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Wochenblatt VG Montabaur

hat. Zukünftig wird das Abwasser aus Oberelbert über Niederelbert nach Holler abgeführt und in der dortigen Kläranlage gereinigt. Aus­löser der Bautätigkeiten ist eine Sanierungsanordnung der Aufsichts­und Dienstleistungsdirektion Nord in Montabaur, die als zuständige Fachaufsichtsbehörde über die zeitgemäße und vor allem umwelt­gerechte Abwasserentsorgung wacht.

Um der behördlichen Anweisung Folge zu leisten, wurde eine Stu­die zur Untersuchung verschiedener Lösungsmöglichkeiten beauf­tragt. Zwei Alternativen wurden dabei näher untersucht: Generalsa­nierung der Kläranlage Oberelbert oder Ableitung des Abwassers nach Holler und Behandlung des Abwassers auf der dortigen Klär­anlage. Ergebnis des Gutachtens;

Die Ableitung des Abwassers in die Kläranlage Holler ist die für die Gebührenzahler wirtschaftlich sinnvollste Lösung. Diese Variante läs­st zudem die Möglichkeit offen, das gesamte Abwasser später an die leistungsstärkste Kläranlage der Verbandsgemeinde in Montabaur anzuschließen. Erster bereits vollzogener Schritt des Gesamtprojekts war der Bau eines Verbindungssammlers, der für den Zusammen­schluss der Rohrleitungen zwischen den Orten Niederelbert und Obe­relbert sorgt.

Zweiter Schritt ist nun der Bau des Kanalstauraums mit einem Stau­volumen von 665 Kubikmetern. Aufgaben des Kanalstauraumes sind die Zwischenspeicherung der bei Starkregen überproportional anstei­genden Schmutzwassermenge und die zeitverzögerte sowie men­genreduzierte Abgabe an die Kläranlage Holler.

Das Investitionsvolumen für die Baumaßnahme beträgt rund 814.000 EUR. Mit dem Bau wurde im Mai dieses Jahres begonnen und im Oktober 2008 wird mit der Fertigstellung gerechnet. Im Anschluss daran wird mit dem Rückbau der Kläranlage Oberelbert begonnen. An Ort und Stelle entsteht dann ein Regenrückhaltebecken.

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Gemeinsam besichtigten Karl Jung (v.l.n.r.), Ortsbürgermeister Oberelbert, Edmund Schaaf, Bürgermeister der Verbandsgemein­de Montabaur, Jürgen Klaeser, Werkleiterder Verbandsgemeinde­werke, Gunnar Lange, Bauleiter der Firma Weil AG, Limburg, sowie Ulli Schmidt. Stephan Scholz und Michael Leinhos vom Ingenieur­büro Kocks Consult GmbH, Koblenz, den im Bau befindlichen Kanalstauraum.

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