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Wochenblatt VG Montabaur

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Fruchtzucker komplett aus ihrer Ernährung, berichtet Petra Malm-Han- nappel aus ihrer Beratungspraxis. Das führt zu einem unnötig geringen Obstverzehr und kann die Magen-Darm-Beschwerden sogar verschlim­mern. Bei der Fruktosemalabsorption bildet die Dünndarmschleimhaut zu wenig von einem spezifischen Transporteiweiß für Fruchtzucker. Die­ses befördert die Fruktose aus dem Speisebrei in die Darmzelle und damit ins Blut. Sobald die Nahrung jedoch keinen Fruchtzucker mehr enthält, stellt der Dünndarm die Produktion des Transporteiweißes ganz ein.

Häufiger Grund für den strikten Ver­zicht auf Fruchtzucker ist eine Ver­wechslung mit der ähnlich klingen­den Fruktoseintoleranz. Bei die­ser seltenen, angeborenen Stoff­wechselstörung fehlt den Betroffe­nen ein Leberenzym, so dass sie sich lebenslang streng frucht­zuckerfrei ernähren müssen. Men­schen, die an der sehr viel harmlo­seren Fruktosemalabsorption lei­den, stoßen bei eigenen Internetre­cherchen häufig auf die Ernährungsvorschriften bei Fruktoseintoleranz und begehen so Diätfehler, warnt Petra Malm-Hannappel. Nach der Dia­gnose Fruchtzuckerunverträglichkeit empfiehlt die Expertin einen schritt­weisen Kostaufbau in drei Phasen: In den ersten zwei Wochen ernähren sich die Patienten deutlich fruktose- und sorbitreduziert. Zudem verzich­ten sie auf Lebensmittel, die häufig schwer bekömmlich sind und führen ein Ernährungs- und Symptomtagebuch. In der anschließenden Testpha­se finden die Betroffenen gemeinsam mit einer Ernährungsfachkraft her­aus, wie viel Fruktose sie individuell vertragen. Daraus erarbeiten sie Regeln für den dritten Schritt, eine langfristige Ernährungsumstellung mit möglichst geringen Einschränkungen im Alltag.

Eine Information von Petra Malm-Hannappel, exam. Diätassistentin,

Diplom-/Ernährungsberaterin-DGE

Praxis für ganzheitliche Ernährungsberatung Hundsangen

www. mh-ernaehrungsberatung. de

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Gummibärchen selbst gemacht

Diesen besonderen Produktionsvorgang erlebten die 300 Kindergarten­kinder, die in mehreren Kindergartengruppen und Schulklassen zur Mit- mach-Aktion in die Mons-Tabor-Apotheke gekommen waren. Unter Anlei­tung von Bodo dem Naschbären und seinem Koch wurden den Kindern der Hergang der Herstellung und die Zutaten vorgeführt. Anschließend durften sie sogar ihre eigenen Bärchen gießen. Naschen war natürlich erwünscht: „Schließlich sind die Fruchtgummibärchen nicht nur lecker, sondern auch gesund.“

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Die Mons-Tabor-Apotheke wollte anlässlich der 20-Jahr-Feier etwas Besonderes für Kinder machen. „Und von den Fruchtsaftbären, die wir auch in der Apotheke verkaufen, sind wir selber überzeugt. Deshalb hat­ten wir sowohl Kindergärten, Schulklassen als auch interessierte Kinder zum Naschen eingeladen. Und viele ließen sich die süße Gelegenheit nicht entgehen.“ Schließlich gab es zum Abschluss für die Kinder noch das Zertifikat als „Nasch-Bär-Lehrling“: Mmmhhhh, lecker!

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Energiepreise: Kostenlawine ausbremsen

Infoveranstaltung zu Energieeinsparung bei Häusern - Kreissparkasse Westerwald und LBS Rheinland-Pfalz verschenken 100 Gebäude-Thermograf ieauf nahmen

Wohnen wird für Hausbesitzer und Mieter immer teurer: die Energieprei­se steigen rasant und ein Ende ist nicht abzusehen. Nach Schätzungen der Deutschen Energieagentur dena ist es heute aber möglich, bis zu 85 Prozent des Energiebedarfs von Altbauten einzusparen.

Deshalb starten die Kreissparkasse Westerwald und die LBS Landes­bausparkasse Rheinland-Pfalz eine Aktion, die Westerwälder Bürgern Vorschläge und Fördermöglichkeiten zur Reduzierung des Energiever­brauchs ihrer Häuser aufzeigen sollen.

