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Wochenblatt VG Montabaur

Der Jugendfeuerwehrwart Michael Eidt stellt die Mitglieder der Jugend­feuerwehr Heiligenroth vor.

Die Jugendfeuerwehr Heiligenroth zeigte bei einer Löschübung ihr Kön­nen.

Der Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Heili­genroth ehrte viele langjährige Mitglieder, ehemalige Jugendfeuerwehr­warte und deren Stellvertreter.

Der Kreisfeuerwehrverband überreichte sechs Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenroth

das silberne Ehrenzeichen für 25 Jahre Aktiven Feuerwehrdienst.

Nach erfolgreichem Abschluss erhielten die teilnehmenden Jugendfeu­erwehren ihre Jugendflamme.

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Heizöl bleibt auch zukünftig unverzichtbar

Die Euphorie für erneuerbare Energien ist groß, die tatsächliche Markt­bedeutung immernoch sehr klein. Holz-Pellets, Erdwärme, Solaranlagen, alternative Heizungsformen stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Medien und Verbrauchern. Fest steht aber: Wir werden auch in Zukunft nicht auf Heizöl im Raumwärmemarkt verzichten können. Über sechs Millionen Ölheizungen sind aktuell in Deutschland in Betrieb. Dem gegenüber stehen z. B. rund 75.000 Pellet-Heizungen, im Vergleich also nur 1,23%. Die Nutzung von Geothermie ist vielerorts gar nicht möglich oder mit extrem hohen Investitionskosten verknüpft. Unerforscht ist bis­her, welche ökologischen Folgen die Wärmezufuhr in den Erdboden bzw. der Wärmeentzug durch eine stark ansteigende Nutzung dieser Techno­logie nach sich zögen. Für Privathaushalte rechnet sich diese Umstellung auch nicht immer. Der Schlüssel zu ökologisch und ökonomisch sinnvol­lem Heizen liegt in sinnvollen Kombinationen. Moderne sparsame und emissionsarme Brenner sowie schwefelarmes Heizöl können oft mehr zur Entlastung von Geldbeutel und Umwelt beitragen als hohe Investitions­kosten in Geothermie.

Deutschlandweit entsprechen gerade einmal 10% der Heizungsanlagen den heutige gängigen Effizienz- und Umweltstandards. Zeitgemäße Öl- Brennwertheizungen können in Kombination mit Solarthermie den Hei­zölverbrauch um bis zu 40% senken. Heizöl-Brennwerttechnik, wie sie heute angeboten wird, erreicht eine Energieausnutzung von fast 100%, da auch die heißen Abgase als Wärmeenergie genutzt werden. Mit schwe­felarmem Heizöl, welches auch für alle vorhandenen Ölheizungen geeig­net ist, laufen die Heizungsanlagen besonders leistungsfähig und emis­sionsarm. Der Schadstoff- und C02-Ausstoß wird so erheblich reduziert. Ziel einer ehrlichen Energiedebatte darf also nicht sein, Heizöl zu verteu­feln. Statt dessen muss auf den effizienten und verantwortungsbewus­sten Umgang mit diesem wertvollen Rohstoff hingewiesen werden. Zudem gilt es aufzuzeigen, welches Einsparpotenzial heute schon ohne völlig übertriebene Investitionskosten erreicht werden kann. Ein typischer Alt­bau aus der Zeit vor 1978 hat zum Beispiel einen durchschnittlichen Ver­brauch von 20-25 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr. Mit entsprechenden Wärmeschutzmaßnahmen, einer modernen Heizungs­anlage und Qualitätsheizöl kann der Verbrauch um mehr als 50% auf ca. 10 Liter gesenkt werden.

Eine Information der Bellersheim GmbH, Neitersen

Tierheim des Mons & Tabor Tierschutz e.V.

Wer hilft Tieren in Not? Für alle Angelegenheiten in Sachen Tierschutz steht der Mons & Tabor Tierschutz e.V. gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern: Tier­heimleitung, 1. Vorsitzender Klaus Böckling, Tel. 02602/180826 oder im Notfall 917653, Mobilfunk 0172/6531759.

Wissenswertes

Erfahrungen in Zweibrücken für geplantes FOC nutzen

SPD Montabaur sprach mit Center Management

Um sich selbst einen Eindruck über bereits vorhandene “Factory Outlet Center” zu verschaffen, besuchte die SPD Montabaur das Designer Out­let Zweibrücken (DOZ). Dabei stand auch ein Gespräch mit dem dortigen Landtagsabgeordneten Fritz Presl (SPD) und dem Center Management auf dem Programm. Das DOZ, welches 2001 eröffnet wurde, ist das größ­te Factory Outlet Center in Deutschland und lockte im vergangenen Jahr etwa 1,45 Millionen Besucher an. Die Besucherzahlen steigen seit der Eröffnung jährlich zwischen 10 und 25% - so erwartet man auch für 2007 einen neuen Besucherrekord.

