Wochenblatt VG Montabaur
Nachruf
Am 8. November 2007 verstarb im Alter von 77 Jahren
Herr Peter Molsberger
Herr Molsberger war von 1974 bis 1999 Mitglied des Verbandsgemeinderates der Verbandsgemeinde Montabaur. Er war als Mitglied sowie auch als stellvertretendes Mitglied in diversen Ausschüssen des Verbandsgemeinderates Montabaur tätig. Herr Molsberger war darüber hinaus von 1960 bis 1994 Mitglied des Ortsgemeinderates von Holler und leitete als Bürgermeister 24 Jahre lang die Geschicke seiner Gemeinde.
Herr Molsberger hat seinen Sachverstand und seine Zeit in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Fachkompetenz, Engagement und Sachlichkeit zeichneten seine kommunalpolitische Arbeit aus. Er hat sich um die Verbandsgemeinde Montabaur und um seine Heimatgemeinde Holler bleibende Verdienste erworben.
Der Rat sowie die Verwaltung der Verbandsgemeinde Montabaur danken Herrn Peter Molsberger für sein kommunalpolitisches Wirken und für die zum Wohle der Allgemeinheit geleisteten Dienste.
Wir werden sein Andenken in Ehren halten.
Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.
09. November 2007
Für die Verbandsgemeinde Montabaur
Edmund Schaaf Bürgermeister
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25-jähriges Dienstjubiläum im Forstrevier Elbert-Augst
Die Bäume, die Roger Görg während seiner Ausbildung zum Forstwirt in den Jahren 1982 bis 1985 gepflanzt hat, sind heute bis zu 25 Jahre alt und zeugen von dem Wirken und Schaffen eines angehenden Forstwirtes im damaligen Revier Elbert.
Nach der Ausbildung wechselte der Forstwirt Görg in das Forstrevier Gelbachtal. Lediglich unterbrochen von einer 20-monatigen Zivildienstzeit war Roger Görg dort mehr als elf Jahre tätig und wechselte zu Beginn des Jahres 1998 in das Forstrevier Elbert-Augst.
S beginnen Christel Kaiser, Eva Merz-Seibert und Birgit WeA* f/Ürrf nKSB Kreisverband Westerwald ihren Arbeitstag an einer de/o? e„ der 51 Montabaur: der Dualen Oberschule Heinrich-RoÄ
' e . n ♦ Lo.ir ripr Reaionalen Schule Freiherr-vom-Stein-Schule in " Sausen derGrund und Hauptschule Waldschule Ho?res s Ä Gründend Hauptschule Augstschule in Neuhäusel und der Grundsch! te Joseph-Kehrein-Schule in Montabaur Seit August kommt diese D U J Üe iede Woche an einem festen Wochentag und nicht mehr wie bi , nur alle 14 Tage. Der Verbandsgemeinderat hatte im Frühjahr eineerh
Sehe Aufstockung der Haushaltsmittel auf nunmehr 48^000 Euro für Schulsozialarbeit beschlossen. Neben den drei Stunden pro Schule
und Woche für das „Mobile Sorgenburo haben die Sozialarbeiterinnen ,
Sozialpädagoginnen neuerdings auch noch drei Stunden Zeit fürweS gehende Beratungsgespräche mit Eltern und Lehrern sowie lür U% richtshospitationen und Projekte. „Gerade von den Lehrern wird dieses Angebot sehr gut angenommen. Sie rufen uns zu Eltern-GespräJ dazu erörtern Einzelfälle mit uns und bitten um Tipps, wie sie zum Bei SDiel mit dem Thema Mobbing in der Klasse umgehen können.", berich- tpt Christel Kaiser. Vor allem aber profitieren die Kinder von der erhöhten Präsenz des Sorgenbüros. .Fast in der Hälfte aller Fälle (46%) die Kinder ins Sorgenbüro, weil sie Probleme in der Familie haben. Es aeht dabei oft um Gewaltsituationen oder Trennung der Eltern. Dakaw in zwei Wochen so viel passieren, dass wir kaum eine Chance haben,dj Kinder richtiq zu begleiten. Der neue Takt bietet da viel bessere Möglich keiten.“, sagt Heidi Ramb, die erste Vorsitzende des DKSB Kreisvert» des Westerwald, bei der Zehn-Wochen-Bilanz.
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Roger Görg hält einen Blumenstrauß in den Händen, den Bürgermeister Edmund Schaaf (rechts) neben einer Dankesurkunde in einer kleinen Feierstunde überreicht hat. Es gratulieren dem Jubilar der Revierförster Gebhard Klein (links) als unmittelbarer Vorgesetzter und der Erste Beigeordnete Andree Stein als für die Forstverwaltung zuständiger Dezernent.
