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Nr. 13/2007

Wochenblatt VG Mo ntabaur

Ergebnis: es ist möglich und dies mit einem für Verein und Gemeinde leist­baren Pflegeaufwand. Voraussetzung ist jedoch: Sportverein und aktive Spieler bringen sich wie bisher bei der Platzpflege aktiv ein. Was die wenigsten (Unbeteiligten) wissen: bereits unser alter Tennenplatz ist mit einem erheblichen Pflegeaufwand verbunden.

Vertreter von Gemeinde, Sportverein und Verwaltung beim Ortstermin in

Hanau

In Hanau und Oberems konnten jetzt 2 Wald-Kunstrasenplätze von den Gästen aus dem Buchfinkenland umfassend besichtigt werden. Als Gesprächspartner vor Ort standen Vertreter von Kommune, Verein und Herstellerfirma zur Verfügung. Einige wichtige Ergebnisse:

- es gibt keine nennenswerten Probleme mit dem Kunstrasen im Wald

- die Vereine haben insbesondere bei Kindern und Jugendlichen einen starken Zulauf

- regelmäßige Pflege ist unerlässlich: es darf kein Laub auf dem Platz lie­gen bleiben und faulen

-die Pflegekosten werden mit etwa 1,10 Euro pro qm Platzfläche im Jahr angegeben

- bei einer jährlichen Nutzung von 2.000 Stunden kann von einer Halt­barkeit des Belages von 15-18 Jahren ausgegangen werden.

Durchweg war bei allen Verantwortlichen zu hören: „Wir sind begeistert“. In seiner nächsten Sitzung wird sich nun unser Gemeinderat mit den Ergebnissen beschäftigen.

Uli Schmidt Ortsbürgermeister

Obstbaumpflege

Mistel und Vernachlässigung sind Totengräber unserer Obstbäume

Für Obstbäume gibt es leider keine Pflegeversicherung und keinen mobi­len Pflegedienst! Trotzdem bedürfen sie regelmäßiger Pflege um wach­sen und gesundes Obst liefern zu können. Auch in Horbach wird die Pflege frisch gepflanzter oder alter Obstbäume meist vernachlässigt. Vie­le große und alte Bäume werden die nächsten Jahre nicht überleben. Vie­le junge Bäume haben mangels Pflege keine Chance „volljährig“ werden. Ein Grund: die sich schnell von Baum zu Baum verbreitende Mistel! Sie entzieht ihnen den Nährstoff und die Kronen werden durch Mistelnester so dicht, dass der Baum früher oder später abstirbt. Das ist ein Jammer und außerdem kein schöner Anblick rund ums Dorf.

Fast 30 Teilnehmer waren zum Baumschnittkurs gekommen

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Mit Unterstützung des Naturparks Nassau wurden jetzt in Horbach alle Obstbaumbesitzer zu einem Baumschnittkurs in Theorie und Praxis eingeladen. Nach einem abendlichen Theorieteil im Gemeindehaus wur­den am Samstagmorgen „vor den großen Buchen“ sowohl im letzten Herbst neu gepflanzte und etwa 15-jährige sowie ältere Obstbäume fach­gerecht geschnitten (siehe Foto). Jetzt können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst ans Werk gehen. Für viele ältere Obstbäume bedeutet das die letzte Rettung.

Mit einer seit Anfang 2007 laufenden Aktion will die Ortsgemeinde gemeinsam mit unserem Jagdpächter Martin Wendlandt auf diesen Mis- stand aufmerksam machen und für Abhilfe sorgen. Im Rahmen einer

Obstbaumpflegeaktion sollen möglichst viele „hilfebedürftige“ Bäume den notwendigen Schnitt bekommen und somit gerettet werden. Für jeden gepflegten und von Misteln befreiten Baum wird eine „Uberlebensprämie von 25 Euro als Spende für die Jugendarbeit der Horbacher Vereine und unseren Jugendtreff gezahlt. Im Interesse der Dorfgemeinschaft lohnt es sich also mitzumachen und Obstbäume zu pflegen! Einzige Bedingung: vorab ein Gespräch mit unserem Jagdpächters über die zu pflegenden Bäume. Dieser macht dann Digitalbilder, vor und nach dem „Eingriff“. Wer mitmachen will, bitte ab sofort bei M. Wendlandt melden. Mail: mar- tin@wendlandt.de, Tel. 02602/950262 oder bei der Gemeinde. Die Akti­on ist auf 25 Bäume begrenzt und endet am 31.12. dieses Jahres.

Mit Unterstützung des Naturparks Nassau wurde im Oktober 2006 und im März 2007 auch eine Obstbaumpflanzaktion durchgeführt, bei der 110 junge Bäume gepflanzt wurden. Leider konnten nicht alle der neuen Bau­meigentümer an dem Baumschnittkurs teilnehmen. Wichtig: die im Herbst gepflanzten „Neuen“ brauchen jetzt unbedingt einen ersten „Erziehungs­schnitt“. Also: es reicht nicht junge Obstbäume zu pflanzen, man muss sich auch drum kümmern!

Uli Schmidt Ortsbürgermeister

Horbach... ein Dorf mit Zukunft!

EGSENDE

Nie wieder!

Jugendliche und Senioren ^linnenii pineinsam an den Krieg HorfiTäch und im Westerwalds

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fä9*8. Mai 2007

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Interesseriten aus Horbach und den y ' * Vachbargemeinden sind herzlich willkommen

Gemeindeverwaltung

Hauptstraße 42 56412 Horbach Tel.: 06439/901310

Email: gemeinde-horbach@gmx.de

Hübingen

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