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Montabaur
..der Bundeswehr
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Übende Einheit:
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Inder Übung: Orientierungsübung
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sa im Auftrag: Rolf Rieger
Herder Bundeswehr
ctänriiaen Bundeswehrdienststellen haben unter Berufung auf § 69, ff'des Bundesleistungsgesetzes vom 27.09.1961 (BGBl. I S. 1769) in fltaültigen Fassung folgendes Manöver angekündigt: “Jägermarsch" iiannverraum: * Großholbach - Charlottenberg - Bad Ems - Vallendar Höhr-Grenzhausen - Großholbach *
Zeitraum: 13.06.2000 bis 14.06.2000 Truppenstärke: ca. 40 Soldaten Fahrzeuge: ca. 5 Radfahrzeuge
Übende Einheit: 7./Panzergrenadierbataillon 342 Koblenz, Gnei- senau-Kaserne
Arider Übung: Durchschlageubung
Sonstiges: Übungs- und Darstellungsmunition kommen zum Einsatz. Es finden Nachtmärsche statt.
im Auftrag: Rolf Rieger
erkulesstaude - Pflanze mit Risiko
önSiemit, Vorkommen zu erfassen! tiiaber gefährlich
e Herkulesstaude, auch Riesen- i genannt, ist während der bi Jahre unter anderem durch vie- fteemitteilungen bekannt gewor- Udievon ihrer Giftigkeit berichten.
.geradezu imposant ist das diemungsbild der Herkulesstaude.
i können bis zu vier Meter dwerden. Im 19. Jahrhundert wur- |sieausdem Kaukasus eingeführt.
Mals Zierpflanze kultiviert, wildern bedrohlicher Weise aus und t sich vor allem entlang von RNssern aus.
tzihrer Schönheit hat es die Her- Naude in sich und das gleich in Facher Hinsicht:
ihr Saft besitzt phototoxische Wirkung, d.h. dass er in Verbindung mit Sonnenlicht giftig ist, sie unterdrückt andere Pflanzen, sie verstärkt die Ufererosion, heimischer Verwandter •Herkulesstaude hat einen einhei- toh Verwandten, den Wiesenbau, eine Charakterart gutge- fj Mähwiesen. Der Wiesenbau wird zwei Meter hoch, ist minder giftig und bildet keine Mas- %tande.
glätter sind deutlicher zerteilt, während die Blätter der Herkulesse gewisse Ähnlichkeit mit Rhabarberblättern haben.
Am Gelahr!
phder Pfi an 2e enthält Furocumarin-Substanzen, die bei Berührung ImanH' u 9en extreme Lichtempfindlichkeit der Haut verursachen. Ln2n, e Haut , clann der Sonne aus, entstehen schwere Verbren- u^ en ’ d' e nur langsam abheilen und häufig Narben oder dun- l^ken hinterlassen.
^»'Kinder ist der Kontakt mit der Pflanze gefährlich. Die kerleitBt aUden reizen zum Spiel. Zudem sind die Stengel hohl, was Wu>nL S i le a ' s ^ asr °hr zu benutzen. Dies führt zu schweren Ver- ifcZ Ha t l ' 3 ' 3en unci ^ es| cht. Wenn es passiert ist, ist es das Wichen QinH k° r c * er S° nne zu schützen und den Pflanzensaft abzu- ^erdeny ? i^' tS ^ eaktionen sichtbar, sollte direkt ein Arzt aufge- Sieitrinp c Ml Kortison kann die Hautreaktion gemildert werden, jiist aurh n J zünc j un 9 en hinzukommen, helfen Antibiotika. Das Pro- ' aaas Hautreaktionen teilweise erst nach Stunden oder nUeoDh , s P ür har werden. f5 r °ßeZah| en ^ euank ömmlinge) zum Problem werden
beah^iH^H p . flanzen arten ist durch den Menschen unbeabsich- i der Npm» l ? t / in unsere Heimat gebracht worden. Jene, die seit öri,lin Neophyte n Ca ' 1 ^^ n ' ^ r -) e ' n 9 e ^hrt wurden, nennt man
^.dieimh 6 ' sl e ' n s °lcher Neophyt. Sie ist eine der ganz weni- rem neuen Lebensraum zum Problem wurden, weil sie
Bodenobarflache
■ Sproß Blaltnarben Seltenirieb Wurzel
■ Seilenwurzel
Nr. 23/2000
sich sehr stark ausbreiten und dabei heimische Arten verdrängen. Da keine Schädlinge bekannt sind, hat die Pflanze zusätzliche Konkurrenzvor- teile gegenüber heimischen Arten.
Ihren Verbreitungsschwerpunkt hat die Pflanze an Ufern der Fließgewässer, in gestörten Offenlandbiotopen, wie in Banketten und Böschungen entlang von Straßen, Wegen, Bahnlinien, in Wald- und Gebüschrändern oder auf nicht mehr genutztem Grün-, Acker- und Gartenland.
