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Wochenblatt VG Montabaur

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Hepatitis-A- Risiko rund ums Mittelmeer:

Türkei-Urlauber sollten geimpft sein

Kreisgesundheitsamt rät zur strikten Hygiene

Zu Beginn der Hauptreisewelle warnen führen­de Reisemediziner vor einer Hepatitis-A-Infekti- on besonders in Ägypten und Türkei.Vergan­genen Sommer erkrankten mehr als 350 Urlau­ber im ägyptischen Urlaubsort Hurghada an Hepatitis A. darunter 278 Deutsche, erklärt Dr. Ursula Kaiser vom Kreisgesundheitsamt in Mon­tabaur. Der Genuss von Orangensaft sei wahr­scheinlich der Grund für die Infektion gewesen. Die Übertragung von Hepatitis-A-Viren ge­schieht sehr schnell und unkompliziert durch Schmierinfektion oder verunreinigtes I rink­wasser.Schon allein Zähneputzen mit infi­ziertem Trinkwasser kann eine Erkrankung her- vorrufen. Obst und so genanntes Kopf gedüng­tes Gemüse oder Salate, was nichts anderes bedeutet als mit Fäkalien gedüngt, sind typi­sche Infektionsquellen. Auch Meeresfrüchte und Muscheln sind häufige Ursachen einer Erkrankung, so Dr. Kaiser. Neben der Einhal­tung einer strikten Nahrungsmittel- und Trink­wasserhygiene biete nur die Impfung gegen Hepatitis A hundertprozentigen Schutz. Kinder erkrankten fast nie an Hepatitis A, sind aber möglicherweise symptomlose Ausscheider von Viren. Bei Erwachsenen führt die Infektion nach zwei bis sechs Wochen zu Fieber, Abgeschla- genheit, Appetitlosigkeit und Übelkeit. Es ent­wickelt sich eine Entzündung der Leber (Hepa­titis) - die typische Reisegelbsucht.

Urlauber in den Mittelmeerraum, sowie nach Osteuropa, Ägypten, Marokko, Tunesien und Türkei sollten sich daher mit einer Hepatitis-A- Impfung vor der Erkrankung schützen. Schon ab dem vollendeten ersten Lebensjahr reicht eine einmalige Injektion zur Grundimmunisie­rung aus. Nach sechs Monaten sollte eine Auf­frischung erfolgen, die dann einen Schutz von mindestens zehn Jahren sicherstellt.

Ozonbelastung im Westerwaldkreis

Über aktuelle Werte informiert Umweltamt der Kreisverwaltung

Jeder sollte wissen, dass an heißen Sommer­tagen die Ozon-Konzentration in der Luft stark ansteigen. Um sich über die aktuelle Ozonbe­lastung im Westerwald zu informieren, bietet das Umweltamt der Kreisverwaltung einen Bürgerservice an. Unter Rufnummern 02602/ 124213 (Martina Rabiaa-Lemke) oder 124370 (Olaf Glasner) können aktuelle Werte abge­fragt werden. Weitere Infos zum Thema "Ozon" sowie zu den Messdaten sind über das Internet unter www.luft-rlp.de zu bekommen. In Rheinland- Pfalz gibt es 33 Mess-Stationen die rund um die Uhr neben der Luftqualität auch die Schadstoffkonzentrationen überwa­chen. Sie sind an das Zentrale Immissions­messnetz (ZIMEN) angeschlossen. Über spe­zielle Ozonmess- gerate verfügen aber nur 18 dieser Stationen, wobei zwölf Mess-Standor­te in größeren Städten und nur sechs in Wald­oder Reinluftgebieten liegen. Die Station im Waldgebiet von Neuhäusel liefert die reprä­

sentativen Daten für die Ozonbelastung im Westerwaldkreis. Bei Erreichen eines Ozon- Schwellenwertes von 180 Mikrogramm je Kubikmeter Luft wird die Bevölkerung infor- mtert Ab diesem Ozonwen sollten Personen, die erfahrungsgemäß empfindlich auf Ozon reagieren, ungewohnte körperliche Anstren­gungen im Freien vermeiden. Was Freizeits­portler anbetrifft, so ist es generell ratsam, intensive Ausdauerleistungen im Freien wie z.B. Joggen in die Morgen- und Vormit- tags­stunden zu verlegen. Das gleiche gilt für lan­ger andauernde körperlich anstreng- ende Tätigkeiten an heißen Sommertagen draußen wie z.B. Gartenarbeit. Erfahrungsgemäß sind die Ozonwerte am Nachmittag ansteigend und erreichen an kritischen Tagen in den Abend­stunden Höchstwerte. Grundsätzlich gilt: Vor­beugendes und vernünftiges Verhalten bei Hit­ze hilft auch gegen Ozon. Das gilt besonders für Menschen mit Herz- und Kreislaufproble- men. Bei extremen Wetterlagen sollte man sich daher die Mentalität der Südländer zunut­ze machen und Pausen einlegen oder sich vorzugsweise in schattigen Räumen aufhalten.

