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Wochenblatt VG Montabaur

56

Nr.

37 / 20081

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Pickerlplage

Als ob es nicht schon ärgerlich genug wäre die horrenden Maut- und Autobahngebühren in den angrenzen Ländern wie zum Bei­spiel Österreich, Schweiz und Ita­lien zu zahlen. Nein, man wird dann zudem nach einem gewis­sen Zeitraum von einer Anzahl verschiedener Vignetten auf der Windschutzscheibe belästigt. Die­se vegetieren jahrelang vor sich hin und rauben einem die unein­geschränkte Sicht. Dieser Plage

Helm auf Rädern

können Sie aber ganz schnell ein Ende bereiten. Wer nicht auf che­mische Mittel verzichten möchte, der findet im Fachhandel allerlei „Vignettenkiller" mit denen sich der Kleber leicht vom Glas entfer­nen lässt. Einfacher geht es auch mit ein wenig Wasser, Spülmittel und einem normalen Haarfön. Die Pickerl mit dem spülwasser­versetztem Wasser befeuchten, warm fönen und abziehen.

Der Campingurlaub verliert bei den Deutschen, egal ob jung oder alt, nie seine Anziehungskraft. Campingplätze im In - oder Aus­land sind meist richtig ausgerü­stet für alle Campingformen - Zelt, Wohnwagen oder Wohn­mobil sind meist herzlich will­kommen in der Urlaubswelt. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich die Caravans und Wohnmobile. Viele Campingfans haben die Vorteile der rollenden Ferienwohnung erkannt und sich mit einem Mobil ausgestattet. Der geräumige Innenraum ist mit einer normalen Küchenzeile, Sit­zecke und Schlafbereich ausge­stattet. Je nach Anzahl der Mit­fahrer kann in den meisten Mobi­len die Sitzecke auch für die

Nacht in ein Matratzenlager] umrangiert werden. Die im Mobil integrierten Wassertanks können an den Campingplätzen oder an Tankstellen aufgefüllt werden und versorgen das Bad, Toilette und den Wasserhahn mehrere Tage mit frischem Nass. Leicht kann man mit dem richtigen Gestell noch einen kleinen Roller oderein Fahrrad an dem hinteren Endel des Wagens befestigen. Damit können Sie tagsüber flexibel die Gegend erkunden. Diese Vorteile machen das Wohnmobil zu einem geeigneten Urlaubsgefähr­ten, der sich auch im Straßenver-j kehr leicht handhaben lä: Erkundigen Sie sich im Fachge-1 schäft über die Auswahl an 1 Modellen.

Gefährlicher Wackeldackel

Gerne machen es sich Hunde auf dem Beifahrersitz gemütlich und wirken oft wie ein König auf dem Thron, wenn sie mit Herrchen oder Frauchen spazierenfahren dürfen. Süß und nett ist der stol­ze Hund, der die Autofahrt scheinbar gar so genießt. Jedoch kann das Hündchen auch schnell zur großen Gefahr für den Fahrer und sich selbst werden, wenn unerwartet gebremst werden muss. Dann mutiert das „Woll- knäuel" in ein gefährliches Geschoss, das leicht die Wind­schutzscheibe zerschlagen kann oder weitere Mitfahrer verletzt. Dabei gibt es viele hundefreund­liche Lösungen, die ein sicheres und angenehmes Umfeld für den

Hund im Wagen schaffen. Trenn­netze oder Gitterboxen sind vor I allem für größere Wägen geeig­net und können im Kofferraum untergebracht werden. Darin wird der Hund auf langen Reisen sicher untergebracht. Eine Opti-1 on vor allem für Kleinwagen ist | der so genannte Hundegurt. Die-1 ser funktioniert wie ein Gurt für 1 den Menschen und verhindert dass der Hund im Fall eines Unfalls j durch das Innere des Autos geschleudert wird. Wenn Sie sich! und Ihrem Haustier diesen Gefal-, len tun möchten, gehen Sie in den Zoofachhandel. Dort finden Sie eine Auswahl an Möglichkei­ten Ihren Freund sicher ans Ziel zu bringen.

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