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he nblatt VG Montabaur

Nr. 38/2008

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per Mulch macht's

Wenn bei der herbstlichen Gar­tenarbeit Sträucher und Bäume zuriickgeschnitten werden, fällt fine ganze Menge Gartenabfall an. Entsorgen Sie ihn nicht müh­sam, sondern tun Sie stattdessen Ihrem Garten etwas Gutes: Zer­kleinern Sie die Holzabfälle mit finer Häckselmaschine und ver­wenden Sie den so entstandenen Mulch im Garten. Das Kleinholz fest sich vielseitig einsetzen. Der Rindenmulch verhindert das Durchwachsen von Unkraut, hält

die Feuchtigkeit im Boden und schützt ihn vor Frost. Im Laufe der Zeit verwandelt er sich in guten Humus und versorgt so den Boden mit Nährstoffen. Wer keine Holz­abfälle hat, muss deshalb nicht auf Rindenmulch verzichten. Er ist sackweise bei Gärtnereien oder Gartencentern erhältlich. Übri­gens: Der Rindenmulch leistet auch im Sommer gute, zuver­lässige Dienste. Er muss im Früh­jahr also nicht entsorgt, sondern allenfalls aufgefüllt werden.

| i Garten- und Peter |

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Bett für den Igel

Wer die letzten warmen und son­nigen Herbsttage dafür nutzt, den Garten winterfest zu machen, trifft im Herbstlaub dabei eventuell auf einen oder mehrere stachelige Untermieter: den Igel, der jetzt dabei ist, sich die letzTen Fettre­serven für den Winter anzufressen und auf der Suche nach einem

sicheren Unterschlupf für die kalte Jahreszeit ist. Helfen Sie dem klei­nen Schädlingsvertilger und legen Sie in einer Ecke des Gartens einen bunten Laubhaufen an, in den er sich verkriechen und überwintern kann. Oder bieten Sie ihm ein spe­zielles Igelhaus an, das in Garten­handlungen erhältlich ist.

Den Ästen an den Kragen

Nun rüsten sich alle Hobbygärtner zum Endspurt: Der Herbst ist die beste Zeit, um den Garten winter­festzumachen. Dazu gehört auch das Zurückschneiden von Sträu- diern, Birken, Pappeln, Ahorn und Obstbäumen. Das Ausdünnen gibt den Pflanzen neue Kraft für den nächsten Frühling und fördert das Wachstum junger Triebe. Bei Bäu- n'en müssen kranke und abge- storbene Äste und alle, die sich Verschneiden oder gegeneinan­der reiben, abgeschnitten werden, kuch dünne Zweige am Baum- stamm sollten entfernt werden. Oichte Hecken brauchen einen Wattigen Schnitt. Auch hier müs- Sen z ^rst die beschädigten Äste Wernt werden, bevor die gesam- ' l J He cke gestutzt wird. Egal, ob Zwerglein oder dicker Ast, mit dem richtigen Werkzeug ist der Rück­

schnitt fast ein Kinderspiel: Zum Wegschneiden von verwelkten Blüten oder dünnen Zweigen reicht eine einfache Gartenschere. Die-etwas kräftigere Heckenschere ist für die Arbeit in dicht gewach­senem Gehölz ideal. Spezielle Ast­scheren mit besonders langen Grif­fen kappen bis zu fünf Zentimeter dicke Äste. Für Schnitte an sehr hoch hängenden Zweigen ist eine Baumschere mit Zugseil die richti­ge Wahl. Selbst Linkshänder kön­nen sich nicht vor der Gartenarbeit drücken: Gartenfachgeschäfte bie­ten für sie, spezielle Scherenmo­delle an. Praktisch sind Werkzeuge mit beschichteten Klingen - hier lassen sich Baumharz und Pflan­zensäfte leicht entfernen. Der Fachhandel bietet eine große Aus­wahl an geeigneten Werkzeugen.

Geräte-Inspektion

Ist die herbstliche Gartenarbeit endlich erledigt, machen die Gar­tengeräte genau wie die Natur für ein paar Monate Winterpause. Das gibt dem Hobbygärtner ausrei­chend Zeit, alle seine Helfereinem Gerätecheck zu unterziehen. Neben der gründlichen Reinigung ist es erforderlich, die Geräte nach defekten Teilen zu untersuchen und diese gegebenenfalls zu erneuern. Dabei ist es wichtig, nicht an der falschen Stelle zu spa­ren. Ob die Messer des Rasen­mähers, die Fadenkassette des

Trimmers oder die Dichtungen der Sprinkleranlage ersetzt werden müssen: Es sollten immer die Ori­ginalersatzteile des Herstellers ver­wendet werden. Sie passen zum Originalgerät und halten entspre­chend lange. Größere motorisier­te Gartengeräte sollten in einer anerkannten Werkstatt von geschultem Fachpersonal gewar­tet werden. So hat man nach dem Expertencheck Gewissheit, dass auch in der neuen Gartensaison alles wieder störungsfrei an läuft.

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