MDL Fritz Presl betonte: “Die Ansiedlung des DOZ war für Zweibrücken ein Erfolg auf ganzer Linie. Wir haben seit dem auch in der Stadt stei­gende Besucherzahlen zu vermelden - es hat sich gezeigt, dass auch der Einzelhandel von der Einrichtung profitiert hat. Des weiteren sind 600 neue Arbeitsplätze in der Region entstanden, davon 75% sozialversicherungs­pflichtig. Anfängliche Bedenken des Einzelhandels seien daher schnell verflogen und auch die von manchen befürchteten negativen Auswirkun­gen auf die benachbarten Städte sind ausgeblieben. So haben fast 2/3 der Besucher des DOZ einen Anfahrtsweg von mehr als 50 km.

Die Leiterin der Anlage, Regina Leitner ergänzte: “Mir ist es immer wich­tig, uns in das öffentliche Leben vor Ort zu integrieren. So organisieren

Nr. 40/2007

wir auf unserem Gelände kulturelle Veranstaltungen und arbeiten eng mit Kommune und Einzelhandel zusammen Des weiteren betonte sie “Mon­tabaur ist für uns natürlich aufgrund der geographischen Lage und der Verkehrsanbindung ein idealer Standort. Wir sind daher sehr daran inter­essiert, auch dort ein FOC betreiben zu dürfen . Im Vorfeld der Entschei­dung über den Betreiber müsse man natürlich das Ergebnis der laufen­den Verfahren gegen Montabaur abwarten.

Der Vorsitzende der SPD Montabaur, Björn Waiden konnte am Ende des Tages ein positives Fazit ziehen: “Wir haben gesehen, dass eine ganze Region von der Ansiedlung des Designer Outlets Zweibrücken profitiert. Wir sind davon überzeugt, dass die Ansiedlung für die weitere Entwick­lung von Montabaur unheimlich wichtig ist. Nicht zuletzt dürfte ein solches FOC ein zusätzliches Argument für die Sicherung des ICE Bahnhofs sein." Zudem habe man gegenüber Zweibrücken noch einen großen Vorteil: Die Innenstadt wäre vom FOC zu Fuß in 10 bis 15 Minuten bequem erreich­bar. Daher würden gerade von den Gästen die mit dem ICE kämen sicher­lich viele die Altstadt besuchen. Auch die Nähe zur Autobahn A 3 könnte große Vorteile bringen, da im Gegensatz zu Zweibrücken die Werbung quasi „vor Ort“ für die vorbeifahrenden Autofahrer erfolge, so Waiden. Selbstverständlich wolle man durch die Gespräche mit dem Management des DOZ keine Präferenz zugunsten eines Wettbewerbers aussprechen. Das Gespräch habe lediglich informatorischen Charakter gehabt.

„Alles vom Wohle des Kindes her betrachten!“

Flexible Betreuungsmöglichkeiten gefordert

Wirges. „Familie und Beruf- wie vereinbaren wir das?“ Vor dieser großen Frage stehen wir derzeitig nicht nur in der Bundes- und Landespolitik, son­dern auch auf kommunaler Ebene. Daher hat es sich die „CDU- aktiv vor Ort Veranstaltungsreihe in Wirges“ zur Aufgabe gemacht, dieses Problem einmal genauer zu beleuchten und zu einer Diskussions- und Informati­onsrunde geladen. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Ulla Schmidt, dem wieder gewählten Kreisvorsitzenden der CDU Westerwald, Achim Schwickert, Dorothea Samson von der Agentur für Arbeit und der Gleichstellungsbeauftragten Beate Ullwer konnten sich alle Interessierten über den aktuellen Stand der Dinge informieren und ihre jeweils individu­ellen Probleme schildern.

ffPI

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„Die Zukunft liegt in der vernünftigen Kinderbetreuung! Es muss versucht werden, den Bedarf an Krippen und Tagespflege zu decken. Es ist wich­tig, dass Kinder von klein an immer eine feste Bezugsperson haben, “ so die Landtagsabgeordnete. Sie sprach davon, dass sehr viele Eltern ger­ne eine solche Einrichtung in Anspruch nehmen möchten, jedoch beginnt sehr schnell ein Spießrutenlauf, weil die Rahmenbedinqungen nicht immer passend sind.

„Es gibt derzeitig 260 registrierte Tagesmütter, die Zahl muss noch wei­ter ausgebaut werden, zumal wir der Landkreis mit der höchsten Gebur­tenrate sind“, fordert Ulla Schmidt.

Wie aber jeder weiß, ist es schon längst nicht mehr selbstverständlich, dass die Mutter die ersten drei Jahre ihr Kind zu Hause betreut, oftmals sind es finanzielle Gründe, warum sie schnellstmöglich wieder arbeiten