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„ flrn kt pjne Forumsveranstaltung zum Thema “Energiepreise: Kosten lawine ausbremsen” am Dienstag, 23.09.2008, um 19 Uhr, im Hausens r^fin Montabaur Spezialisten erläutern, wie die auf uns alle zurasen Ifkostenlawine im Energiebereich durch wirtschaftlich sinnvolleS

nahmerfg^brefrist und gleichzeitig die WohnquaM. gestern

ST Außerdem zeigen sie auf, welche Bedeutung de, Energie® Sieter und Immobilienbesitzer hat. Im Interview erläutern Landrat P e PauTweinert, der Präsident der Handwerkskammer Karl-Heinz Sch haq der Präsident der Architektenkammer, S efan Musil, und Bürger- meister Edmund Schaaf, wie zukunftsfah.ger Wohnraum im WesterWald Tu Gestalten ist. Anhand von ganz typischen Einfamilienhäusern ausdem Westerwald werden konkrete Modern.s.erungsvorschlage dargestellt Frank Sander, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, stellt vor, wie sich die unterschiedlichen staatlichen Zuschüsse und zinsverbilligten Darlehen zur Finanzierung von Energiesparmaßnahmen kombinieren las- sen Bei der Veranstaltung wird auch die Aktion 100 kostenlose Wärme- bildaufnahmen” von Kreissparkasse Westerwald und LBS Rheinland-Pfalz voraestellt Interessenten können sich dabei für eine von 100 kostenlo­sen Gebäude-Thermografieaufnahmen im Gesamtwert von rund 10.000 Euro bewerben.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmelduna unter Tel. 02661 / 620 256, über www.kskumot,..

Kleiner Sender gibt Sicherheit

Die 900. Teilnehmerin des DRK Haus-Notruf-Services

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kommt aus Altstadt

Die 86-jährige Hilde Wierichs aus dem Hachenburger Stadtteil Altstadt fühlt sich sicherer, seit sie den Haus-Notruf-Service (HNR) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nutzt. Den Sender, mit dem sie per Knopfdruck die zuständige Rettungswache alarmieren kann, hat sie immer griffbereit um den Hals hängen. Sie ist bereits die 900. Person, die im Westerwaldkreis den Hausnotruf nutzt. Aus diesem Grund gratulierte ihr Petra Gerhard- Schmidt vom Kreisverband Westerwald des Deutschen Roten Kreuzes mit einem großen Blumenstrauß.

Der Haus-Notruf-Service des DRK ermöglicht eine Verbindung mit einem Mitarbeiter der betreffenden Leitstelle rund um die Uhr. Mit dem Funk­sender, den die Nutzer ständig bei sich tragen, ob als Armband, als Anstecker oder als Halskette, können sie jederzeit Hilfe herbeirufen. Auch wenn ihnen beim Baden oder Duschen etwas zustößt, kann der Notruf aktiviert werden, da die Sender wasserfest sind.

Wird ein Notruf getätigt, werden die, nach einer Prioritätenliste festgeleg ten Bezugspersonen von der Leitstelle benachrichtigt. Qualifizierte Rel tungsassistenten leisten direkt vor Ort fachgerechte Erste Hilfe. Es is möglich, einen Haustürschlüssel direkt im Tresor bei der jeweiligen Ret tungswache zu deponieren. Der Missbrauch des Schlüssels istausge schlossen, und die Rettungskräfte können so direkt handeln, ohne sich erst die Wohnung von anderen Personen öffnen lassen zu müssen. Vor aussetzungen für ein Haus-Notruf-Gerät sind ein Telefonanschluss und eine Steckdose in unmittelbarer Nähe für das Netzteil des HNR-Gerätes Hilde Wierichs legte sich den HNR auf Anraten ihres Sohnes und dessen Frau zu. Außerdem kannte sie das Gerät bereits aus Bekanntenkreisen “Mir gibt es ein Gefühl der Sicherheit, den Sender zu tragen”, erklärte sie Außerdem seien auch ihre Angehörigen wesentlich beruhigter.

In den vergangenen vier Jahren ist die kreisweite Teilnehmerzahldes Haus-Notruf-Services von 558 auf 900 gestiegen. Immer mehr Menschen im Westerwaldkreis nutzen diesen Dienst des DRK. Die monatliche Grund­gebühr ist erschwinglich, dazu können die Teilnehmer noch Servicelei­stungen wie Schlüsseldepot, Verwaltung und Betreuung für einen etwas geringeren Zusatzbetrag nutzen. Hinzu kommen einmalige Kosten für das Aufstellen, die Einweisung und die Inbetriebnahme der Anlage. Weitere Informationen gibt Petra Gerhard-Schmidt vom DRK- Kreis verband Westerwald unter der Tel.-Nr. 02661/951 044.

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