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Wochenblatt VG Montabaur
Wir hatten in diesem Jahr wieder eine ganze Reihe von Ratssitzungen und Ausschusssitzungen. In diesen Sitzungen haben wir neben vielen formalen Beschlüssen, die sich nicht immer sofort spürbar, aber dennoch zukunftsprägend auf das Gemeindeleben auswirken, auch eine Reihe von Einzelmaßnahmen beschlossen, von denen ich einige nochmals in Erinnerung rufen möchte:
Im vergangenen Februar haben wir den Bebauungsplan „In der Au“ für einen Bolzplatz auf den Weg gebracht. Im September haben wir beschlossen, das Verfahren zunächst auf Eis zu legen, weil von Seiten einer Reihe von Bürgern vielfältige Einwände erhoben wurden.
Wir haben diese Vorbehalte ernsthaft geprüft und sind dann zu dem Ergebnis gekommen, wir sollten insbesondere diese ökologischen Vorbehalte neu gewichten und die erforderlichen finanziellen Aufwendungen nochmals überprüfen. Das heißt: wir haben uns zur Aufgabe gemacht, nochmals zu prüfen, ob es nicht noch einen besser geeigneten Platz gibt. Heute kann ich Ihnen mitteilen, dass es uns gelungen ist, an anderer Stelle eine Grünfläche anzupachten, die wir im nächsten Jahr zu einer Spielfläche mit wenig Aufwand herrichten wollen. Dieses Beispiel zeigt, dass es einem Rat manchmal gut ansteht, Beschlüsse zu ändern, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Es beweist auch, dass ein Gemeinderat lernfähig ist und dass er die Bedenken seiner Bürger ernst nimmt.
Der absolute „Aufreger“ in diesem Jahr war jedoch eine Maßnahme, auf die wir nur wenig Einfluss hatten, die uns aber über viele Wochen stark betroffen hat: Die Erneuerung der K 114 im Ortsbereich Neuhäusel. Entgegen allem Anschein, hatten wir im Rat schon frühzeitig über eine innerörtliche Umleitungsstrecke beraten und uns auch schon frühzeitig auf ein Vorgehen verständigt, um unseren Pendlern lange Umwege zu ersparen. Kurzum: Die „Kadenbacher Lösung“ wurde rege genutzt -auch von den Anliegern der betroffenen Straßen- und alle waren am Ende froh, dass wir sie nutzen konnten. Während der Bauphase haben wir von Seiten der Gemeinde mehrmals Schäden am Wirtschaftsweg beseitigt; in der vergangenen Woche haben wir die Restschäden beseitigt. Fazit: Wir haben mit geringen Haushaltsmitteln unseren Bürgern viel Benzingeld für lange Umwege erspart. Erfahrung für alle: Tue Gutes und berichte darüber, ist grundsätzlich richtig.
Manchmal ist es aber besser, Gutes zu planen und im Vorfeld darüber zu schweigen, um die geplante Lösung nicht zu gefährden.
Wir haben im Sommer den Feldweg zur Feldkapelle befestigen lassen, der in einem schlechten Zustand war. Wir werden im nächsten Jahr die Erneuerung des Weges weiter bis zum Butterweg fortsetzen.
Wir werden auch in den nächsten Jahren das Thema Wegebau im Auge behalten, da in dieser Hinsicht noch Handlungsbedarf besteht.
Im Herbst haben wir für den Platz an der Schutzhütte mehrere Spielplatzgeräte angeschafft Die Geräte werden rechtzeitig zum Frühjahr dort oben aufgestellt. Zum Schluss noch eine Maßnahme am Kindergarten: Wir hatten Feuchtigkeitsschäden im Treppenhaus des Anbaues. Nach langer Suche konnten wir die Ursache finden und den Schaden beheben. Dies war ein weiterer Beitrag zum Thema „Erhaltung der gemeindeeigenen Gebäude“. Wir haben zwar leider keine Dorfgemeinschaftshalle. Aber wir haben die finanziellen Mittel, alle gemeindeeigenen Gebäude in einem ordentlichen Zustand zu erhalten, so wie das jeder von uns mit seinem privaten Eigentum auch macht oder machen würde. Das Gleiche gilt auch für unsere Kinderspielplätze und für andere Einrichtungen der Gemeinde. Der gute Zustand all dieser Einrichtungen wird uns auch immer wieder von allen Seiten attestiert, wenn beispielsweise der TÜV oder die Unfallkasse überprüft.
Abschließend möchte ich daher all jenen ganz herzlich danken, die auch in diesem Jahr bereit waren Verantwortung zu übernehmen für eine Gemeinschaft, die diese Verantwortungsbereitschaft braucht, im sozialen Bereich, in der Seniorenbetreuung, in der Feuerwehr, in den Kirchen, in den Vereinen mit ihrer Jugendarbeit und im Gemeinderat und seinen Ausschüssen. Mein Dank gilt auch all jenen, die in irgendeiner Form dazu beitrugen das Bild unserer Gemeinde positiv zu gestalten.
Ich weiß nicht, ob jemand von Ihnen am Heiligen Abend den Weihnachtsmann mit seiner Gabi antreffen wird, aber in jedem Falle wünsche ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Familie.
