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Wochenblatt VG Montabaur
Kirmesnachruf
Trotz Dauerregen wurde zünftig gefeiert
Vorbei! Die Kirmes 2005 ist gehalten. Selbst "Kellerkorls Paul" als einer der älteren Einwohner konnte sich beim Kirmesfruhschoppen des MGV Cacilia am Montagmorgen nicht daran erinnern, dass es die Wefterfrö- sche nach dem Krieg mal so schlecht mit uns meinten tagelanger Dauerregen trübte doch etwas die Kirmesfreude. Trotzdem ließen sich die meisten nicht davon abhalten, nach alter Tradition die Kirmes zünftig zu feiern. Unser Dank gilt allen Gästen, insbesondere aber den Wirtsleuten Hahn-Jung und Merz sowie der Schaustellerfamilie Weisbrot-Zehres und den Nachbarn am Brunnenplatz für die “Verarbeitung" des nun mal mit einem solchen Dorffest verbundenen Lärm.
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Viele kamen zum ßaumstellen nach alter Tradition mit Holzstangen und hörten auf das Kommando von Ludwig Labonte.
Dank aber auch an Pfarrer Thon für die Gestaltung der Kirchweihmesse in der Laurentius-Kapelle und Heribert Wilhelmi für die musikalische Begleitung, Dieter Müller und Thomas Keul für das Kranzwickeln, Petra Korbach für die Sanierung des Buchfinks. Marcel Wilhelmi für das Fällen des Baumes und Werner Schuckart für den Transport desselben sowie allen Helfern beim Stellen des Kirmesbaumes und beim Leeren des Freibierfasses danach.
Ein letztes Dankeschön allen, die mit der Dorffahne oder ähnlichem “Flagge gezeigt” und unser Dorf damit in ein festliches Licht gerückt haben. Am 11. August 2006, kann es dann wieder heißen: ogezappt ess! Vielleicht sind ja bis dahin noch mehr im Besitz einer Dorffahne und zeigen diese auch.
Uli Schmidt, Ortsbürgermeister
Konzert “Musik in alten Dorfkirchen” am 18.09. in der Kapelle
Der Kultursommer kommt - wenn auch etwas verspätet - nach Horbach: die Weltmusik-Konzertreihe “Musik in alten Dorfkirchen" feiert am Sonntag, 18.09.2005 in unserer Kapelle Jubiläum, zum 50. Konzert im 10. Jahr wird die Gruppe FLORENTIN CHIRAN & TRIO ROMANIA erwartet. “Volksmusik” vom Balkan auf allerhöchsten Niveau mit Musikern aus Rumänien.
Gefördert wird das Projekt der Kleinkunstbühne Mons Tabor im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz von der Kreissparkasse Westerwald.
Die 4 leidenschaftlichen
und begnadeten Musiker nehmen die Zuhörennnen und Zuhörer des Jubiläumskonzertes in unserer Laurentius-Kapelle mit auf eine Reise durch ihr schönes und vielfältiges Land Rumänien. Ihre auf Geige, Kontrabass, Bratsche und Zimbal gespielten Lieder erzählen von der Donau, dem Schwarzen Meer und den Sonnenblumenfeldem
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der Walachei. Musikalische Geschichten von Liebe und Leid, von Freu de und Schmerz - gespielt von 4 großartigen Musikern.
Karten gibt es im Vorverkauf für 9,- € im Gasthaus “Zum grünen Baum“ in Horbach. Beginn ist um 17.00 Uhr, Einlass ca. 30 Minuten vorher. Info unter Tel. 06439/909227. Nach dem Konzert feiern Musiker, Medienver- treter und Veranstalter gemeinsam das Konzertjubiläum beim Abendessen im “Grünen Baum”.
