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S0 nderbeilage: Bauen und Wohn en

„Wochenblatt Montabaur“ - Nr. 47/2007

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Den Herbststürmen trotzen

Wenn der Winter naht und die ersten schweren Stürme und Re­genfälle drohen, muss'das Dach : wieder großen Belastungen trot- j zen. Ist das Hausdach alt oder ma­rode, können sich in stürmischen Zeiten leicht einzelne Deckmate- j rialien aus der Gesamtkonstrukti­on lösen und dabei erheblichen Schaden anrichten, welcher mit- | unter Regressansprüche nach sich | zieht. Da nur ein unversehrtes | Dach und eine funktionierende ;| Entwässerung Wind und Wetter ij erfolgreich standhält, raten die j Experten zu regelmäßigen Inspek- \ tionen, um die Beschaffenheit des | Deckmaterials und deren An­schlüssen zu überprüfen. Schließ­lich unterliegen auch hochwertige

Eindeckungen einem natürlichen Alterungsprozess. Beschädigte Materialien müssen ersetzt wer­den. Zudem sollte ein Dachhand­werker nach dem Winter prüfen, ob das Deckmaterial gegen Wind­sog gesichert ist. Dabei kommt es darauf an, wie die Materialien be­festigt sind. Spezielle Sturmklam­mern helfen, die Einwirkung von Windsog und Sturm auf Dachzie­gel zu unterbinden. Je nach Wind­last kann es erforderlich sein, jede dritte oder gar jede Dachpfanne zu befestigen. Nur ein Fachmann weiß, welche Klammer die richti­ge ist. Er legt die Anzahl anhand der Windlastzone, und nach Ge­bäudehöhe, Deckmaterial, Dach­form und -neigung fest.

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Indirektes Licht wirkt

Es gibt verschiedene Möglichkei­ten der indirekten Raumbeleuch­tung. Die Lichtquelle kann so­wohl in einem Deckenfries, einer Wand- oder Gardinenblende in­tegriert, als auch in einem Wand­oder Deckenfluter montiert sein. Allerdings sollte die Lichtquelle in ausreichender Entfernung zu der beleuchtenden Fläche sein, dass sie auch einen breiten Leuchtke­gel werfen kann. Aber sie muss

sich oberhalb der Augenhöhe be­finden. Die meisten Deckenfluter erfüllen diese Anforderungen, da­gegen sollten Wandfluter ab einer Höhe von 1,70 Meter auf die Wand montiert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Fluter bei kleinen und niedrigen Räumen ihre Wirkung verfehlen können. Eine indirekte Beleuchtung erfor­dert zusätzliche Lichtquellen, um einen Raum zu gestalten.

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