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Nr. 52/2008

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< oW ie im Einstieg .n die gemeindliche Jugendarbeit mit der Schaffung der Sichkeit zur Errichtung eines Jugendraumes. Es ist gelungen die Kundschaft mit der tschechischen Gemeinde Strahovice zu festiget d p 5, Zeit vom 27.08.2008 bis 31.08.2008 besuchen weS Darüber hinaus haben besonders die Ortsvereine einen wertvollen Bei- S zur Ausgestaltung der Aktivitäten in der Gemeinde geliefert.

Allen, besonders aber den Vereinen und Gruppierungen, gleichzeitig den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Gemeinde, dem Gemeinderat und Sonders den Ortsbeigeordneten danke ich für die angenehme und vor den Dingen konstruktive Zusammenarbeit und das Vertrauen sowie die Freundschaft die mir entgegengebracht wurde.

Die Zeit stellt uns zunehmend vor neue, große Herausforderungen Das jahr 2009 gibt die Möglichkeit diese aktiv mit zu gestalten. Im Rahmen der Kommunalwahl am 07. Juni 2009 werden auch Ortsbürgermeister und Gemeinderat neu gewählt. Ich persönlich werde erneut für das Amt des Bürgermeisters der Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen kandidieren Auch für den Gemeinderat müssen Bewerberlisten aufgestellt werden" Hierfür werden Frauen und Männer gesucht, die aktiv das Gemeindele­ben mitgestalten wollen. Falls Sie Interesse daran haben sprechen Sie bitte mich persönlich oder die Ortsbeigeordneten und Gemeinderatsmit­glieder an. In vielen Bereichen ist die Ortsgemeinde gut aufgestellt Es liegen solide Finanzen vor, die Bauleitplanung (Flächennutzungsplan, Bebauungspläne) ist auf die Situation der Gemeinde angepasst, es gibt ein reges und funktionierendes Vereinswesen.

Unter der Überschrift: „Wirtschaftliche sowie ökologische Zukunft und menschliches Zusammenleben“ sehe ich unter Anderen nachstehende Schwerpunkte der Gemeinderatsarbeit für die nächste Legislaturperiode: Leben im Alter

Etablierung gemeindlicher Jugendarbeit Sicherstellung der Infrastruktur

Anpassung der Planungen an die demographische Entwicklung Stärkung des Gemeinschaftslebens / Vereine / Kultur Umsetzung der gemeindlichen Planungen betreffend Ökologie und Naherholung Zusammenfassend:

Wir müssen uns interessant machen, auch für uns selber. Es muss gelin­gen, dass jeder die Vorteile sieht hier in Ruppach-Goldhausen zu leben. Gelingen kann dies nur wenn viele Mittun. Bitte nutzen Sie die anstehen­den Feiertage um zu prüfen in wie weit Sie sich in das Gemeindeleben in Ruppach-Goldhausen erbringen können, egal ob als Vereins- oder Rats­mitglied oder auch bei einzelnen Projekten.

Ich wünsche Ihnen allen, ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest, eine geruhsame Zeit „zwischen den Jahren“. Für das Jahr 2009 erhoffe ich für uns alle Gesundheit, Glück, Frieden, Harmonie und Gottes Segen damit wir von Schicksalsereignissen verschont bleiben.

Ihr Gerold Sprenger, Ortsbürgermeister

montags.von 15.00 bis 17.00 Uhr

mittwochs.von 17.00 bis 19.00 Uhr

AUGST

Brennholz-lang Vorbestellung bitte jetzt aufgeben

Bitte beachten Sie die Hinweise in diesem Wochenblatt zur schriftlichen Vorbestellung von Brennholz-lang unter der Rubrik: „Über die Ortsgren­zen hinaus“. Senden Sie bitte das ausgefüllte Formblatt bis zum 05.01.2009 an das Forstamt in Neuhäusel. Fernmündliche Bestellungen werden in den Revieren nicht angenommen.

Die Vergabe des Schlagabraumes und der Resthölzer erfolgt nach Been­digung des Wintereinschlages im Februar 2009 nach Terminmitteilung im Wochenblatt.

G. Klein, Revierförster

Sprechstunde des Schiedsmannes

Termin nach telefonischer Vereinbarung, Tel. 02620/2273

Reinhard Labonte, Schiedsmann

JM

Eitelborn

Sprechstunden des Ortsburgerm ^ g üö bte 12 30 um

dienstags.

(Vormittagssprechstunde) von 18.00 bis 1 9.30 un

Telefon: . ....02620/953774

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^-Mail-Adresse:. vvww.eitelborn.

