Wochenblatt VG Montabaur p4
Ab 01.07.2000 werden die Kindererziehungszeiten bei der Rente nunmehr mit 100 % des Durchschnittsverdienstes aller Versicherten berücksichtigt. Ein Jahr Kindererziehungszeit steigert dann die Rente um 48,56 DM monatlich in den alten Bundesländern und um 42,24 DM monatlich in den neuen Bundesländern.
Aufgrund von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts sind Kindererziehungszeiten bei der Rentenberechnung künftig günstiger zu bewerten. Daher werden bereits seit 01.07.1998 die Kindererziehungszeiten mit 85 % und seit 01.07.1999 mit 90 % des Durchschnittsverdienstes bei der Rente angerechnet. Weiterhin werden die bisher von zeit
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"Partnerschaften-Aktuell"
Frauenfußballmannschaft
des TuS Montabaur besuchte Fredericksburg
Vom 13. bis 24. April besuchte die Frauenfußballmannschaft des TuS Montabaur Fredericksburg in Texas. Eingeladen hatte die “Pedernales Vouth Soccer Ass." (PYSA), der Fußballclub der Partnerstadt.
Dies war ganz im Sinne des Montabaurer Partnerschaftsvereins, der die Förderung der gegenseitigen Beziehungen vor allem auch durch die Jugend anstrebt. Und da Mädchen- und Frauenfußball in den Vereinigten Staaten bekanntlich eine weitaus größere Resonanz findet als bei uns. waren die TuS-Kickerinnen um so mehr ein willkommener Gast, was der DTG (Deutsch-Texanische Gesellschaft) auch eine entsprechende finanzielle Unterstützung wert war.
Organisiert von Herrn Müllers und geleitet von ihm und Ulrike Kunoth erlebten die insgesamt 20 Teilnehmer eine großartige und unvergessliche Zeit in Texas, was vor allem der perfekten Organisation des örtlichen Soccer-Clubs und dem Fredericksburger Partnerschaftskomitee zu verdanken war.
Neben den Sportbegegnungen hatten Bob Weidmann und Alan Carr vom PYSA ein informatives und abwechslungsreiches Programm organisiert, das außer Fredericksburg auch Dallas, Austin und San Antonio einbezog.
Zwar verlor unser Team die Spiele mit 0:4 (in Dallas), 0:2 (in San Antonio) und 2:4 (in Fredericksburg), aber das tat der guten Laune keinen Abbruch und schon gar nicht der gegenseitigen Freundschaft.
In Dallas erlebte man auf der Stadtrundfahrt eine der führenden Business-Metropolen der USA, wie sie den meisten aus der TV-Serie DALLAS in Erinnerung war - natürlich auch mit einem Abstecher zur “Southfork Ranch” der Ewings. Während viele weitere Sehenswürdigkeiten das Motto “don't mess with Texas” überzeugend verdeutlichten, sah man sich an der Stätte des Kennedy-Mordes von 1963 mit einem eher traumatischen Kapitel amerikanischer Geschichte konfrontiert.
Bei einem Stopp in der Hauptstadt Austin wurden mit einer Führunorti das CAPITOL die Geschichte und das Regierungssystem des St? Texas anschaulich vermittelt, bevor es dann weiter ging nach Sani nio. Auch hier wurde uns ein überaus freundlicher Empfang bereitet Per Bus. zu Fuß und mit einem Bootstrip auf dem wunderschönai legten „river walk" konnten die Teilnehmer schon bald feststeh ( San Antonio zu Recht als eine der schönsten Städte der USA gilt, spanisch-mexikanische Einfluss ist unverkennbar, was in der Lage der Geschichte der Stadt begründet ist, die sich ja in besonderer'« mit der Entstehung des Staates Texas verknüpft.
Höhepunkt dieser deutsch-amerikanischen Jugendbegegnung warn lieh der Aufenthalt in Fredericksburg. Schon die herzliche Begrüßung Aufnahme in den Familien zeigte, dass man sich als Gäste aus Mo baur hier fast wie zu Hause fühlen konnte, zumal einem das deutsche ment überall in der Stadt begegnete, seien es das Restaurant Zum denbaum”, der „Biergarten”, die „Hauptstraße”, „Vereinskirche”oder vielen bekannten Westerwälder Familiennamen. Man ist offensten bemüht, die mit der Fredericksburger Stadtgründung im Jahre 18454 Westerwälder Auswanderer begonnene deutsche Tradition zu erhaltg Besonders stolz ist man hier auch auf den ersten und einzigenF, densvertrag von Siedlern mit Komantschen, der auf Dauer Bestandli te. Und als sei die Zeit stehen geblieben, trafen wir den Urenkeldes^ stigen Stadtgründers und Vertragspartners der Indianer, Baronvonll sebach, als Zuschauer beim Fußballspiel, das unter der deutschen^ texanischen Flagge stattfand.
Mit einer großzügigen Einladung an beide Teams zeigte der Frede™ burger Partnerverein, wie sehr auch ihm an einem lebendigen Austai beider Städte und Regionen gelegen ist.
Den haben in der Vergangenheit die verschiedensten Gruppen gepllj Dass jetzt der Sport an der Reihe war, hat in überzeugender Weise; mehr als zufrieden gestellt.
Alfred Müllers
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Mannschaften Montabaur und Fredericksburg (rot-weiß)

