Wochenblatt VG Montabaur
Nr. 02/2008
E-Mail Gemeindeverwaltung/Ortsbürgermeister: gemeinde-horbach@gmx.de
Internetseite der Ortsgemeinde Horbach: www.horbach-ww.de Änderungen werden durch Aushang am Gemeindehaus bekannt gegeben.
Öffentliche Bekanntmachung über die Festsetzung der Gemeindeabgaben für das Kalenderjahr 2008
(Festsetzung der Grundsteuer gern. § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes vom 7.8.1973
- BGBl. I S. 965, geändert durch Art. 15 des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung
- EGAO 1977-vom 14.12.1976 - BGBl. I S. 3341 -, der Hundesteuersatzung der Ortsgemeinde Horbach in der derzeit geltenden Fassung sowie des Landwirtschaftskammerbeitrages gern. § 18 des Landesgesetzes über die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz vom 28.7.1980 in der derzeit geltenden Fassung)
Die Ortsgemeinde Horbach erhebt im Kalenderjahr 2008 die Grundsteuer für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Grundsteuer A) und die Grundstücke des Grundvermögens (Grundsteuer B) sowie die sonstigen Abgaben nach den gleichen Hebesätzen wie im Kalenderjahr 2007. Neue Abgabenbescheide werden grundsätzlich nicht erteilt. Die Abgaben werden nur dann durch schriftlichen Bescheid neu festgesetzt, wenn
1. die Abgabenpflicht neu begründet wird,
2. der Abgabenschuldner wechselt,
3. der Jahresbeitrag der Abgabenschuld sich ändert,
4. sich neue Fälligkeitstermine ergeben.
Die zu erhebenden Abgaben werden hiermit ohne Zustellung neuer Abgabenbescheide allgemein festgesetzt.
Die Festsetzung bewirkt, dass die Abgaben weiterhin in der Höhe zu entrichten sind, wie sie sich im einzelnen Fall aus dem letzten schriftlichen Abgabenbescheid ergeben. Für die Abgabenschuldner treten mit dem heutigen Tage durch diese öffentliche Bekanntmachung die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tage ein schriftlicher Bescheid zugegangen wäre.
Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen die durch diese Bekanntmachung bewirkte Festsetzung der Gemeindeabgaben kann innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung der Bekanntmachung Widerspruch erhoben werden.
Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz 8, 56410 Montabaur, zu erheben. Bei schriftlicher Einlegung des Widerspruchs ist die Widerspruchsfrist (Satz 1) nur gewahrt, wenn der Widerspruch noch vor dem Ablauf dieser Frist bei der Behörde eingegangen ist.
Durch Einlegung des Widerspruchs wird die Verpflichtung zur Zahlung der Gemeindeabgaben nicht aufgeschoben.
In Vertretung: gez. Stein Erster Beigeordneter
STERNSINGER
Kinder sammelten für Kinder in Not
Vor dem Dreikönigstag waren die Sternsinger wieder in unserem Dorf unterwegs. Seit etwa dem 16. Jahrhundert gibt es den Brauch des Sternsingens. Kinder verkleiden sich als die drei Könige, ziehen von Haus zu Haus und singen Lieder. An die Haustür malen sie mit Kreide C + M + B + Jahreszahl. Das ist die Abkürzung der lateinischen Worten „Christus Mansionem Benedicat“, was bedeutet: Jesus schütze dieses Haus.
Die Horbacher Sternsinger 2008 vor dem Gemeindehaus
Die Sternsinger sammelten Geld um Projekte für hilfsbedürftige junge Menschen in aller Welt zu unterstützen. Dieses Jahr stand das Dreikö- nigssingen unter dem Motto “Sternsinger für eine Welt.” Die Sternsinger wollen sich mit ihren Stimmen für die Kinder in der Welt einsetzen, die keine Rechte haben, Not leiden und deren Stimmen nicht gehört werden.