Heute widmet sich der Forstwirt Görg hauptsächlich der Holzernte und den damit verbundenen Betriebsarbeiten seines Reviers, das Holz im In- und Ausland vermarktet.
Seit Oktober 2004 wird der Revierdienst von kommunalen Revierbeamten der Verbandsgemeinde wahrgenommen und seit dieser Zeit stehen auch die Forstwirte (ehemals Waldarbeiter) im Dienst der Verbandsgemeinde Montabaur, so dass Roger Görg nun sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Beschäftigter der Verbandsgemeinde Montabaur feiert.
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Ohr und Zeit für Schulkinder
Schulsozialarbeit in der Verbandsgemeinde Montabaur ausgebaut Montabaur, November 2007. Mehr Zeiten und Möglichkeiten für Kinder! Dieser Gedanken prägt die erweiterte Zusammenarbeit der Verbandsgemeinde Montabaur (VG) mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) in der Schulsozialarbeit. Seit Beginn des laufenden Schuljahres sind die Mitarbeiterinnen des „Mobilen Sorgenbüros“ mit einem erweiterten Aufgabenspektrum an den Schuten der VG tätig: Zum einen wurden die Öffnungszeiten des Sorgenbüros verdoppelt; zum anderen kommen jetzt die Projektarbeit mit Schulklassen und die Beratung von Angehörigen und Lehrern hinzu. Nach zehn Wochen „Probezeit“ ziehen die Kooperationspartner eine erste positive Bilanz.
Bewährte Kooperation erweitert: Die Verbandsgemeinde Montabaur (1/G) und der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) haben ihre Zusammen- beit in Sachen Schulsozialarbeit ausgebaut - zum Wohl der Kinder. M 10 Wochen „Probezeit“ zogen sie eine erste Bilanz: (v.l.) Alfons Henhes, Fachbereichsleiter Schulen der VG, Andree Stein, Erster Beigeordnete! der VG, Birgit Weber-Herz, Schulsozialarbeiterin vom DKSB, Helrä Mose, Schulleiter der Freiherr-vom-Stein-Schule in Nentershausen, Hel di Ramb und Roland Dosch vom Vorstand des DKSB, Kreisverben! Westenwald.
Auf Seiten des Schulträgers zog zunächst Alfons Henkes, Fachbereichs-1 leiter für Schulen, ein positive Bilanz: „Es war uns ein Anliegen, Obe Angebot Sorgenbüro hinaus die Schulsozialarbeit mehr in das System Schule zu integrieren - also Lehrer und Schulleiter stärker einzubinden und Angebote für sie zu machen. Der Einsatz der Mitarbeiterinnen des DKSB soll sich am Bedarf der jeweiligen Schule orientieren. Da sind w auf einem guten Weg.“. Auch Andree Stein, Erster Beigeordneter und Schuldezernent der VG Montabaur, zeigt sich zufrieden mit dem N‘' rungen und damit, dass Bewährtes erhalten werden konnte: „Die n Förderrichtlinien des Landes sahen eigentlich die Einstellung von Schii- Sozialarbeitern nur für Hauptschulen vor. Davon hätten bei uns nur Horressen und Neuhäusel profitiert. Da sich aber alle beteiligten Schul# deutlich dafür ausgesprochen haben, die gute Zusammenarbeit (seit 19^ mit dem Kinderschutzbund fortzusetzen und möglichst auszubauen,# wir froh, dass wir mit dieser Lösung allen weiterführenden Schulen um) unserer größten Grundschule gerecht werden können.“ 1
Infokasten
Mobiles Sorgenbüro
Das „Mobile Sorgenbüro“ bietet Schulkinder eine Art allgemei Lebensberatung an. Der DKSB hat in den Schulen eigene Räur („exterritoriales Gebiet“), in denen die Gespräche mit den Kindern vertraulicher Atmosphäre stattfinden. Nach der morgendlichen Dun sage können die Kinder kommen und einen Termin vereinbare! allem oder zu zweit. Die Themenpalette ist so bunt wie das Leb der Kinder selbst; Schwerpunkte bilden allerdings Konflikte m c Familie, individuelle Nöte und Schulprobleme, also Konflikte mit L rem, Mitschülern und Leistungsschwierigkeiten. Die Schulsozia beiterinncn steHen bei allen Gesprächen das Kind in den Mittelpu und versuchen zunächst, seine Perspektive einzunehmen. Wicht rinzipien sind dabei die Freiwilligkeit - das heißt es geschieht nie

