Wochenblatt VG Montabaur
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Der Verbandsgemeinderat hat getagt
Dorferneuerung, Sorgenbüro und Personalia Kurz vor der Sommerpause ist der Verbandsgemeinderat (VGR) zu seiner zweiten ordentlichen Sitzung in diesem Jahr zusammen getreten. Er hat neue Richtlinien für das Programm Dorferneuerung beschlossen, Mobile Sorgenbüros für kleinere Grundschulen auf den Weg gebracht, die Bauleitplanung für den Bau des FOC fortgeschrieben und Nachwahlen für die Ausschüsse vorgenommen. Dorferneuerung
Die Verbandsgemeinde Montabaur hat ein Förderprogramm, bei dem private, gewerbliche und öffentliche Hauseigentümer Zuschüsse erhalten können, wenn sie ihre Gebäude modernisieren. Ziel des Programms ist es, den eigenständigen Charakter der alten Dorfkerne zu erhalten und zu beleben, damit diese nicht aufgrund einer überalterten Gebäudestruktur veröden. Jetzt hat der VGR die Richtlinien für dieses Förderprogramm erweitert: Wichtigste Neuerung ist, dass künftig der Stadtkern von Montabaur und städtebaulich prägnante Einzelobjekte in der Stadt und in den Ortslagen in die Förderung mit hinein genommen werden. Außerdem werden künftig auch Abrissmaßnahmen gefördert, wenn an gleicher Stelle ein neues Haus gebaut werden soll. Und weil für derartigen Vorhaben eine qualifizierte planerische Grundlagenberatung elementar wichtig ist, erhalten Hauseigentümer einen Zuschuss für eine erste fachliche Beratung durch ein Architekturbüro. Informationen gibt's bei der Bauverwaltung, Bernd Pöhler, Tel.: 02602/126-111, E-Mail: bpoehler@montabaur.de Mobile Sorgenbüros
Die Einrichtung „Mobiles Sorgenbüro“ des Deutschen Kinderschutzbundes bietet Schulkindern eine Art allgemeine Lebensberatung an den Schulen an. Dort sind eigene Räume eingerichtet, in denen Sozialarbeiterinnen in vertraulicher Atmosphäre Gespräche mit den Kindern führen, die freiwillig dieses Angebot nutzen. Mobile Sorgenbüros gibt es bisher für die weiterführenden Schulen der Verbandsgemeinde und für die größte Grundschule, die Joseph-Kehrein-Schule in Montabaur. Da aber auch die kleineren Grundschulen in Niederelbert, Welschneudorf, Horbach, Ruppach- Goldhausen, Girod und Nentershausen Bedarf angemeldet haben, hat der VGR jetzt die Einrichtung von Mobilen Sorgenbüros an diesen Schulen auf den Weg gebracht und dafür zusätzlich rund 14.000 Euro bereit gestellt (für Mobile Sorgenbüros insgesamt jährlich 62.000 Euro). Das Konzept sieht vor, dass an den genannten Standorten (außer Nentershausen) jeweils alle zwei Wochen an einem festen Beratungstag die Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes für jeweils 2 Stunden den Kindern zur Verfügung stehen. In Nentershausen wird eine Kooperation mit dem Mobilen Sorgenbüro an der benachbarten Regionalen Schule vereinbart.
Informationen gibt's bei der Schulverwaltung, Alfons Henkes, Tel.: 02602/ 126-322, E-Mail: ahenkes@montabaur.de
Bauleitplanung FOC Montabaur In Montabaur soll bekanntlich im Bereich des ICE-Bahnhofsein Facl Outlet-Center (FOC) gebaut werden. Dazu muss im Flächennutzung^ der Verbandsgemeinde ein entsprechendes Sondergebiet ausgewit sein, das genau diese Nutzung - nämlich den Bau eines FOC -1 schreibt. Der VGR hat jetzt die entsprechende Änderung des Flächerf zungsplans verabschiedet. Ob das FOC dann tatsächlich gebaut wer darf, hängt auch davon ab, wie die Gerichte über die Klagen der bei! barten Kommunen gegen den Bau entscheiden.
Personalia
In einigen Ausschüssen des VGR sind Plätze frei geworden, so dass Rat Nachwahlen vornehmen musste. Im Einzelnen wurden folgende sonen gewählt.
• Udo Schöffer aus Eitelbom ist nun stellvertretendes Mitglie Haupt- und Finanzausschuss
• Sigrun Thon aus Simmem ist fortan stellvertretendes Mitglie Rechnungsprüfungsausschuss
• Dr. Klaus Frischbier aus Montabaur ist in den Schulträgeraussc) gewählt worden als Vertreter der Elternschaft.
Außerdem konnte Bürgermeister Edmund Schaaf einen alten Bern in der SPD-Fraktion wieder begrüßen und zum Ratsmitglied berute 4 vierjähriger Pause ist Rolf-Dieter Frantz aus Eitelbom wieder in en j zurück gekehrt, dem er früher bereits 15 Jahre angehort nan. i nimmt den Platz von Dennis Kutting ein, der sein Mandat mederge^
Jugendsammel-Aktion für Vereine startet am 27. August
Sammeln für einen guten Zweck - vom 27. August bis ■ heißt es wieder „Sport-Kids, die tun was: S a mmel n , ro Unter diesem Motto ruft die Sportjugend in Rh 0 inl a na-r i Vereinsmitglieder zum Sammeln auf. 60 Prozent des 9 0 s ^
betrages verbleiben für die Jugendarbeit in den verein p ro jekt| restlichen 40 Prozent unterstützt die Sportjugend zan re j behinderten und sozial benachteiligten Kindern und Jug p artn j jugendpflegerische Maßnahmen in Rheinländ-Pfalz u g ftvon gionen. Diese soziale Initiative steht unter der Schirmr' un dtürS Peter Bruch, dem rheinland-pfälzischen Minister'des i Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 280 V^'^derundM send Betreuer, Gruppen- und Übungsleiter sowie die ^
liehen selbst und sammelten mehr als 130.000 Euro rnöchtenj Vereine, die an der Jugendsammel-Aktion teil "v