Herzlichst Ihr Helmut Marx, Ortsbürgermeister
Ausfall der Dienststunde
Am Dienstag, 30.12.2008 fällt die Dienststunde aus. In dringenden Fällen bin ich jedoch telefonisch für Sie erreichbar. Die nächste Dienststunde findet am 06.01.2008 statt. Ich bitte um Beachtung.
Helmut Marx, Ortsbürgermeister
Neuhäusel
Sprechstunden des Ortsbürgermeisters
montags.von 18.00 bis 19.30 Uhr
donnerstags.von 18.00 bis 19.30 Uhr
Telefon: und Fax:.02620/8442
E-Mail-Adresse:...gemeinde.neuhaeusel @t-online.de
Heimat-Haus-Augst
Öffnungszeiten: Sonntag Vereinbarung Ansprechpartner:.
und Mittwoch von 15.00-17.00 Uhr und nach .Klaus Hümmerich Telefon; 02620/550
Simmern
Sprechstunden des Ortsbürgermeisters
mittwochs. von ^ 8.00 bis 20.00 Uhr
und. nac h Vereinbarung
Telefon:.02620/8614
Ortsbürgermeister privat:.02620/9203-0 od. -14
Telefax:.02 620/9203-22
E-Mail:.jhaseneier@simmern-ww.(ie
Homepage:.http.V/www.simmern-ww.de
Vermietung der Schutzhütte durch M. Mattem, Telefon 02620/545
Sprechstunde des Ortsbürgermeisters
An Heiligabend, 24.12.2008, und an Silvester, 31.12.2008, finden keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde findet daher erst wieder im neuen Jahr am 07.01.2009 statt. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Verbandsgemeinde Montabaur unter 02602/126-0. Um Beachtung wird gebeten.
Jörg Haseneier, Ortsbürgermeister
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2009
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr 2008 neigt sich dem Ende entgegen. Zeit einmal innezu halten, um auf das Vergangene zurückzuschauen und auf das Kommende vorzubereiten. Schwerpunkt der Tätigkeiten des Ortsgemeinderates war in diesem Jahr die Sanierung der öffentlichen Gebäude. So konnte unsere Schutzhütte mit einer Strom-und Wasserversorgung versorgt werden. Gleichzeitig konnten durch den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helfer auch eine neue Toilettenanlage errichtet werden. Zudem konnten auch Sanierungsarbeiten am Friedhof durchgeführt werden. So konnte auch hier eine Stromversorgung geschaffen und somit erstmals eine Kühlzelle für die Leichenhalle angeschafft werden. Zudem wurde der Außenbereich der Kapelle beleuchtet. Im nächsten Jahr wird noch eine neue Wasserstelle eingerichtet und die beiden sanierungsbedürftigen Wasserstellen erneuert. Zudem soll noch eine Ruhestelle eingerichtet werden. Diese Maßnahmen konnten durchgeführt werden, nachdem sich die finanzielle Situation unserer Ortsgemeinde verbessert hatte und auch die letzten gemeindeeigenen Grundstücke im Baugebiet „Hölscheter Wiese“ in diesem Jahr verkauft werden konnten. Der Bebauungsplan „Im Wäldchen“ wurde durch Beschluss des OVG Rheinland-Pfalz für unwirksam erklärt. Im Gemeinderat wurde daraufhin das Baugebiet aufgegeben, da auch aufgrund der demografischen Entwicklung mit einerweiteren Bautätigkeit nicht gerechnet werden kann. Als „Investition in die Zukunft“ dürfte sich aber die Generalsanierung des Kindergartens Abenteuerland erweisen. Die letzten drei Monate mussten unsere Kinder im Dorfgemeinschaftshaus Siebenborn den Kindergarten besuchen. Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres werden wir aber wieder in unseren völlig neu renovierten Kindergarten umziehen können. Im kommenden Jahr ist sodann die notwendige Sanierung des Bürgermeisteramtes mit der katholischen öffentlichen Bücherei und des Bauhofes zu einem Gemeindezentrum vorgesehen. Eine Maßnahme, die durch die übergeordneten Behörden befürwortet wird. Ebenfalls soll im nächsten Jahr eine ordentliche Dachsanierung des Kindergartens, die Fertigstellung des Mehrzweckraumes mit dem gefot' derten Notausgang und mit einem Direktzugang zu dem Kindergarten erfolgen. Eine Sanierung der Außenanlagen ist ebenfalls vorgesehen, viele dieser Maßnahmen konnten und können zukünftig nur mit Hilfe von ehrenamtlichen Personen durchgeführt werden. Daher gilt zum Jah re " sende allen Ehrenamtlichen in der Gemeinde, im Gemeinderat, in den Ortsvereinen, den Gemeindehelfern und allen, die sich auf irgendeine Weise in unserer Gemeinde nützlich machten und auch weiterhin machen, ein herzliches Dankeschön. In unserer Gemeinschaftsleistung liegt die Stärke unserer Gemeinde. Hierauf dürfen wir stolz sein.
Ihnen alle, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wünsche ich in dieseni Sinne ein frohes Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2009 Glück, Zutr denheit und vor allem Gesundheit.
Jörg Haseneier, Ortsbürgermeis #
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