Wochenblatt VG Montabaur
50
wer
farst txrd Tl^rmfiie
NIKI DE SAINT PHALLE
QE&öltf DEFL MS
Skulpturenbau-Workshop für Mütter mit Töchtern
Ein Skulpturenbau-Workshop für Frauen und Mädchen, die Lust haben die bunte und vielschichtige Welt der Niki de Saint Phalle zu entdecken und die wilden, vielleicht noch schüchternen, lustigen, königlichen oder spielerischen Aspekte der eigenen Weiblichkeit neu aufzuspuren und auszudrucken
Niki De Samt Phalle war eine Frau und Künstlerin des Herzens. Eine Autodidakt^, die ihre Kunst nutzte um sich selbst zu finden und zu heilen. Sie war eine Frau, die in Form ihrer „NANAs" die heilsamen weiblichen Aspekte in die Welt setzte, um die Menschen an die Freude, das Gute, das Nährende und Liebende >m Leben zu erinnern.
Aber was sind „Nanas"?
Es sind phantasievolle Frauenskulpturen die oft rund, tänzelnd, sinnlich, bunt, fröhlich, frech und ironisch in die Weit lächeln. Sie sind Symbole und Ausdruck der verschieden Kräfte unserer Weiblichkeit.
L-
Dieser zweitägige Workshop bietet Ihnen die Möglichkeit. Ihrer persönlichen ..NANA" auf die Spur zu kommen und sie mit verschiedenen Materialien wie z B. Draht. Gips und Farben ais Skulptur zu fertigen. Mit Leichtigkeit können Sie nach Herzenslust kreativ sein und Ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Freude, Neugierde und Lust am Experimentieren stehen im Vordergrund.
Termin 8.-9. Februar 2008
Freitag von 15-21 Uhr u- Samstag von10-15 Uhr Ort: Atelier für Kunst und Therapie
Werkstr.1, 56410 Montabaur (Südflügel Kino „Capitol")
Kosten- 80.- Euro Seminargebuhr, 45,- Matenalkosten. darin enthalten sind
ein stabiler Sockel, Gestaltungsmaterialien. sowie kalte und warme Getränke, Obst und kleine Snacks.
Leitung- Heike Schonborn-josch. Kunst- und Ergotherapeutm
Afra Drüner. Kunstschaffende Biologin & Kommunikationsdesignerin Anmeldung: 02602-1342171 oder Kunstundtherapie@KulturWerkstrasse1 .de
Evangelische Erwachsenenbildung Westerwald stellt Jahresprogramm vor
79 Veranstaltungen präsentiert die Evangelische Erwachsenenbildung im Westerwald in ihrem Jahresprogramm 2008. Dieses Jahr reichen die Angebote von Veranstaltungen von Klimawandel, Mobbing über Familienthemen, Spiritualität und Fortbildungen für ehrenamtliche Mitarbeiter bis hin zu Studienreisen. Im Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe steht dieses Jahr auch der Reformator Martin Luther, der seinen 525. Geburtstag feiern würde.
Bad Marienberg
Zu seinem 525. Geburtstag steht Martin Luther dieses Jahr im Zentrum der Angebote der Evangelischen Erwachsenenbildung im Westerwaldkreis. Ab März werden die verschiedenen Facetten des Reformators in sieben Veranstaltungen gezeigt. Eröffnet wird die Reihe mit der Frage „Wie die Reformation in den Westerwald kam“. Unter dem Titel „Was eine Jüdin heute Martin Luther sagen möchte“, kommt die bekannte Religionswissenschaftlerin und Autorin Ruth Lapide am 9. April zu Wort. Weiterer Schwerpunkt der Erwachsenenbildung im Dekanat Bad Marienberg ist das Klima: Wie entsteht saubere Energie? Wie können Kirchengemeinden verantwortlich handeln? Diese und andere Fragen beantwortet die vierteilige Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Wie retten wir unser Klima“, die im Februar beginnt. Im Rahmen der Erinnerungsarbeit steht im April eine Studienfahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau auf dem Programm. Eine weitere Studienreise führt die Teilnehmer nach Sizilien vom 4. bis 11. Oktober steht ebenfalls auf dem Programm. In die Veranstaltungsreihe mit Weltmusik, reiht sich am 17. Mai die „Griechische Nacht“ auf dem alten Rathausplatz in Westerburg ein.
