Wochenblatt VG Montabaur
Montabaur öffneten drei Unternehmen im Westerwald- und Rhein-Lahn- Kreis ihre Türen für Schülerinnen, die in die Betriebswelt hineinschnuppern wollten. Bei Pulte Elektrotechnik in Montabaur hieß es peppig: „Du bist die Schaltzentrale!“ Unter diesem Slogan lernten die Mädchen das Berufsbild „Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik" kennen, und zwar nicht nur in der Theorie. Eigenhändig bauten sie elektrische Klingeln und waren begeistert, als diese losschrillten.
Die Firma Neenah in Lahnstein, Hersteller für Spezialpapiere, gab ebenfalls Einblicke in Unternehmensgeschichte und Produktionsprozesse und stellte im Werkstattbesuch drei Berufe vor: Papiertechnologe, Elektroniker für Betriebstechnik und Industriemechaniker Betriebstechnik. Auch in der Limburger Lackfabrik in Diez machten die jungen Besucherinnen eine Besichtigungstour durch den Betrieb; anschließend durften sie im Labor Lacke prüfen. So hat der Girls' Day wieder einmal seinen Zweck erfüllt: Mädchen haben Berührungsängste abgebaut und sind neugierig geworden auf Berufe, die zuvor jenseits ihrer Vorstellung lagen. Die ein oder andere will in Kürze ein Betriebspraktikum machen, und vielleicht entschließen sich manche sogar zur Ausbildung in einer „Männerdomäne".
Leistungsprüfung für Deutsche Schäferhunde
am 03.05.2008 - Ausrichter: OG Wirges u. Umgebung
Am 03.05.2008 ca. 8.00 Uhr findet bei der OG Wirges u. Umgebung auf ihrem Übungsgelände in Dernbach “Alter Sportplatz" eine Leistungsprüfung statt. 10 Teams stellen sich dem Richter Norbert Feeser zur Beurteilung vor, als Prüfungsleiter fungiert Susanne Schräder.
Es werden sicher wieder sehr gute Leistungen von den Teilnehmer gezeigt. Mit besonderer Spannung wird die Vorführung vom ehemaligen Deutschen Meister, mehrmaligem Bundessiegerteilnehmer und amtierenden Rhein- land-Pfalz-Meister, Günter Hildebrandt zu bestaunen sein.
Alle Hundesportinteressierte sind recht herzlich zu diese Veranstaltung eingeladen.
Nächste Termine:
22. Mai 2008 Wandertag für jedermann
23. bis 25. August Rheinland-Pfalz-Meisterschaft für Deutsche Schäferhunde im Stadion Wirges.
Zeitarbeitsmesse eröffnet Job-Chancen
Info-Stände und viele Besucher auf dem Vorplatz der Agentur für Arbeit Montabaur: Dieses Bild bot sich am 23. April bei der Zeitarbeitsmesse, die nach den Erfolgen der Vorjahre nun zum dritten Mal angeboten wurde - wiederum in größerem Rahmen. 13 Personaldienstleister nutzten dieses Forum, um Stellen anzubieten. Auch die Nachfrage war groß: Die Arbeitsagentur hatte 350 Bewerber aus Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis eingeladen, für die die Offerten interessant waren.
„Die anhaltend gute Konjunktur hat zur Folge, dass zunehmend Personal gesucht wird“, beobachtet Volker Detemple, der den Arbeitgeberservice (AGS) der Agentur leitet und mit seinem Team die Veranstaltung organisierte und betreute. „Die Zeitarbeitsmesse hat einmal mehr bestätigt, dass vor allem in der Elektro- und der Metallbranche Fachkräfte dringend gebraucht werden. Insgesamt ist der Rahmen weit gesteckt: Der Bedarf geht von Kauf teufen bis hin zu Helfern in der Produktion.“ Über die Schiene Zeitarbeit bekommen Erwerbslose immer häufiger die Chance, (wieder) dauerhaft auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Unternehmer und Jobsuchende führten rege Gespräche und knüpften neue Kontakte. Wie viele Arbeitsverträge sich daraus ergeben, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Tatsache ist, dass der AGS an diesem Tag mehr als 200 konkrete Vermittlungsvorschläge machen konnte. „Die gute Resonanz zeigt, dass die Zeitarbeitsmesse Arbeitgebern und potenziellen Arbeitnehmern Vorteile bringt“, fasst Detemple zusammen. Und da man bewährte Konzepte fortführen und verstärken sollte, gibt es die nächste Jobbörse dieser Art schon im Spätsommer.
Kindergeld für Schulabgänger
Schulabgänger des Jahres 2008 müssen sich nach dem Schulabschluss nicht arbeitslos melden, um weiterhin Kindergeld zu bekommen, wenn sie innerhalb der folgenden vier Monate eine Ausbildung, ein Studium bzw. ein Freiwilliges Soziales, Ökologisches oder Kulturelles Jahr beginnen. Endet zum Beispiel die Schule im Juli, muss die Ausbildung oder das Studium spätestens im November anfangen. „In den allermeisten Fällen kann Kindergeld ohne Arbeitslosmeldung weitergezahlt werden, denn die Ausbildung beginnt meist im August oder September, das Studium meist im Oktober“, erklärt Heike Strack, Leiterin der Agentur für Arbeit Montabaur. Unabhängig von dieser Regelung können sich junge Leute immer dann arbeitsuchend melden, wenn sie vermittelt werden wollen.
