Nr. 33/2000
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Holler. Meister Reinecke zeigt seine Zähne!
tonHjp Naturspione ein Hygrometer (Feuchtigkeitsmes- ,nn ken Schmuck aus Naturmaterialien basteln und Kres- Tnfbemalten Tontöpfen säen.
ten Woche drehte sich alles ums Thema “Wasser”. Gemeinten ir mit den Kindern den Biebenchsbach und seine viel- Bmoolichkeiten. Mit großer Begeisterung bauten sie Stau- RS ihre selbst gebastelten Schiffchen und Flöße schwim- Swasserräderim Bach machten die Kraft des Wassers erfahret den Kinder das Wasser ab und zu in ihre Gummistiefel lief ^oftmals von oben herab ziemlich nass war, waren sie in ihrem
same Aktion stand mittwochs der Besuch der Kläranlage in pdem Programm. Mit Regenjacke und Schirm bewaffnet, hdie Kindergruppe auf den Weg.
ie r des Klärwerkes - die Kinder durften ihn Walter nennen - jklärte ihnen kindgemäß die einzelnen Phasen, bis das Was- lem Kreislauf zugeführt werden kann. Diese Aktion war wirk-
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feres Highlight war die Nachtwanderung am Donnerstagabend, len finsteren Trimm-dich-Pfad gruselten sich mehr als 50 Kinder z.T. heilfroh, als ihre Eltern sie um 23.00 Uhr wieder in Ihmen.
eibst hergestellten Käscher fingen die Kinder einige interes- jebewesen, die sie mit dem Umwelttechniker Sigi Kowall kDie sich daraus ergebende Qualität des Bieberichsbaches j|6is'tendentiell gut!
mWitterung konnte man die Kinder auf dem Quendelberg bei 6len und einer Wasserbombenschlacht schon von weitem i die Betreuerinnen flitzen sehen!).
Abschluss wurde auf dem Spielplatz gegrillt und alle Natur- len sich Stockbrot und Folienkartoffeln schmecken!
jb|en Woche erkundeten die Naturspione die Tierwelt. Um den mimische Tiere näher zu bringen, wurden in dieser Woche soqar mnen unternommen.
toe uns ins Naturschutzzentrum nach Holler. Claus Volke- j:ÜJ°u 1 ■ zei 9 te den Kids lebensecht wirkende Wald- und L ~p eister te se i ne Gäste mit Geschichten über Füchse, WinTlfT" 6 "Westerwälder Wutz”. Während die Kinder die iUmwetT* 60 ’ 93b der Förster Tipps und Tricks zum Umgang
W Knüll.
Am Donnerstag stand eine Ganztagestour in den Wild- und Freizeitpark nach Gackenbach auf dem Programm. Auch hier nutzten wir wieder den öffentlichen Bus, was mit fast 50 Kindern schon ein Abenteuer für sich war! Nach einem kurzen Fußmarsch eroberten wir in Gruppen den Park; das hieß: unbedingt Tierfutter kaufen, die Tiere im Eingangsbereich betrachten, erst einmal eine ausgedehnte Frühstückspause einlegen, die Bären beim Spiel beobachten, die Trampoline auf Stabilität prüfen ... und dann den Streichelzoo erstürmen (ob die Kinder die Ziegen verfolgten oder die Ziegen die Kinder war manchmal nicht so ganz klar!). Nach einem interessanten Tag überraschte uns zu guter Letzt noch ein heftiges Gewitter. Auf den letzten Metern Richtung Bushaltestelle wurden wir so richtig „gewaschen” und hofften, dass der Busfahrer uns trotz triefender Kleidung nach Montabaur mitnehmen würde (hat zum Glück geklappt!).
Ansonsten gab’s in dieser Woche noch verschiedene Bastelangebote, wie z.B. Igelmobiles aus Kiefernzapfen, lustige Sockentiere u.v.m., so dass auch auf dem Quendelberg keine Langeweile aufkam. Eine Naturrallye rund um den Abenteuerspielplatz, bei der die Kids unterschiedlichste Aufgaben lösen und Teamgeist beweisen mussten, wurde mit attraktiven Preisen gekrönt, die die Geschäftsleute der Stadt Montabaur gespendet hatten.
In der letzten Woche der Ferienspiele beschäftigten sich die Naturspione mit dem Thema „Müll”.
Alte Klorollen wurden zu Stiftehaltern umfunktioniert, aus Joghurtbechern bastelten wir das Spiel „Fang die Kugel", aus leeren Gurken- und Marmeladengläsern entstanden wunderschöne Hexenlichter. Die Kinder ließen ihrer Phantasie freien Lauf und stellten aus allerlei Krimskrams Haarspangen, Armbänder u.ä. her.
Doch was passiert mit den riesigen Mengen Müll, die wir tagtäglich so produzieren? Das erfuhren wir beim Besuch der Müllsortieranlage in Boden, die wir mit einem Bus, der vom Kreisjugendamt und der ÖPNV im Rahmen der Agenda 21 finanziert wurde, erreichten. Während einer Führung wurde den Kindern anschaulich vermittelt, wie die verschiedenen Abfälle getrennt, sortiert und welche Rohstoffe wiederverwendet werden können. In der gleichen Weise konnten die Kids ihr Wissen beim Ramadama, einem Müllspiel auf dem Quendelberg-Spielplatz, einbringen. Mit Handschuhen und großen Mülltüten ausgerüstet, zogen sie in Gruppen los und in kürzester Zeit war das gesamte Gelände abfallfrei. Dafür gab’s dann auch tolle Preise!
Die zwei absoluten Highlights dieser Woche:
Dienstag, 01.08.2000, ein ganz besonderer Tag! Die Sonne lacht und wir können zum ersten und einzigen Mal die heiß begehrte Wasserrutsche ausbreiten. Mit viel Gejohle ging’s dann den Hügel hinunter!
Das Abschlussfest bot den Besuchern verschiedene Attraktionen. Ca. 80 Kinder freierten gemeinsam mit einer Gruppe behinderter Menschen und auch zahlreichen Eltern.
Sie konnten auf der Hüpfburg herumtollen, bei Spielen mitmachen, sich am Schminktisch zu Tigern, Schmetterlingen u.v.m. verzaubern lassen und sich am Grill mit Würstchen versorgen.
Das Tournee-Theater Wiesbaden spielte das Stück “Mensch pass doch mehr auf” - ein Umwelttheater zum Thema “Müll”. Ein rundum gelungener Tag!
Die vielen Regenwolken am Himmel konnten uns nichts anhaben - Kinder und Betreuerinnen hatten trotzdem eine schöne, aufregende Zeit! Zum Schluss noch einen Dank an die Stadt Montabaur und die vielen Spender, die diese tolle Aktion erst möglich machten.
w °hin mit dem Müll?
Buntes Treiben beim Abschlussfest auf dem Quendelberg
Endspurt zum 2. Kinder- und Jugendkulturpreis Rheinland-Pfalz 2000
Die Bewerbungsfrist endet am 31.08.2000
Zum 2. Mal schreibt das Ministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen in Mainz den Kinder- und Jugendkulturpreis Rheinland-Pfalz aus und nur noch wenige Tage bis zum Einsendeschluss.
Junge Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten, Schulen, Vereine und Verbände, Gruppen und Initiativen aus dem gesamten Kulturspektrum sind aufgerufen, sich mit ihren Kulturprojekten zu bewerben.
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