Selters
Mit dem Judentum beschäftigt sich eine Veranstaltungsreihe der Evangelischen Erwachsenenbildung im Dekanat Selters. In vier Angeboten werden die jüdischen Feste beleuchtet und auf jüdischen Spuren in Westerburg und Montabaur gewandert. Eine Fahrt am 5. April nach Worms verknüpft die Themenreihe mit dem Luther -Jahr. „Das Judentum ist die Wurzel unserer christlichen Religion. Mit unserem Angebot möchten wir die Verbindungslinien aufzeigen und können uns somit unserer Traditionslinien bewusst werden“, erklärt Regina Kehr, Referentin der Evangelischen Familien- und Erwachsenenbildung im Dekanat Selters. Über das Thema Mobbing informiert eine Veranstaltung am 19. Februar! In die Natur geht es für Kinder und Familien: So führt eine Wanderung am 17. und 18 Mai, in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Jugendhaus „Baustelle“, in den Wald unter dem Titel „Heute schon gewipfelt“ und eine Familienfreizeit vom 19. bis 27. Juli in die Eifel. Was macht man, wenn alles schief läuft: Die Antwort gibt am Weltkindertag am 20. September
das Theaterstück „Quastenför“ auf dem Marktplatz j n o., Herbstferien steht eine Bildungsreise ins Baltikum an. e,s i
Fehldruck-Verlosung
Da Fehler zum Leben und Lernen gehören, macht die p Erwachsenenbildung aus einem Druckfehler ein Gewinnsnie?? Fehldruck wurden in einigen Exemplaren des neuen Pronra Seiten gedruckt. Unter den Findern der Seite verlost die fT 5 ! Erwachsenenbildung Westerwald zwei Freikarten *■"- - Nacht“ in Westerburg.
Vom Spender zum Empfänger - Ablauf einer Organspende
Täglich werden in deutschen Krankenhäusern Organe fau plantationen entnommen - etwa 4000 jährlich. Voraussgb? eine Organspende sind die zweifelsfreie Feststellung desi ödes und die Einwilligung zur Organentnahme. Nurinwenio len haben die Verstorbenen zu Lebzeiten ihren Willen zurOral pende dokumentiert. Das bedeutet, dass die Angehörigen? ten werden, nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbene Entscheidung zu treffen.
Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DS0) ist die desweite Koordinierungsstelle für Organspende. Die DSOorm siert alle Schritte des Organspendeprozesses einschließlich Transports der Organe zu den Empfängern. Dazu sind bundesJ fast 70 Koordinatoren der DSO im Einsatz. Sie unterstützen] Personal in den Krankenhäusern im Ablauf der Organspende.1
Liegt eine Einwilligung zur Organentnahme vor, so schicklj Koordinator vor Ort Blutproben des Verstorbenen zurü suchung. Die Blutgruppe und Gewebemerkmale werden Beides sind wichtige Daten für die Vermittlung der entnomnü Organe. Außerdem wird geklärt, ob bei dem Verstorbenen tionen oder Tumorerkrankungen vorliegen, die den Orgar fänger gefährden könnten. Die ermittelten Werte gehen an diel mittlungsstelle Eurotransplant. Ein spezielles Computerprogr gleicht hier die Daten der Spenderorgane mit allen Empfänger der Warteliste ab. Die Vermittlung der Organe erfolgt nachi medizinischen Gesichtspunkten.
Sobald feststeht, wohin die entnommenen Organe gehen, org siert der Koordinator in Absprache mit dem Krankenhaus und entsprechenden Transplantationszentren die Organentnahi sorgt für den Transport der Entnahmeteams und derentni nen Organe. Die Organe werden sorgfältig verpackt und ai wahrt und zügig zu den entsprechenden Transplantationszei gebracht.
Bei und nach der Organentnahme ist der pietätvolle Umgang^ dem Verstorbenen selbstverständlich. Der Verstorbene wird« der Organspende für eine Aufbahrung vorbereitet und kanna ließend bestattet werden. Die Angehörigen erfahren nicht,v gespendeten Organe erhalten hat. Sie können sich aber übenäj Koordinator erkundigen, wie es den Transplantierten geht.
Tipp: Das Infotelefon Organspende:
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgAjui^ Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) haben gemeins? das Infotelefon Organspende eingerichtet. Anrufer könnend unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 / 90 40 4000rgai pendeausweise bestellen und Fragen zur Organspende stelle:
Außerdem gibt es im Internet Informationen unter www.orga pende-info.de und www.dso.de
Es ist schwer, in leidvollen Stund 1 an alle und an alles zu denken.
Die
Trauer- Danksagung
hilft Ihnen, beim Danken keinen z u vergessen.