Auch im Westerwald spitzt sich die Lage zu, so dass Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen, wenn sich die Verarmung unserer einheimischen Flora nicht noch beschleunigen soll. Für die Herkulesstaude sind Bekämpfungsmaßnahmen in folgenden Fällen angebracht:
durch ihre Gefährdung der menschlichen Gesundheit überall dort, wo der Mensch mit ihr ungewollt in engen Kontakt kommt und sich verletzen kann, z.B. an Kinderspielplätzen, entlang von Radfahrwegen etc., bei ernsthafter Bedrohung schätzenswerter Vegetation und von gefährdeten Arten,
bei erheblichen Erosionserscheinungen an Fließgewässern infolge der Ausbreitung der Herkulesstaude.
Helfen Sie mit!
So wichtig die Eindämmung der Herkulesstaude ist, so schwierig ist sie auch. Zwar blüht die Herkulesstaude erst im zweiten oder dritten Jahr und stirbt danach ab, aber bevor sie geblüht und Samen gebildet hat, widersetzt sie sich hartnäckig allen Bekämpfungsversuchen. In jedem Fall ist dies ein langwieriges und arbeitsintensives Unterfangen, welches darüber hinaus nicht ungefährlich ist und besondere Vorsichtsmaßnahmen erfordert.
Auch die Bevölkerung kann ihren Teil beitragen und mithelfen, die Vorkommen zu erfassen und zu kartieren.
Melden Sie Standorte bitte Ihrer Verbandsgemeindeverwaltung, Ihrer Kreisverwaltung - Referat Landespflege oder auch dem zuständigen Forstamt.
Weitere Informationen und Tipps
Die Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e.V. (GNOR), mit der Problemlage landesweit befasst und mit Erfahrungen in der Bekämpfung, bietet weitergehende Informationen über Bekämpfungsmethoden auch im eigenen Garten, geeignete Geräte und Schutzmaßnahmen an. Diese Informationen und Tipps sind erhältlich bei der Landesgeschäftsstelle in Mainz, Osteinstraße 7-9,55118 Mainz, Telefon: 06131/671480, Fax: 06131/671481, E-Mail mainz@gnor.de.
Eine Information Ihrer Kreisverwaltung Montabaur, Peter- Altmeier-Platz 1, 56410 Montabaur, Ansprechpartner: Frank Buchstäber, Telefon 02602/124-296, und Franz Kemper, Telefon 02602/124-273.
Quellen: Landeszentrale für Umweltaufklärung (1996), Herkulesstaude - Gefährliche Schönheit, Mainz
Hartmann, E. (1995), Neophyten, Biologie, Verbreitung und Kontrolle ausgewählter Arten, Landsberg
Die Kreisverwaltung informiert
Die aktuell schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt macht es insbesondere arbeitslosen Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfängern schwer, einen Einstieg in das Berufsleben zu finden.
Um diesem Zustand entgegenzuwirken, will die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises neue Wege zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit gehen.
Es wurde die Möglichkeit geschaffen, Betrieben, die arbeitslose Sozialhilfeempfänger einstellen, Lohnkostenzuschüsse zu gewähren. Damit ist der Wunsch verbunden, diesem Personenkreis die Chance zu geben, in den Arbeitsmarkt integriert zu werden.
Die Kreisverwaltung zahlt dem Betrieb für die Dauer eines Jahres je sechs Monate lang bis zu 50 % bzw. bis zu 40 % des steuerpflichtigen Bruttolohnes inklusive Sozialversicherungsanteile und Zusatzversorgung, höchstens jedoch 2.000 DM/Monat.
Vorab kann in einer einmonatigen Praktikumsphase festgestellt werden, ob die Hilfeempfängerin oder der Hilfeempfänger den Anforderungen an den neuen Arbeitsplatz gerecht wird.
Die anschließende Probezeit beträgt 3 Monate.
Voraussetzung:
Es wird ein Arbeitsvertrag von mindestens einem Jahr abgeschlossen. Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Koordinierungsstelle „Arbeit statt Sozialhilfe”, Peter- Altmeier-Platz 1,56410 Montabaur, Tel.: 02602/124-402.
Ausführliche schriftliche Informationen können ebenfalls bei der oben genannten Adresse angefordert werden oder bei:
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
Fachstelle „Arbeit statt Sozialhilfe - Auswegberatung”, Wolfgang Hillen, Tel. 02602/126311; Katharina Fotouhi Tel. 02602/126328, Fax: 02602/ 126252, Postfach 1262, 56402 Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz 8, 56410 Montabaur
Höhere Anpassung der Renten mit Kindererziehungszeiten
Zum 01.07.2000 werden die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung entsprechend der Inflationsrate des Jahres 1999 in Höhe von 0,6 % angepasst. Die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, weist darauf hin, dass Renten mit angerechneten Kindererziehungszeiten sich jedoch in der Regel noch zusätzlich erhöhen.