Mittlerweile ist die Sternsingeraktion im 50. Jahr zur größten Aktion qewnr den, bei der sich Kinder für Kinder in Not einsetzen. Danke allen Horba.' ehern die über Tausend Euro gespendet haben, der Pfarrgemeinde die diese Aktion organisiert hat und herzlichen Dank besonders den Mädek und Jungs die im Dorf als Sternsinger unterwegs waren um Gleichaltii- gen zu helfen.
n . UH Schmidt
Ortsburgermeisty
NEUJAHRSEMPFANG
Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt
„Die Kinder fühlen sich sehr wohl in Horbach und im gesamten Buchfin kenland!“ Diese erfreuliche Feststellung traf Sabine Stahlberg, Rektorin der Grundschule Horbach in ihrem Kurzvortrag beim diesjährigen Neujahrsempfang der Ortsgemeinde im Gemeindehaus. Sie hatte vorher die Schülerinnen und Schüler zum Thema der Veranstaltung „Heile Welt für Kinder und Jugendliche in Horbach?“ befragt. Die Schulleiterin konnte den zahlreich erschienen Horbacher Bürgerinnen und Bürgern auch mitteilen, dass die Schülerinnen und Schüler im Dorf insbesondere die schöne Landschaft, Natur und die Tiere mögen. Weniger begeistert seien die Kinder von Zigaretten und Müll auf Straßen und Plätzen.
Ivan Zudac, Leiter des Hauses der Jugend in Montabaur und auch für die dezentrale Jugendarbeit in der VG zuständig, wies darauf hin, ein Dorf das viele Kinder und Jugendliche haben wolle, müsse sich offen damit auseinandersetzen. Er forderte dazu auf, die Kinder und Jugendlichenin das Dorfgeschehen einzubinden anstatt sie als „Problem“ zu behandeln „Ihr ward doch auch alle mal jung“, versuchte Raphael Neuroth als Vertreter des Horbacher Jugendvorstandes Verständnis bei den Erwachsenen zu wecken. Die Beschwerden über die „schlimme Dorfjugend“ hätten in letzter Zeit doch stark nachgelassen. Er bat auch um Verständnis, dass nach einer Jugendfete nicht schon am nächsten Morgen der „Tatort“ aufgeräumt und geputzt sein könne.
Die Mitwirkenden beim diesjährigen Neujahrsempfang im Gemeindehaus
„Es macht Freude Kindern Freude zu machen!“ Mit diesen Worten forderte Dr. Roland Dosch vom Kinderschutzbund Westerwald alle Horbacher auf in ihren Bemühungen um die Integration von Kindern und Jugendlichen in die Dorfgemeinschaft nicht nachzulassen. Horbach sei da auf einem wirklich guten Weg, so Dosch. Als Mitarbeiterin des an den Schulen tätigen Sorgenbüros berichtete Eva Merz-Seibert aus der täglichen Arbeit. „Kinder wünschen sich am meisten, dass andere in der Familie Zeit für sie haben“.
Dass es in Horbacher auch junge musikalische Talente gibt, stellten Sami- ra Last, Julian Wilhelmi und Pablo Girmann unter Beweis. Mit „Freude schöner Götterfunken“ und anderen Liedern erfreuten sie die vielen Gäste. Über eine Auszeichnung der Gemeinde für besonderen Einsatz für die Dorfgemeinschaft konnte sich der für den Jugendtreff zuständige Jugendvorstand mit Johanna Schuckart, Phillip Hermen, Carsten Meyer und Raphael Neuroth freuen. Sie hatten dafür gesorgt, dass der Jugendtreff weitgehend geregelt läuft und die Jugendlichen im Dorf immer ansprechbar sind wenn sie sich irgendwo helfen nützlich machen können. Als „Belohnung“ erhielten sie 100,- EUR für die Ausstattung des Jugendtreffs oder für die Anschaffung von geeigneten Putzmitteln.
Der Ortsbürgermeister benannte in seiner „kurzen“ Neujahrsansprache die Leitlinien für die kommenden Jahre:
1. Die Kinder stehen im Mittelpunkt des Dorfgeschehens
2. Wir haben immer ein offenes Ohr für die Belange der Jugend
3. Die Senioren im Dorf werden nicht vergessen
4. Alle anderen Horbacher sollen dazu bewegt werden, sich in angemessener Form im Dorf zu beteiligen.
Er rief dazu auf, weniger zu sagen „man müsste mal“, sondern sich zu fragen was jede und jeder selbst für das Dorf, seine Vereine und Einrichtungen sowie für hilfsbedürftige Mitbürger tun könne. Ein Höhepunkt des diesjährigen Neujahrsempfanges war sicher der Besuch der Sternsingej- Diese hatten das Gemeindehaus gesegnet und sammelten Spenden für Kinder und Jugendliche in Not.
Uli Schmidt
Ortsbürgermeistet

