Wochenblatt VG Montabaur
Nr. 38/2008
Schick und lecker:
Mensa in der Augstschule fertig gestellt
Geschirr klappert, Stühle werden verschoben und Kinder lachen: Die neue Mensa an der Augstschule in Neuhäusel hat mit dem Beginn des laufenden Schuljahres ihren Betrieb aufgenommen. Seitdem wird die Grundschule als Ganztagsschule betrieben. Dazu gehört jeden Mittag ein warmes Essen - zwischen Schulbetrieb am Vormittag und Hausaufgaben und Freizeitangeboten am Nachmittag. Im Erdgeschoss der Schule hat die Verbandsgemeinde Montabaur (als Schulträgerin) für rund 640.000 Euro eine eigenen Küchen- und Essbereich einrichten lassen. Dort wird fertig geliefertes Essen gewärmt, verteilt und von hungrigen kleinen Mündern verspeist. Von den rund 290 Schülern im Grundschulbereich sind 50 für die Ganztagsschule angemeldet. Mit der Eröffnung der Mensa ist erst die erste Baumaßnahme an der Augstschule abgeschlossen: Als weitere Schritte stehen die Sanierung der Klassenräume und ein verbesserter Brandschutz auf dem Plan.
Das schmeckt auch dem Bürgermeister: Edmund Schaaf besichtigte die neue Mensa in Neuhäusel und aß mit den Kindern Würstchen, Kartoffeln und Salat. Mit vor Ort waren Andree Stein, der Erste Beigeordnete und zuständige Schuldezernent, sowie Alfons Henkes, Fachbereichsleiter Schulen, und Guido Göbel, der als Sachgebietsleiter Schulen ab November die Nachfolge von Henkes antreten wird.
Gesetzliche Rentenversicherung - Auskunft und Beratung
Der Beratungsdienst der Deutschen Rentenversicherung hält jeden Mittwoch einen Sprechtag bei der Verbandsgemeindeverwaltung 56410 Montabaur ab. Der Wohnort des Versicherten, bzw. eine Unterscheidung nach Arbeiter- oder Angestelltenversicherung ist dabei unerheblich. Die Versicherten haben Gelegenheit ihre Versicherungsunterlagen überprüfen und sich zu allen Fragen der Rentenversicherung beraten zum lassen. Wegen des Datenschutzes werden Auskünfte nur unter Vorlage des Personalausweises / Passes erteilt. Für die Auskunftserteilung über die Daten Dritter - auch des Ehegatten - ist die Vorlage einer Vollmacht erforderlich. Erfahrungsgemäß machen viele Versicherte von dieser Beratungsmöglichkeit Gebrauch. Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wie alle Interessierten um vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0 26 02/126.313, Herr Schrupp, oder per eMail: BSchrupp@montabaur.de. Zu dem Gespräch bringen Sie bitte alle Versicherungsunterlagen (mindestens die Versicherungsnummer), und - soweit dem Rentenversicherungsträger noch nicht vorgelegt - einen Nachweis über die Lehre (od. sonstige Berufsausbildung), z.B. Gesellen-, oder Gehilfenbrief, Lehrzeugnis, mit. Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung sollte auch das Familienstammbuch, bzw. die Geburtsurkunden der Kinder mitgebracht werden.
Den Bürgern der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur steht darüber hinaus noch der Sachbearbeiter für die Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung während der allgemeinen Öffnungszeiten zur Verfügung. Auch hier ist eine vorherige Terminvereinbarung unter der o. a. Tele- fonnummer/E-Mail zu empfehlen.
Persönlicher Lotse hilft bei der Reha
Mit persönlichen Lotsen unterstützt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ihre Versicherten bedarfsgerecht während oder nach einer Rehabilitation, damit sie wieder ins Arbeitsleben zurück finden. Die „Fall-Manager“ helfen über auftretende Krisen hinweg und suchen bei individuellen Problemen zusammen mit dem Betroffenen nach einer passgenauen Lösung. Beispielsweise steht ein Fallmanager Arbeitnehmern zur Seite, die länger krank waren und nach der Reha Schritt für Schritt an den Arbeitsplatz zurückkehren. Weiter unterstützt ein persönlicher Begleiter Abhängigkeitskranke schon vor, während und nach einer Entwöhnungsbehandlung oder während einer beruflichen Reha bis hin zur Wiedereingliederung am Arbeitsplatz. Unterstützender Ansprechpartner ist der Fallmanager auch in dem Projekt „Stärke durch Vernetzung“, das Arbeitnehmern durch eine arbeitsplatzbezogene Reha die Rückkehr ins Berufsleben erleichtert. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland- Pfalz kommt somit nicht nur für Leistungen auf, die zum gesetzlichen Standard gehören. Sie bietet darüber hinaus weitere Hilfen für chronisch Kranke, damit eine reibungslose Verzahnung der einzelnen Leistungen und die Rückkehr ins Arbeitsleben gewährleistet ist.