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Bücherei-Info der Gemeindebücherei Eitelbor

(Altes Rathaus, Unterdorfstraße) , {ü alle Einwohner der

%ungszeiten der Gemeindebücherei Eite

Augst-Gemeinden);

Sprechstunden des Ortsbürgermeisters

dienstags. . 18.00 bis 20.00 Uhr

und .nach Vereinbarung

Gemeindeverwaltung.Telefon und Fax: 02620/633

Ortsbürgermeister privat.Telefon: 02620/1001 (ab 13.30 Uhr)

Internet:. www.kadenbach-ww.de

E-Mail:.Ortsgemeinde_Kadenbach @ freenet.de

Vermietung der Grillhütte:

Karl und Monika Strefler.Telefon 02620/2081

Weihnachtsgruß

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vor einigen Tagen war ich zu einer Weihnachtsfei­er in einem Lokal eingeladen. Zwischen verschie­denen anderen Gruppen von Gästen, die auch in . diesem Lokal feierten, saß eine junge Familie mit ihrem kleinen Sohn. Der Kleine erschien sehr auf­geweckt und war, angesichts der ausgelassenen Stimmung der anderen Gäste, auch sehr lebhaft. Ermutigt durch einige erfolgreiche Flirts mit den älteren Damen am Nachbartisch, sah der kleine Kerl die Zeit gekommen, auch etwas zur Animation der übrigen Gäste bei­zutragen. Er fing lauthals zu singen an: „Morgen kommt der Weihnachts­mann ...“. Der Erfolg war so durchschlagend, dass er gleich dreimal die­se erste Liedzeile zum Besten gab. Danach hatte er die volle Aufmerk­samkeit des gesamten Lokals auf seiner Seite, um sich nun auch genüs- slich der zweiten Zeile des Liedes zuzuwenden. Er sang: „Morgen kommt der Weihnachtsmann, ....kommt mit seiner Gabi!“ Die Gäste waren hel­lauf begeistert und applaudierten, die Eltern des Kleinen zeigten sich weit­aus weniger angetan vom Showtalent ihres Sohnes. Diese kleine Episo­de ging mir nicht mehr aus dem Kopf: Der Weihnachtsmann und seine „Gabi“ verfolgte mich auf meinem Heimweg, am nächsten Morgen am Frühstückstisch, selbst noch während der Arbeit schmunzelte ich darü­ber. Nicht allein, weil die kindliche Logik angesichts des ihr unbekannten Wortes „Gaben“ folgerte, dass es sich ja wohl nur um die Freundin des Weihnachtsmannes namens Gabi handeln könne, die da mit ihm komme. Auch nicht, weil eine nette Gabi als Begleiterin des Weihnachtsmannes sehr viel reizvoller wäre als ein knorriger und alter Knecht Ruprecht. Nein, was mich beeindruckte, war die Bestimmtheit, mit der der kleine Sänger auf „Gabi“ beharrte. Obgleich die Erwachsenen ihn sofort belehrt hatten, dass es hier um Gaben, das heißt Geschenke geht, und nicht um eine Begleiterin namens Gabi, zweifelte er nur einen Augenblick lang, um danach um so überzeugter auf seiner Version zu beharren. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es dem Kleinen dabei um eine Wiederholung seines Publikumserfolges ging. Vielmehr schien mir, dass die Gabi, in seiner Vor­stellung als Begleiterin des Weihnachtsmannes, für ihn viel faszinieren­der war, als die Aussicht auf Geschenke, die der Weihnachtsmann in der Ursprungsversion des Liedes zu überbringen hat.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie werden fragen, warum ich die­se Anekdote an dieser Stelle zum Besten gebe?

Abgesehen von ihrem Unterhaltungsfaktor besticht diese Geschichte - nach meiner Auffassung- durch ihre Moral. Sie lautet: Wenn man der Auf­fassung ist, eine bessere Version gefunden zu haben, lasse man sich nicht davon abbringen. Man lasse sich nicht sagen: “Das war schon immer so!“, „So machen es die anderen auch!“, „Das macht doch keinen Sinn!“. Wenn man überzeugt ist, dass „Gabi“ kommt und nicht irgendwelche Geschen­ke, so singe man es aus vollem Herzen. Zumindest so lange, bis sich erweist, ob man Recht oder Unrecht hat. Und selbst dann gilt Vorsicht! Der Kleine in unserer Geschichte wird bald feststellen, dass zwar an Weih­nachten Geschenke gebracht werden. Diese Geschenke kommen aber nicht vom Weihnachts-mann, sondern von diesen neunmalklugen Erwach­senen, die ihm weismachen wollten, der Weihnachtsmann bringe Gaben und nicht Gabi. „Betrug!“ wird er rufen oder zumindest denken - und sich lieber den Weihnachtsmann in weiblicher Begleitung vorstellen. Mir erscheint das erheblich klüger zu sein, als die erwiesene Unwahrheit zu übernehmen. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Moral dieser net­ten Anekdote sollten wir mitnehmen in die Weihnachtszeit und den nach­folgenden Jahreswechsel und damit als folgende Maxime für das neue Jahr formulieren: Hinterfrage stets Etabliertes, um Verbesserungen anzu­streben und fördere Innovatives, um neuen Situationen und Anforderun­gen gerecht zu werden. Dabei sollten wir uns kein X für ein U vormachen lassen, auch nicht mit der verführerischen Aussicht auf reichliche „Gaben“. Manchmal muss man aushalten, dass man mit seiner Meinung zunächst alleine dasteht und die Mehrheit erst noch davon überzeugen muss. Das ist oftmals mühsam, hin und wieder ärgerlich, manchmal auch vergeblich. Doch das gehört zu den Herausforderungen, denen sich ein Ortsbürger­meister zu stellen hat. Aber letztendlich ist es auch Aufgabe eines jeden in unserer Gemeinde, der als Ratsmitglied, Vereinsvorstand oder in ande­rer Funktion für unsere Dorfgemeinschaft tätig ist.