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Nr. 14/2007
Wochenblatt VG Montabaur
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ip wird ein Container vorgehalten. Leider kommt es im Frühjahr und Herbst mmer mal wieder vor, dass der Container die Menge der Abfälle nicht alle aufnehmen kann. Aus finanziellen Gründen wird er nur alle 14 Tage aeleert. Um zu verhindern, dass der Container zu schnell voll ist, soll der Plastikabfall möglichst nicht am Friedhof, sondern zu Hause entsorgt werden Dies ist sicher zumutbar. Unbedingt ist aber sicherzustellen, dass hier auch nur Friedhofsabfall entsorgt wird. Der Kies am Ausgang zum Wald ist nur für die Grabpflege gedacht.
7 Beseitigung von Rasenschnitt
Grundsätzlich ist Rasenschnitt und weiterer Bioabfall auf dem eigenen Grundstück zu entsorgen (Komposthaufen, braune Mülltonne, Grünabfallsammlung mit Abfuhr WAB). Wer ein größeres Grundstück zu mähen hat und im schützenden „Dunkel der Nacht“ auch mal widerrechtlich eine Schubkarre im nahen Wald entsorgt, sollte bitte wenigstens dafür sorgen, dass das Gras verteilt wird und somit schneller verrotten kann (keine Haufenbildung!). In diesem Fall sieht die Forstverwaltung sicher von einer strafrechtlichen Verfolgung ab und auch die Zelle im Spritzenhaus bleibt leer!
Uli Schmidt, Ortsbürgermeister
Haushalt 2007
Investitionen für Kinder, Straßenbau und Sportplatz
Prioritäten setzen heisst: auswählen, was liegen bleiben soll. Das hat unser Ortsgemeinderat in seiner „Frühjahrssitzung“ getan und mit der Verabschiedung des Haushaltes 2007 die Weichen gestellt: der 2010 geplante Neubau des „Waldstadions“ und der Ausbau einiger Ortsstraßen (unter anderem Rebstock, Brunnenweg und Vorm Tor) sind dabei mittelfristig zu schultern. Daneben stehen Projekte wie der naturnahe Umbau des Spielplatzes und weitere Aktivitäten für Kinder und junge Familien im Mittelpunkt. Wünschenswerte aber nicht mehr finanzierbare Projekt sollen aber trotzdem nicht liegen bleiben sondern mit tatkräftiger Hilfe der Dorfgemeinschaft realisiert werden.
Michael Hainze vom Haushaltsreferat der Verbandsgemeindeverwaltung gab zunächst einen Rückblick auf das für Horbach erfreuliche Ergebnis des Haushaltsjahres 2006. So konnte die geplante Entnahme aus der Rücklage drastisch verringert werden. Eine verbliebene Rücklage von über230Tsd. Euro sei ein Indiz für die solide Haushaltsführung der nach wie vor schuldenfreien Gemeinde.
Einkommensteueranteil wichtigste Einnahmequelle Danach stellte er kurz den Haushalt 2007 mit einem Gesamtvolumen von 633.000 Euro vor, davon 107.000 Euro im Vermögenshaushalt. Besonders positiv sei die Zunahme des Einkommensteueranteils auf 170.530 Euro und der Schlüsselzuweisung auf 144.244 Euro. Letzteres war auch dadurch verursacht, dass unsere pro-Kopf-Steuerkraft gegenüber dem Vorjahr um 68,41 Euro auf 329,48 Euro gesunken ist.
Die Ausgabenseite des Verwaltungshaushaltes wird zu 55 % geprägt von den Umlagen: Kreisumlage 150.573 Euro (+ 26.631 Euro) und VG-Umla- ge 133.199 Euro (+ 20.381 Euro). Wir hatten also an Kreis und VG etwa 47.000 Euro mehr „abzuliefern“ als im letzten Jahr. Dank der gestiegenen Einnahmen können wir das aber verkraften und sogar noch 35.000 Euro dem Vermögensetat zuführen.
Der Vermögenshaushalt sieht folgende geplanten Ausgaben vor:
1. Umgestaltung des Spielplatzes.30.000 Euro
2. Investitionen im Kindergarten.19.625 Euro
3. Zuschüsse zu privaten
Dorferneuerungsmaßnahmen.2.000 Euro
4. Restzahlung für den Ausbau Roter Weg.19.325 Euro
5. Sanierung des Heizung im Buchfinkenzentrum.33.000 Euro
6. Erneuerung von Ruhebänken.1.000 Euro.
Solide Haushaltsführung wird fortgesetzt
Übereinstimmung bestand bei allen Ratsmitgliedern darin, dass wir unsere (demographischen) Zukunftsprobleme im Dorf nicht mit dem Weg in die Verschuldung lösen wollen. Der Gemeinderat ist sich deshalb einig, dass wir nicht mehr Geld ausgeben können, wie wir haben! Die bisher solide Haushaltspolitik wird deshalb beibehalten.
Der Ortsbürgermeister bedankte sich bei der Verbandsgemeindeverwaltung für den vorgelegten Haushaltsplan 2007. Er wurde ebenso wie der unveränderten Haushaltssatzung ohne Gegenstimme beschlossen. Unser Ziel: schuldenfrei bleiben und trotzdem tatkräftig viel für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Entwicklung unseres Dorfes bewegen!
