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Wochenblatt VG Montabaur

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„Senioren und Technik"

Keine Angst

vor Computer, Handy & Co

„Wie funktioniert das eigentlich?" Fragen um die moderne Alltagstechnik. Antworten darauf gibt es kostenfrei und unverbindlich im Rahmen des neu­en Projektes „Senioren Technik" der Kreisverwal­tung des Westerwaldkreises.

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Älteren Menschen wird hier die Möglichkeit gebo­ten, sich in die Bedienung verschiedenster Gerä­te einführen zu lassen. Das Projekt „Senioren & Technik" soll helfen, die Scheu vor dieser Technik zu nehmen und die Teilnehmer befähigen, die Annehmlichkeiten moderner Geräte zu nutzen. Die Termine:

Handy - telefonieren und mehr Einfacher Umgang leicht gemacht, eigenes Handy (aufgeladen) und Bedienungsanleitung mitbringen. Dienstag 2. September, 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr Westerburg, Burgmannenhaus, Gemündener Straße 5, Montag, 8. September, 13.30 bis 15.30 Uhr Höhr-Grenzhausen, Verbandsgemeindever­waltung, Rathausstraße 48, Fahrkartenkauf am Automaten und Reisekataloge vergleichen Fahrkartenkauf ohne Probleme - keine Tücken am Fahrkartenautomaten Reisekataloge - was bedeutet welche Formulie­rung, Gleiches mit Gleichem vergleichen?

Was Reisekataloge versprechen und halten Dienstag, 26. August von 14 bis 16 Uhr, in der ICE-Bahnhofspassage Montabaur im Raum „Schaufenster der Region" gegenüber „Cafe Sowieso". Was ist schöner als in den bun­ten Prospekten zu blättern und von einem schö­nen Urlaub im Schwarzwald, in Bayern, auf Rügen oder Mallorca zu träumen? Die Prospekte versprechen viel, doch was steckt hinter den Aus­sagen? Warum ist das gleiche Hotel beim Anbie­ter B teuerer als bei A? Die Referenten wollen ver­suchen, diese und andere Fragen zu beantworten, damit die Teilnehmer ihr Reisebüro gezielt fragen oder erfolgreich übers Internet buchen können. Auch zum Online-Buchen gibt es Tipps und Hin­weise. Bitte mitbringen: mindestens zwei Reise­prospekte von verschiedenen Veranstaltern zum Vergleich, in denen zum Beispiel Angebote für Urlaub im Schwarzwald oder Reisen nach Tune­sien angeboten werden sowie Stift und Papier.

Folgende Themen sind in Vorbereitung: Familienanzeigen am PC - Einladungen und Dank­sagungen selbst gestalten Ahnenforschung - auch mit dem Internet Richtige Auswahl von Telefontarifen Unfallverhütung im Haushalt Bedienung von Kleingeräten und Bedienungsan­leitungen.

Digitale Fotographie, Computerwissen, Internet Bei ausreichendem Interesse und auf Anfrage kön­nen die angebotenen Themen auch in den Ver­bandsgemeinden referiert werden.

Weitere Informationen und Anmeldungen, die zu allen Veranstaltungen notwendig sind, unter seniorenleitstelle@westerwaldkreis.de

Kinder brauchen mehr Bewe­gung und gesunde Ernährung

Schuleingangsuntersuchungen des Kreisgesund­heitsamtes: 157 Kinder sind nicht „schulreif" „Kinder brauchen für eine gute Entwicklung mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung". So lau­tet die dringende und eigentlich doch simple Empfehlung, die Maria Petkau, Ärztin beim Kreis­gesundheitsamt und zuständig für die Schulein­gangsuntersuchungen, Eltern und Kindertages­stätten gibt. Dieser Rat, der vielen wie eine Bin­senweisheit klingt, scheint jedoch noch nicht über­all angekommen zu sein.

Denn von den insgesamt 2.295 von den Ärzten des Kreisgesundheitsamtes in den ersten sieben Monaten des (ahres untersuchten Kindern konn­te 157, das sind immerhin 6,8 Prozent, keine „Schulreife" bescheinigt werden. Mit anderen Worten: 157 Kinderweisen Entwicklungsverzöge­rungen auf und/oder erfüllen nicht die gesund­heitlichen Voraussetzungen für den Schulstart. Besorgniserregend ist, dass es fast zwei Prozent mehr als im Vorjahr sind. Viele der untersuchten Kinder zeigen Auffälligkeiten im motorischen Bereich. Einige Kinderweisen Entwicklungsverzö­gerungen sowohl im grob- als auch im feinmoto­rischen Bereich auf.

Dabei wäre es für Eltern relativ einfach, diesen Problemen entgegenzuwirken, meint Maria Petkau.

"Eltern sind Beispiele im Bewegungsmuster.

Sind diese unsportlich und zeigen wenig Bewegungsdrang, so sind es meistens auch deren Kinder." Petkau rät Eltern, sportliche Aktivitäten, wenn schon nicht im Sport­verein, feste zu planen.

Wie zum Beispiel am Wochenende zehn Kilometer Fahrradfah­ren, schwimmen oder mehrere Stunden auf

einer Wiese oder dem Sportplatz spielen Awkl Kindergärten sollten unbedingt mindestenszrl mal wöchentlich Sport- und Tumaktivitäten diM I führen. Ein erfreuliches Ergebnis dagegen- Fett. 1 sucht oder Fettleibigkeit sowie Sprach- undte Schwierigkeiten sind auf dem Rückzug. Im v»! 1 gleich zum Jahre 2006 ist die Zahl der übergewft tigen Kinder nämlich auffallend gesunken.

Zum damaligen Zeitpunkt brachten noch13p ro . i zent der untersuchten Kinder zu viele Pfundeaii die Waage, in diesem Jahr sind es nur noch Prozent gewesen. I

Diese erfreuliche Entwicklung sei wahrscheinlich I auf verstärkte Angebote im Bereich gesund« Ernährung im Kindergarten und auf eine Sensibi-1 lisierung der Eltern durch die Medien zurückzu-1 führen, vermutet die Ärztin. Kindertagestätten und Ganztagsschulen soll ihren Bemühungen nicht nachlassen und mäßig die Nahrungsmenge sowie den Fett-und I Kaloriengehalt der angebotenen Speisen überprü­fen und Zwischenmalzeiten mit Obst und Geraii-1 se anbieten.

Ein weiterer Anlass zur Sorge gibt die steigende I Anzahl von Kindern mit Verhaltensauffälligkeien'J wie Unruhe und Aggressivität, die im Vergleich | zum Vorjahr um 2,6 Prozent gestiegen ist. I 17,6 Prozent der Kinder sind verhaItensauffälBg! 1 etwa 21 Prozent der Jungen, knapp 14 Proze der Mädchen.

"Unter Verhaltensauffälligkeiten fällt zum Beisp Verweigerungshaltung, Konzentrationsschwacl Unruhe, Ängstlichkeit und Aggressivität", erklärt Petkau.

Für die Untersuchungen im kommenden Jahr wünscht sich die Ärztin einen rückläufigen Trend | vor allem bei den motorischen Auffälligkaten.:, Ein erheblich ausgeweitetes, sportliches Angebo­te in den Kindergärten und den Vereinen, die ver­stärkt in Kindergärten mit einem kindgerechten Angebot werben sollten, würden vom Kreisge-; sundheitsamt begrüßt.

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iKreisverwaitung geschlossen

len der Verbandsgemeinden Hachenburg und Westerburg möglich. 9 n is in dringenden Fällen nur bei den Zulas