Weitere Fragen beantwortet die Familienkasse der Agentur für Arbeit unter (01801) 54 63 37 (für 3,9 Cent pro angefangene Minute von 8.00 bis 18.00 Uhr aus dem Festnetz der Deutschen Telekom).
Westerwald-Verein trägt das Entwicklungskonzept
für künftigen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus
Zwei Förderbescheide von jeweils 20.000 Euro haben der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Karl-Winfried Seif, und der rheinland-pfälzische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Hendrik Hering an den stellvertretenden Vorsitzenden des Westerwald-Vereins, den Breitscheider Bürgermeister Roland Lay, zur Verwirklichung eines Entwickiungs- konzeptes für den geplanten Geopark Westerwald-Lahn-Taunus übergeben. „Wir freuen uns, dass mit diesem Entwicklungskonzept die Realisie
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Mit riem Geopark Westerwald-Lahn-Taunus wird die Bedeut! «srher und qeomorphologischer Prozesse für die räumliche^ natürlicher Ressourcen, aber auch für die Landnutzung, rhpnnestalt sowie die Wirtschafts- und Kulturgeschichte nach«,» c a ,Z bewusst und erlebbar gemacht. In ihnen sollen sich die a Matur- und Umweltschutzes mit der Förderung regionaler!« Suna sozialverträglich verbinden“, erläuterte Minister Heri Das Entwicklungskonzept, das mit insgesamt 60.000 Euro vt„ soll im Oktober fertig gestellt sein und der Geopark schon2U nit Garden Roland Lay vom Westerwald-Verein betonte:,Wirrt Sen nächsten Monaten richtig Gas geben. Eine der wichtigsten Mi wtrd es sein, die Bürger auf diesem Weg mitzunehmen.
Kreisfrauenunion in Brüssel
Die Kreisvorsitzende der Frauenunion Maria Rybczynski leitete»! 9. April 2008 eine dreitägige Reise nach Belgien. Die drei Säule«! Reise waren Politik, Bildung und Kultur.
Mit Auszügen aus dem Buch: “Ludwig Falkenstein - Ein Deutsch-! Schicksal“ des früheren Bundestagsabgeordneten August Harrt wagte die Kreisvorsitzende einen Rückblick in die Westerwäldrt« genheit. Ludwig Falkenstein, Opfer des Nationalsozialismus findetin^ Akt der Verzweiflung vorübergehend Zuflucht in Belgien. Statt den ten Freiheit wurde Ludwig Falkenstein im Januar 1944 denunziert! zunächst in das Lager Marline gebracht. Nach mehreren WochenEn haft wurde er im April 1944 In das Todeslager Auschwitz transporti Durch den Einmarsch der Amerikaner wurde am 5.Mai 1945dieT kens- und Leidenszeit von Ludwig Falkenstein und den nur noch i tausend KZ-Häftlingen beendet. Im Mai 1945 bringt eine an Militärmaschine Ludwig Falkenstein in ein anderes, freieres Bris Zitat:“ Doch auf der Seite der Opfer erhoben sich bald schon Mens die über die Gräben der Erinnerung an die Schuld hinaus die Hand! Versöhnung reichten.“ Ludwig Falkenstein und August Hanz wuff Freunde. Maria Rybczynski betont:
„Die Beleuchtung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftmüssenj Grundlage der Politik sein. Denn nur durch ein erfassen derZusami hänge kann Politik zukunftweisend sein.“
Mit einem Tagesausflug durch Flandern wurde ein Besuch in Geil Brügge verbunden. Gent liegt am Zusammenfluss von Leie und bekannt sind die drei Turme: der Turm der St. Nikolaus-Kirche, d£ tige Beifried sowie der Turm der St. Baafs-Kathedrale. In der St. Kathedrale wurde der Flügelaltar der die Anbetung des Lamm Gotteszj zum Mittelpunkt der Betrachtung. Die flämischen Maler der w sancemaler Robert und Jan van Eyck schufen dieses berühmteWe Die Weltkulturerbe-Stadt Brügge lud bei sonnigem Wetter ein zu( gemeinsamen Rundfahrt mit dem Boot ein. Am dritten Tag wurde« segruppe der Westerwälder Frauenunion unter Leitung der m zenden Maria Rybczynski im Europaparlament in Brüssel empfang Europaabgeordnete Christa Klaß, die Mitglied im Ausschuss jrij fragen, Volksgesundheit und Verbraucherpolitik ist, empfing ö — und informierte über ihre Tätigkeitsbereiche. Im Anschluss De
Christa Klaß die Fragen der interessierten Teilnehmer. Die vorsi
Kreisfrauenunion bedankte sich für die Einladung und wunscmeue ordneten eine gute Fortführung der Europapolitik.
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