ITFM und Kevag-Telekom machen DSL möglich

Auch in kleinen Ortsgemeinden beginnt bald Ausbau Auch unsere kleineren Ortsgemeinden im Westerwaldkreis haben die Chance, unab­hängig von der Deutschen Telekom, mit DSL- Technik versorgt zu werden. Mit dieser guten Nachricht konnte Landrat Peter Paul Weinert jetzt anlässlich einer Pressekonferenz zum ThemaDSL-Versorgung im Westerwaldkreis aufwarten. Vorausgegangen waren zähe Ver­handlungen, die die Wirtschaftsförderungsge­sellschaft Westerwald (WFG) mit verschiede­nen Breitbandanbietern führte und schließlich mit einem guten Ergebnis abschloss.

Anstoß gab vor allem das von der WFG ver­anstaltete DSL-ForumDer Westerwald will's schnell! im Mai in der Stadthalle Montabaur, wo mehrere Hundert Teilnehmer ihren Unmut über das zögerliche Verhalten der Telekom beim Ausbau schneller Internetzugänge im ländlichen Raum zum Ausdruck brachten. Denn der Zugang zu schneller Breitbandtech­nik ist längst zu einem wichtigen Standortfak­tor für Gewerbeansiedlungen geworden, wie Landrat Weinert feststellte.Wir haben nach der Veranstaltungen intensiv mit Alternativan- bietem verhandelt, da schnell klar war, dass die Telekom die hohen Investitionskosten scheut um auch jm letzten Winkel DSL bereit zu stel­len, erklärt WFG-Geschäftsführer Wilfried Noll wahrend eines Pressegesprächs zum Stand des DSL-Ausbaus im Westerwaldkreis.

So würde der Breitband-Ausbau der Ortsae-

nn n n 6 p Shai i Sen Stah,hofen - Daubach «irh f? 5 H°°? ^ uro kosten - einenvestition, die sich für die Telekom nie rechnen würde.

ohne PmhSm A,ter " ative - die auch technisch die Firma TFM f U bawerkstelli 9en ist, bietet f,mvtiZl TFM 4 ® us Baunat al mit ihrer Richt- k mit der man schon seit drei Jah-

MarkT Prfoi 9enai i men Bür 9emetzen, auf dem ITR?r! f e J C 5 Die Technik sei, laut M-Geschaftsfuhrer Heinz Kamper,klein,

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unauffällig und umweltfreundlich! Deutsche Telekom hat vo j

ges ITFM erkannt und sich veS verbunden, um auch weniqeru nen mit schnellen Internet-Zua statten. Damit mindert der Ex4 meint Noll, den öffentlichen dIv N ischenanbieter zum Zuge kom ^ ITFM wird in einer ersten Fte, die Ortsgemeinden Stahlhofen S Hübingen mit DSL bedienen* 2r WFG-Geschäftsführer. Grund!»! für den Anschluss der jeweiligen^ de seien mindestens 25 TeilnehrS ^ konkreten Umsetzung sind in <u |Y

meinden Info-VeranstaltungengeS '

über die Möglichkeiten des» die technische Umsetzung infonri a /. weiteres Bonbon: Die FirmaTS&r ein noch junger Betrieb aus Hüte« Auftrag von ITFM die InstaHafonsaflwwi führen. Monatliche Kosten für die|j Euro, bei einer einmaligen Ansdt von 99 Euro. Als weitere Altemathieid die Technik der Kevag-Telekomp Diese basiert auf dem Kabelt« der Kabel Deutschland, das gemacht wird. Hiermit werden \ Ortsgemeinden Kammerforst, F mem ausgestattet. Neunkhausen^ bei Kirburg und Alpenrod sind ind Ausbauplanung der Kevag-Tel Bestandsaufnahme der Kreisvi ergeben, dass von 192 OrtsgemtiiT. Städten im Kreis 42 völlig ohne ^ sind. In mindestens ebenso vielenistä nur vereinzelt verfügbar. ' e > n /

Fami

E Geld für Landwirte , zicht FUL-Programm nutzen 1nde Bis zum 29. Juli wird ein Antrags^ *j u 1 das FUL-Programm eröffnet. Für Neut dem werden folgende Programmteileaii| e^ 11 Umstellung des Betriebes auf ökologs Tn de schaftsweise, Anlage von Saum-ffi Einer Strukturen auf Ackerflächen, Anwea Aut 0 umweltschonender Ausbringtedsi zenschutzmittel im Obstbau undB ^ von Mulchsaatverfahren. Landwirte,il , im Rahmen des FUL gefördert we« nen Verlängerung für ein Jahr bea9 S ' Anträge gibt es bei der Kreisvewafti nicht rat Landwirtschaft, in Montabaur.r Infos: Jürgen Dönges, Tel.: 02602«^

Kreisausschuss bewil Sportvereinen ZusclM Mit knapp 30.000 Euro fördert da waldkreis in diesem Jahr Bau- M rungsmaßnahmen heimischer bp So erhält nach Beschluss des Kre» ses die Schützengesellscha«.» Grenzhausen einen Kreiszuscnuss Euro zur Sanierung der veremsetgew Sportanlage. Zur Sanierung W zes gehen 3.500 Euro an denJ sen Der LSC Westerwald Mont J den 7.700 Euro Kreiszuschuss J heim sowie die Ver- und Entsorg sanieren. 3.900 Euro erhält «r J __ baur um das eigene Fitnessstu j ßef g Vordermann zu bringen, unao j tikkreis Westerwald beschall J

Zeitmessanlage für das Staoio ,

wofür er 6.600 Euro Zuschuss

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