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Nr. 14/2000
bchenblatt VG Montabaur
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Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur hat ein Beratungsbüro für Bauwillige eingerichtet. Neben den gesetzlichen Aufgaben, die der Verbandsgemeindeverwaltung im Rahmen der Vorprüfung von Bauanträgen obliegt, soll der Service für Bauherrinnen und Bauherrn verbessert werden. Bauaufsichtsbehörde ist die Kreisverwaltung. Die Verbandsgemeindeverwaltung hat für die Ortsgemeinden und die Stadt Montabaur zu prüfen, ob ein Bauvorhaben den Festsetzungen des maßgeblichen Bebauungsplanes entspricht oder - wenn es keinen Bebauungsplan gibt - sich in die umgebende Bebauung einfügt. Sofern Entscheidungen der Ortsgemeinderäte bzw. des Stadtrates zu fassen sind, hat die Verbands-
aufkleber^" 8 ^ . . gemeindeverwaltung diese vorzu-
bei der Ster Bauherrenberatung arbeiten bereiten.
ke - Zimrt ' d ' e Verbandgemeindeverwaltung Dass die Verbandsgemeindever- :ureichen fntabaur Dipl.-Ing. Maike Brühl waltung Montabaur ihre Beratung- tt pto oben) und Bautechniker Ralph Stätigkeit intensiviert, hat zwei Ursa- 1eineordJ ser ( unten )' die den Bürgerinnen c hen:
‘^Bürgern gerne mit Rat und Tat Zum einen wurden 1999 die Mög- r Seite stehen. lichkeiten des genehmigungsfreien
Bauens nach der Landesbauordnung erheblich ausgeweitet. Was auf den ersten Blick positiv erscheint, nämlich der Wegfall des Erfordernisses einer Bauerlaubnis, hat aber auch seine Schattenseiten: Wenn sich nämlich nach Baubeginn herausstellt, dass ein Vorhaben doch genehmigungsbedürftig ist oder die Bestimmungen des Bebauungsplanes nicht eingehalten werden, kann der Ärger für den Bauherrn groß sein: Die Einstellung der Bauarbeiten und das nachträglich notwendige Genehmigungsverfahren können Zeit und Geld kosten. Deshalb ist es das Ziel der Bauherrenberatung, die Bauwilligen im Vorfeld zu beraten. Die Beratung erstreckt sich nicht nur darauf, den Bauinteressenten zu sagen, was erlaubt und was verboten ist, son- s sollen auch Wege aufgezeigt werden, wie das Bauvorhaben zu
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lisieren ist. Die zweite Ursache für die Einrichtung der Bauherrenbera-
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g ist, dass in den Baugebieten neue Formen der Beseitigung des Nieschlagswassers praktiziert werden. Für das Baugebiet “Flürchen” der „..„Bg^meinde Oberelbert hat die Bauherrenberatung zum Beispiel eine •02b0ai*i rma tj onssc h r ift für Bauwillige erstellt. Das Niederschlagswasser wird l nicht - wie bisher allgemein üblich - in Kanalleitungen abgeleitet, son- -Platz wu n j n 0 ff enen Gräben und Versickerungsmulden. Das muss bei der Instal- )n|der Entwässerungsleitungen und der Hausdrainage von Anfang an ichtet werden. Die nachträgliche Änderung würde den Bauherrn viel und Zeit kosten, und Fehlanschlüsse würden dazu führen, dass die Wässerungsgräben und Versickerungsmulden verschmutzt würden, geben ist es aber auch Aufgabe der Bauherrenberatung, Bauinteres- n Bekannten über Möglichkeiten der Energieeinsparung durch entsprechende me i«T/ Ze ^' on des Bauvorhabens zu informieren. In Kürze findet eine Infor- l|tend;'‘' onsveransta ' tun 9 zum Thema “Energiesparendes Bauen” statt. ckundVerla 5 ^l me ' ster Dr. Paul Possel-Dölken umreißt die Aufgabe der Bauher- iausen,PosiW atun 9 so: “In der Verbandsgemeinde Montabaur findet eine über- 911-195. |h$chnittlich rege Bautätigkeit statt. Wir wollen die Bauherrinnen und wvvwjifherrn mit ihren Problemen nicht alleine lassen und dafür sorgen, dass ’PJjfung der Zulässigkeit zügig durchgeführt wird und den Bauinter- rwaltungjinten Wege aufgezeigt werden, wie sie ihr Vorhaben problemlos Pet | e Anne2S eln ^° nnen - Auf diese Weise wollen wir die Verbandsgemeinde- i irridiek£^ un 9 Montabaur als modernes Dienstleistungszentrum für unsere ctulen VertP Brinnen und Börger weiter ausbauen.”
Informationsveranstaltung
Haus von morgen - Heiztechnik von gestern?
Die Verbandsgemeinde Montabaur hat es sich zum Ziel gesetzt, Bauwillige zu beraten und zu unterstützen. Im letzten Jahr wurde dazu eine Bauherrenberatung in der Verwaltung eingesetzt. Diese soll einerseits für ein möglichst reibungsloses Antragsverfahren sorgen, andererseits aber auch den Bauherrinnen und Bauherren Informationen in bautechnischen Fragen geben.
Um den Verbrauch nicht erneuerbarer Energien und die Schadstoffbelastung der Luft zu senken, sollten die Möglichkeiten umweltfreundlicher und moderner Heiztechnik verstärkt genutzt werden.
Deshalb findet am Donnerstag, 13.04.2000, um 18.00 Uhr in der Dorfgemeinschaftshalle Eigendorf eine Veranstaltung über umweltfreundliche Heizsysteme mit regenerativen Energiequellen statt. Den Bauwilligen sollen Informationen an die Hand gegeben werden, um für deren individuellen Anforderungen die richtige Lösung zu finden. Hierfür stehen folgende kompetente Referenten zur Verfügung:
1. Fa. Naturstrom, Markus Mann: Strom aus Sonne, Wind, Wasser und regenerativen Energieträgern;
2. Fa. Muslix, Michael Musil: alternative und neue Energien
3. Fa. SolarQuelle, Thomas Reusch: Solartechnik;
4. KEVAG, Herr Perne: Heizen mit Erdwärme und Erdpumpe;
5. Gasversorgung Westerwald, Herr Kämpchen: umweltfreundliches Heizen mit Gas
Nach den kurzen Referaten zur Einführung in das jeweilige Thema stehen die Referenten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Montabaur, Edmund Schaaf, übernimmt die Gesprächsführung.
Alle Bürgerinnen sind herzlich zu dieser kostenlosen Veranstaltung eingeladen.
Vorgezogener
Redaktionsschluss
für die f 6. KW (Karfreitag]
Alle Manuskripteinsender werden gebeten, die Manuskripte, die in der 16. KW (Karfreitag) veröffentlicht werden sollen, bis Freitag, 14.04.2000, 10.00 Uhr im Rathaus, bei der Redaktion, Zimmer 233, abzugeben.
Wir bitten um Beachtung!
Schließung der Schulfurnhalle der Waldschule MT-Horressen
In der Zeit von
Montag, 17.04.2000, bis einschließlich Samstag, 28.04.2000, wird die Schulturnhalle der Waldschule Montabaur-Horressen wegen Reparaturarbeiten geschlossen.
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Schulamt -
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