Wochenblatt VG Montabaur
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Fünf Jahre Viszeralchirurgie am Brüderkrankenhaus Montabaur Gute Ausstattung und ein neuer Oberarzt
garantieren weiterhin hohes Leistungsniveau ^ rQn i,onhaiiser
Das Brüderkrankenhaus Montabaur war eines ' cler |'T®p nkf viszeral-
im Westerwald, das vor nunmehr fünf Jahren T med M ic ha-
chirurgie eingerichtet hat. Unter der Leitung von Che a _ el Düsseldorf wird der Bevölkerung des WesteiwaWkreises e J> 1d Bauchorgane und endokrine Drüsen spezialisierte Chirurgie angebot«> ^
Besonderes Augenmerk wird dabei auf die minimal 'n'nhlaL und ent (Schlüssellochchirurgie) gelegt. Die Entfernung der Gallenbla zündeter Blinddärme mittels dieser sanften OP-Verfahren istir1M0 baur ebenso zum Standard geworden wie Operationen am Magen und die Entfernung von meist entzündlich veränderten Dickdarmabsch Besonders stolz ist Dr. Düsseldorf darüber, dass er diese schonende Operationstechnik durch den Einsatz spezieller Instrumente auch ei in anbieten kann. Überregionalen Zuspruch findet das Angebot einer oc - spezialisierten Leistenbruchchirurgie und der chirurgischen Behänd u g von schwierig zu behandelnden Enddarmleiden. Nach Ausfuhrungen von Dr. Düsseldorf ist es in den vergangenen fünf Jahren gelungen auch die Behandlung von Krebserkrankungen am Brüderkrankenhaus Montabaur auszubauen. In enger Zusammenarbeit mit den Internisten des Krankenhauses, „niedergelassenen" Onkologen und den Hausärzten werden neben Geschwulstkrankheiten des Magens und Dickdarmes auch Gewächse an Leber und Bauchspeicheldrüse entfernt.
Mit Hilfe kürzlich angeschaffter, neuester Hochfrequenzstromtechnologie ist es nun möglich, speziell Operationen an der Leber ohne nennenswerten Blutverlust durchzuführen. Bei allen Operationen wird die Gefahr der Nachblutung durch den Einsatz dieser modernen Technologie dramatisch verringert.
Das gilt auch für die Schilddrüsenchirurgie. Mit Herrn Dr. Gemmer. der als Oberarzt seit Anfang Juni in der Viszeralchirurgie am Bruderkrankenhaus Montabaur tätig ist. konnte Herr Dr. Düsseldorf sein Team um einen Schilddüsenspezialisten ergänzen. In diesem Zusammenhang wurde em Gerät angeschafft, mit dem die Stimmbandnerven während einer Schild- drüsenoperation genau dargestellt und geschont werden können. Mit Hilfe des so genannten Rekurrensmonitorings wird die Gefahr von anhaltender Heiserkeit nach Schilddrüsenoperationen fast gänzlich ausgeschaltet. So ist es möglich auch umfangreiche Krebsoperationen an der Schilddrüse sicher und schonend für die Patienten durchzuführen.
In Rückschau auf die vergangenen Jahre resümiert Dr. Düsseldorf, sei es gelungen in Montabaur den Aufbau eines bauchchirurgischen Hochleistungszentrums voranzutreiben. Die vielfach erfolgreiche Behandlung von Patienten mit schweren Bauchfellentzündungen in enger Zusammenarbeit mit den Intensivmedizinern des Brüderkrankenhaus Montabaur sei ein deutliches Signal für die Leistungsfähigkeit der Abteilung.
Beide Chirurgen betonen dabei, dass nicht nur Technik und die einwandfreie Durchführung von Operationen für den Erfolg der von ihnen vertretenen Chirurgie verantwortlich sind. Die menschliche Zuwendung zu Patienten und deren Angehörigen verbunden mit sehr sorgfältig abgewognen Operationsempfehlungen halten sie für mindestens ebenso wichtig. Als Besonderheit im Brüderkrankenhaus Montabaur führen sie an, dass alle Patienten vor, während und nach der Operation komplett in chef- bzw. oberärztlicher Hand bleiben und so eine fundierte und durchgängige Behandlung garantiert wird. Unter der Telefonnummer 02602 / 122- 662 steht eine Bauch- und Tumorhotline zur Verfügung.
Nähere Informationen zum Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Montabaur unter 02602/122-0 oder www.bkh-montabaur.de.
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