Uli Schmidt, Ortsbürgermeister
Bürgerverein
Einladung zur öffentlichen Vorstandssitzung am 12.April
Der Bürgerverein hat viel vor um unser Dorf weiter voranzubringen und die Dorfgemeinschaft zu fördern! Am Donnerstag, dem 12. April 2007 findet um 19:30 Uhr im Gemeindehaus die nächste Vorstandssitzung des jungen Vereins statt. Die alten und neuen Mitglieder des Vorstandes haben sich für die nächsten Monate viel vorgenommen. Darüber, wie dies umgesetzt werden kann, soll gesprochen werden. So stehen auf der umfangreichen Tagesordnung die Renovierung des Friedhofkapellchens und die Planung des Dorfcafes am 8. Juli. Die Vereinsmitglieder wollen sich auch schon mit ersten Planungen für Aktivitäten im Jahr 2008 wie z. B. einem Koppelfest am Vorabend des 1. Mai und die „Wiederbelebung“ der Kirmesgesellschaft befassen. Die Mitglieder sollen auch für die Unterstützung des 125-jährigen Jubiläums unseres Gesangsvereins Cäcilia gewonnen werden. Alle Mitglieder und alle an der Arbeit des Horbacher Bür- S^ereins interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich zur öffentlichen Vorstandssitzung eingeladen. Infos und Mitgliedsanträge beim Vorsitzenden Jürgen Pirrong, Tel. 929643.
Altenheim
Ein „Schuft“, wer nicht Mitglied im Förderverein ist
Vor wenigen Tagen hat Sozialministerin Malu Dreyer festgestellt, dass demenzkranke Patienten in Pflegeheimen ohne wesentliche finanzielle Mehraufwendungen deutlich besser betreut werden können. Dieses wird im Buchfinkenland bereits umgesetzt. Denn: Nach rund dreijähriger Vorbereitung in Theorie und Praxis konnte der österreichische Pflegeforscher Prof. Dr. Erwin Böhm jetzt dem Ignatius-Lötschert-Haus offiziell das entsprechende Zertifikat übergeben. Ein besonderes Ereignis in der über 40jährigen Geschichte der Einrichtung zu dem die Ortsgemeinde herzlich gratuliert.
Bruder Stephan Geißler, Generaloberer der Barmherzigen Brüder, begrüßt Prof. Dr. Böhm und zahlreich Gäste, darunter auch Bürgermeister Edmund Schaaf
Viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Angehörige der Heimbewohner nahmen an der denkwürdigen Veranstaltung teil und durften den berühmten Pflegeprofessor aus Wien persönlich kennen lernen. Und wohl keiner der Gäste bereute dies: “Wenn der Geist nachlässt, nimmt das Gefühl zu” versichert Böhm in seinem fesselnden Fachvortrag den gespannt lauschenden Festgästen und Mitarbeitern des Hauses. Sein Motto “Verwirrt nicht die Verwirrten” haben die Pflegekräfte des Ignatius- Lötschert-Hauses längst im Wohnbereich für Demenzkranke erfolgreich umgesetzt. Unser Altenheim ist erst das 45. Haus in Deutschland, Österreich und der Schweiz das das Böhm-Konzept praktiziert und die Eigenarten der demenzkranker Menschen akzeptiert. “Hier in Horbach sah ich viele lachende Gesichter” freute sich Prof. Böhm und schilderte mit einer gehörigen Portion Wiener Schmäh und schauspielerischem Talent den “Wahnwitz moderner Altenpflege” aus Sicht eines verwirrten Menschen. Musikalisch begleitet wurde die Festveranstaltung durch Sebastian Höwer am Klavier.
Von Anfang an habe ihn Böhms Konzept zutiefst beeindruckt und begeistert, so Bruder Christoph Heun, Vorsteher der Barmherzigen Brüder in Horbach, der auch VG-Bürgermeister Edmund Schaaf und die Ortsbürgermeister des Buchfinkenlandes begrüßen konnte. „Wir sind stolz, dass aus einer Vision durch das Zertifikat Wirklichkeit geworden ist”, betonte Heimleiter Jürgen Simon, der auch an die Verdienste seines langjährigen Vorgängers Benno Heibel erinnerte. Bruder Stephan Geißler, Generaloberer der Barmherzigen Brüder betonte, der gute menschliche Umgang miteinander sei von wesentlicher Bedeutung für die gute Versorgung der anvertrauten Menschen.
Prof. Dr. Klaus Kocks machte als Vorsitzender des Fördervereins Ignati- us-Lötschert-Haus, klar, wie sehr ein christlich geführtes Haus wie die Horbacher Senioreneinrichtung auf Unterstützung angewiesen ist. „Es gehört zu den Pflichten eines Christenmenschen, sich für solche Einrichtungen zu engagieren“. Humoristisch, aber dennoch mit ernstem Hintergrund, stellte er fest: „Wer sich selbst oder für einen Angehörigen einmal einen Vorteil von der hohen Qualität des Hauses verspricht, aber nicht Mitglied im Förderverein ist, ist ein Schuft“. Das war dann wohl doch einigen zuviel der „Ehre“, sie füllten spontan eine Beitrittserklärung aus und der Förderverein wird wohl noch in diesem Jahr sein 200. Mitglied begrüßen können. Wer will schon gerne ein „Schuft“ sein.
Uli Schmidt, Ortsbürgermeister
Hübingen
Dienststunden der Gemeindeverwaltung
Buchfinkenlandhalle, Schulstr. 20 dienstags von 18.30 bis 19.30 Uhr
Telefon Gemeindeverwaltung/
Ortsbürgermeister.06439/901784
Telefax Gemeindeverwaltung/
Ortsbürgermeister.06439/901807