Nähere Einzelheiten zu der Vielzahl an Reha-Leistungen gibt es i Broschüre „Mit Rehabilitation wieder fit für den Job“. Sie kann kost i angefordert werden bei der Deutschen Rentenversicherung Rhein? n ° s Pfalz, Referat der Geschäftsleitung und für Öffentlichkeitsarbeit R7o d " Speyer (Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail presse®? 0 rlp.de). Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversiche '^ Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Servicestellen für Rehabilitat' Un ° persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100 ?" 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp dg Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in 8 er betreut 1,3 Millionen Versicherte, 73 000 Arbeitgeber und zahlt 660 nT Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvo ° na Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-P??
Im Wald und auf der Straße
Dienstjubiläen bei der Verbandsgemeindeverwaltung
Sie zählen zu den „Außendienstlern“ der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur und sind seit vielen Jahren zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger täglich im Wald und auf den Straßen unterwegs: Der Elektroinstallateur Wilhelm Keul feierte jetzt sein 40-jähriges Dienstjubiläum; der Forstwirt Michael Ehard ist seit 25 Jahren im Dienste der Verwaltung. Bürgermeister Edmund Schaaf und der Erste Beigeordnete Andree Stein gratulierten den beiden in einer Feierstunde. Nach seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur kam Wilhelm Keul über verschiedene Stationen in der Privatwirtschaft zur Stadt Montabaur. 1975 legte er seine Meisterprüfung ab. 1988 kam er von der Stadt zur Verbandsgemeinde Montabaur. Hier ist Wilhelm Keul zuständig für Straßenbeleuchtungen und Ampeln auf unseren Straßen und Plätzen. Ebenfalls im „Außendienst“ ist Michael Ehard. Er absolvierte von 1983 an seine Ausbildung zum Forstwirt beim Forstamt der Stadt Montabaur und arbeitete anschließend im Forstrevier Gelbachtal. 2004 wechselte er von der Stadt zur Verbandsgemeinde Montabaur und hält seither den Wald im Forstrevier Elbert / Augst in Ordnung.
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Eingerahmt von ihren Gratulanten die beiden Jubilare Wilhelm Keul (Mitte r.) und Michael Ehard (Mitte !.). Die Gratulanten (v.l.) Gebhard Klein, Revierförster Elbert / Augst, Roland Kreutz, Forstamtsleiter Neuhäusel, Andree Stein, Erster Beigeordneter, und Bürgermeister Edmund Schaaf.
Fortsetzung verbotener Sammlungen?
ADD verfügt landesweites Sammlungsverbot gegen den Tierschutzverein Tiere in Not e.V.
Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) - landesweite Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz - hat dem Verein Tiere in Not e.V.mit ai in Dachau/Bayern mit sofort vollziehbarer Verbotsverfügung Spende| • Sammlungen in Rheinland-Pfalz untersagt. Der Verein wurde darüber ni aus verpflichtet, alle rheinland-pfälzischen Fördermitglieder über d 3 !? 0 ' vollziehbare Sammlungsverbot schriftlich zu informieren und den Einzug von Förderbeiträgen sowie Geldspenden zu stoppen.
Der 1988 gegründete Verein Tiere in Not e.V. versendet Spendenbrie® und bittet bundesweit um Geldspenden zur Förderung des Tierschutz^ Er ist ein Partnerverein der Tierschutzliga in Deutschland e.V.. Nacnae die ADD Spendensammlungen der Tierschutzliga in Deutschland - j bestandskräftig untersagt hatte (siehe Pressemitteilung der ADD'' 15.04.2008), wurden diese Sammlungen im Namen von Tiere in Not e._ fortgeführt. So wurden Spender der Tierschutzliga gebeten, zukünftig Tiere in Not e.V. zu spenden.
. v,,K, cl z.uMy veiuuiener Sammlungen zu veminaern unu u» verein sich beharrlich weigerte, eine satzungsgemäße Verwendung' Spendengelder nachzuweisen, musste die ADD auch gegen Tiere in I e.V. ein landesweites Sammlungsverbot für Rheinland-Pfalz verfüget Der Verein hat keine Rechtsmittel gegen die Verbotsverfügung eingel* und zugesagt, die Verbotsverfügung zu beachten.
wÄr* Z G 9Un w ten Tiere in Not e - v - 1 Tierschutzliga in DeutschlandI e Shofmt S P®^ ensa mmlungen beispielsweise durch Spendenbriefe, Hio Änn d ’ P a x erfol 9 en oder Förderbeiträge abgebucht werden, bil die ADD um sofortige Mitteilung.
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