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Wochenblatt VG Montabaur

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kurz gesprungen. Wenn alle so denken würden wir spätestens in 10 Jah­ren im Müll ersticken! Schön, dass es auch Menschen gibt, die sich dafür nicht zu schade sind und sich auch für die „Schandtaten“ der anderen ver­antwortlich fühlen. Da schmeckte der Eintopf im Gemeindehaus mehr als gut. Dank aber auch an einige Senioren im Dorf, die man nicht selten mit einer Plastiktüte „bewaffnet“ antrifft, in der sie auf einem Spaziergang sam­meln was so an Abfall rumliegt. Zu danken ist nicht zuletzt unserem Bür­gerverein, der im letzten Jahr 15 stabile neue Abfalleimer aufgestellt hat und diese auch regelmäßig leert.

Uli Schmidt, Ortsbürgermeister

Energiewende

Ein Dorf sagt: “Tschüss Öl, Ciao Gas!”

Als Ortsbürgermeister habe ich an dieser Stelle eine Resolution unterstützt, in der

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Horbach

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die Unterzeichner die Bundesregierung und den Bundestag auffordern, die Ener­gieversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien bis 2050 als Ziel ihrer Energie­politik in Deutschland zu setzen und kurzfristig mit hoher Priorität entspre­chende Maßnahmen zur Erreichung die­ses Zieles zu beschließen und umzusetzen. Geht denn dass überhaupt? Das haben mich nicht wenige gefragt.

Es geht auch in einem Dorf wie Horbach! Ein Beispiel: Oberrosphe in Nordhessen! Der Ort

will sich komplett vom Öl und Gas verabschieden und nach dem Vorbild ihres Nachbardorfes wie Jühnde Bioenergiedorf werden. Die Idee zu dem Projekt hatte der örtliche Pfarrer. Das Dorf wird künftig mit Holzhack­schnitzeln heizen und grünen Strom mit Biogas produzieren. “Unabhän­gig sein von Öl und Erdgas, das habe ihn begeistert,” sagt der Pfarrer. Der Ortsvorsteher machte mit und heute hat der Ort 120 in einer Genos­senschaft vereinte Bioenergie-Betreiber.

Inzwischen sorgen bereits zwei Holzhackschnitzel-Heizungen für Wärme im Ort. Eine von der EU finanzierte Machbarkeitsstudie zeigte auf, dass der 100-prozentige Umstieg auf erneuerbare Energien gelingen kann. Die Hälfte aller Haushalte macht bereits mit - ebenso die Schule, das Rat­haus, der Dorfladen, die Kirche. “Wir fühlen uns unseren Enkel verpflich­tet,” sagte der Dorfvorsteher. Das sagen wir in Horbach auch!

Die Mitglieder der Bioenergiegenossenschaft müssen jeweils zunächst 6.000 Euro aufbringen. Das Projekt rechnet sich mittelfristig. Auch die hessische Landesregierung steht hinter dem Projekt. Bis 2015 will das Land den Bioenergieanteil von heute sechs auf 15 Prozent erhöhen. Ein Dorf sagt: “Tschüss Öl, Ciao Gas!” Soweit sind wir natürlich noch lange nicht. Aber in einem „Horbacher Dorfgespräch“ am 26.4. werden wir Wege aufzeigen wie Biomasse energetisch verwertet und wie damit auch noch Geld verdient werden kann.

Uli Schmidt, Ortsbürgermeister

Hübingen

Dienststunden der Gemeindeverwaltung

Buchfinkenlandhalle, Schulstr. 20 dienstags von 18.30 bis 19.30 Uhr

Telefon Gemeindeverwaltung/

Ortsbürgermeister.06439/901784

Telefax Gemeindeverwaltung/

Ortsbürgermeister.06439/901807

E-Mail Gemeindeverwaltung/Ortsbürgermeister:

OG.Huebingen@freenet.de

Internet: www.huebingen.de

Telefon Buchfinkenlandhalle:.06439/6128

Telefon Hausmeister Buchfinkenlandhalle/Vermietung

(Herr Thiel):.06439/901911

Telefon Vermietung Grillhütte

(Herr Weidenfeiler):.06439/7425

Dienststunde am 17. April endet um 19.15 Uhr

Wegen eines weiteren Termins endet die Dienststunde am 17.04.2007 bereits um 19.15 Uhr.

Wilfried Noll, Ortsbürgermeister

“Ein Häuschen geht auf Reisen”

Nur drei gute Handwerker, zwei Stunden Arbeit und ein starker Trak­tor waren erforderlich, um das Buswartehäuschen am Ortseingang von seinen Fundamenten zu lösen, mit kräftigen Kanthölzern zu unterbauen und kurzerhand abzutransportieren, um Platz für die Neu­gestaltung des Ortseinganges zu machen. Viele skeptische Blicke ern­tete das Handwerkerteam aus dem Ortsgemeinderat kurz vor Ostern am Ortseingang, als man damit begann, das altgediente und den Ortseingang prägende Buswartehäuschen für einen Abtransport zu präparieren. “Das

schafft der Traktor vom Buchfinkenhof^nie’^ waren sjch die 2 aung|«J

Ereiqnisse an Ostersamstag einig. Und auch Peter Pehl und HoJj vom Ortsgemeinderat waren trotz guter Absichten und aller Hoffn auf ein Gelingen im inneren doch eher sk eptisch.

Auf rund 1,5 Tonnen schätzte man das Gewicht des Wartehäusti gerade mal soviel, wie der Trecker mit seiner Gabel heben kamt dann kam der spannende Moment: Ortsgemeinderatsmitglied Tr u y A£ Sanner-Brohl nahm Maß und setzte die Gabel des Treckers an ui das Häuschen, mit Gurten und Stützen gesichert, souverän in die und “kutschierte” es unter der Begleitung wachsamer Augen zui deplatz in der Windener Straße. Hier soll das Wattebäusche« schengelagert werden und schon bald eine neue Verwendung als!) hütte am neuen Nordic Walking-Parcour in unserer GemeindeS Wenn's passt, steht ggf. auch eine Verwendung an der Grillhüttei Dem erfolgreichen Handwerkerteam ein Kompliment und eing keschön für diesen gelungenen Einsatz.

Wilfried Noll, Ortsbürgen

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