produkte ver­botenerweise in geschlossenen Räu­men verarbeitet wurden. Zwar wei­sen die Hersteller eindeutig auf die Gefahren hin, doch offensichtlich wird der Warnung nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Damit drängt sich zwangsläufig die Frage auf, wieso man so leichtsinnig und fahrlässig mit derart sensiblen Stof­fen umgeht - obwohl es bereits bes­sere Alternativen gibt. Schon längst haben innovative Hersteller lösemit­telfreie Bitumenemulsionen auf was­serlöslicher Basis entwickelt und in die Baumärkle gebracht. Deren An­

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