In Horbach Ium vorm.rk. n
esse für die * Uhf . Fahrt zum Kloster Marienstatt
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05 09 1800 Uhr: Informationsbesuch des Gern
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?o C rS <n i9 n Öo n Uhr Vortrag im Gemeindehaus über n®»,
^ So 9 Kartoffeltest des Sportvereins l üo 1 7 00 Uhr .Musik in alten Dorfkirchen" in der
* 1 8 X 1 V 0 O Uhr Sitzung des Gemeinderates 22-0®- ’noo Uhr Sitzung des Festausschusses^
* 1 2 l a 'In 1 5 Uhr Sitzung Arbeitskreis Buchfinkenland
* 17 in' 7 a no Uhr Ortsbegehung des Gemeinderates
* 24 ln I oconacht für Kinder im Gemeindehaus
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Bitte geeignete V Uli Schmidt, OrfslfeJS
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Neubürger - “Zougeraste" sind in Horbach immer willkommen
Um den Eingewöhnungsprozess hin zum .vollwertigen Ho^ beschleunigen, hatte die Gemeinde erstmals alle in den letto] Zugezogenen zu einem Neubürgertreffen eingeladen. Das He 1 leider eher bescheiden Trotzdem gilt: alle, die in unser Dort; sind uns herzlich willkommen! Besonders gerne begrüßen» diejenigen, die sich in unserer Dorfgemeinschaft engagier« das Vereinsieben aktiv mitgestalten wollen. Ein Dorf lebtnunnä, Vitalität und dem Engagement seiner Bürgerinnen und Bürgern auch zugezogene Neuhorbacher wichtig. Sie bringen neueL, Anregungen mit ms Dort Nicht selten packen sie auch ml am Dortgememschaft ruft. Klar, auch diejenigen, die den hohen! unseres schönen Dorfes eher passiv genießen möchten undinL Mitte Ruhe suchen, sind gerne gesehen. Alle ‘Zougerasteif M Begegnung und gelebte Nachbarschaft im Mittelpunkt stehen, bew hierzu die Möglichkeit Die Mitglieder des Gemeinderates uni*) emsvorstände sowie viele weitere .Eingeborene" stehen $ö «3 einem Gespräch .über den Gartenzaun’ oder bei einem I gung Auch die Sprechstunde des Ortsbürgermeisters kamfirj. Zweck gerne genutzt werden. Also nochmaJ: herzlichwffiowaij bach 1
Uli Schmidt OdsK.’pen
Uli Schmidt, Ortsbürgermeister
„Horbacher Fakten"
Zum 125. Cäcilta-Geburtstag sind die 4. Horbacher Chortage geplant Spieglein. Spieglem an der Wand - wer ist die Älteste im Hotel Klar, die “Cäcilia“, unser tradrtionsreicher Männergesarigve’eii! lebt seif nunmehr schon 123 Jahren unter uns und ist damit e refel betagtesten Vereine in unserer Region. Und wie er lebt zum I25.I tag sind die 4. Horbacher Chortage bereits in Planung.
Es war in der "fünften Jahreszeit”, genauer gesagt am Fask tag des Jahres 1882. als der MGV Cäcilia Horbach das üchtderi sehr ärmlichen Welt erblickte. Bereits ein Jahr zuvor war jedocha rentiustag in der Horbacher Kapelle Chorgesang zu hören gewesen! gute Leistungen beim Besuch von Sängerfesten machte derCWi näheren und werteren Umgebung bald auf sich aufmerksam. 11 noch junge Dame Cäcilia dann zum ersten Mal befreund« einem Sängertest ein. 1905 besuchte man in Montabaur zum i einen Gesangswettstreit. Schon damals zeichnete die Hortsacheri so die Überlieferung, eine große Begeisterung beim Singen ausT Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde 1912 das 30#nge p des Vereins gefeiert. Dabei wurde auch die Vereinsfahne "* noch heute den Chor begleitet.
Im Ersten Weltkneg verstummte dann auch in Horbach derGrt unmittelbar danach im Jahr 1918 nahmen die Horbacher Sam»* ihre Vereinsarbeit wieder auf. Leider musste auf 10 Sang< zichtet werden, die aus dem mörderischen Krieg nicht ma« gekommen waren. Noch einmal verstummte Jahre spätere™” Gesang - auch Im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945 nw einstätigkeit. In diesem Kneg fanden elf Sänger den Tod. .
Im Januar 1946 fand in Horbach dann die erste J Knegsende statt. Verstärkt durch Heimkehrer und junge W» ger konnte sich der Männergesangverein “Cäcilia" Hoiwö 1 entfalten. In den nachfolgenden Jahrzehnten verstand ss des großen Eifers seiner Mitglieder, sowie der Didgenjw sein Niveau zu steigern und die Zahl der WettstreitetW Ein besonderer Tag in der jüngeren Vereinsgeschichte war er 1985. An diesem Tag also vor fast genau 20 Jahren leiter und Organist Hubertus Weimer seine erste Chorprow^ Unter seiner Führung entwickelte sich der Männergesw Horbach zu dem, was er heute ist.
Weit mehr als 100 erste Preise hat der Chor seit 1985®^ zweimal wurde ihm auf internationaler Ebene das hen: 1994 in Prag und 1996 in Riva del Garda. IrnJar,,* te der MGV auch seine erste CD, eine Dokumentation® '
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