Einzelbild herunterladen

Nr.-

ifiblatt VG

Montabaur

13

Nr. 10/2007

! n en Kinder Im 'eise- Neb enraum

L?' ,ob ^

' e , r au f den ofas

'Omics esen Die

lst e Zeit edoch wur- le bei strah- ind em Son- änschein

f d em Hof

stecken

ielt.

r °ßes Lob 1,1 „ Jugend- Jrück an die n Raucher,

en Luft ihre

ses „Rock- i Reihe kuli- denen man Welt in den on und län- Lebensge- rew beson- ich diesmal

t

»terwald/ lendliche ahrt nach

ides Jahr . Gemäß hmen die ■Oder von en unter- auch Stil- ägendie-

Improvi- jt diesen 14. März

I

*J*.

-I OlfUV^ *

ZV"

V:

Tanzfieber im Haus der Jugend Montabaur

Illoch nie wurde soviel gewackelt, geschwoft und gedreht.

Lieh fünf verschiedene Tanzgruppen geben sich im Wochenverlauf LHaus der Jugend die Klinke in die Hand, manche proben sogar [-äfirmals die Woche.

•Je jüngeren Mädels (ab 8 bis 12 Jahre) eifern der Popsängerin Sha- ,'anach und träumen davon, im Stil arabischer Prinzessinnen die ' *enzu schwingen. Der erste Kurs war vollbelegt, der zweite steht ,'n bevor (Anmeldungen: 02602/18844). Hier sind sogar noch ein

I -ar Plätze zu haben. Angeleitet wird der Unterricht von Frau Betti- l Rechberger, bekannt als Solotänzerin Leila Tiana, die den Kids ■j-ch Elemente orientalischen Bauchtanzes vermittelt.

;aes viele einzelne Tanzbegeisterte mit eigenen interessanten Cho-

( jografieideen im Jugendhaus gab, die jedoch noch Mitstreiterinnen Mittänzer suchten, spra-

0 die Mitarbeiter _

m Haus der Jugend hu Rechberger an, ob leehier nicht ein wenig Start- geben könne. Ziel ias neuen Kurses Tanzen wie die Stars“ ir die etwas älteren ^endlichen ist es, im l/'sverlauf immer (inständiger die lernten Tanzschritte l.^züsetzen oder sie ; ; bst abwandeln zu innen. Die überwie- |s«de Zahl dieser 14- 17-jährigen Ziehen sind eine ts'reundete Clique mit Migrationshintergrund (z.B.

Kasachstan). Geschmack auf fees Freizeitangebot bekamen

»eim Rahmen der Weihnachtsfeier des Jugendhauses, als die [Kursleiterin eine Probe ihres Könnens darbot.

Weitere3Tanzgruppen wurden von Stammbesuchern vom Haus der pgendins Leben gerufen. Neben der Breakdance -AG, die viele akra­tische Elemente hervorhebt, gibt es zwei weitere Gruppen, die sich |tHiphop-Musik verpflichtet fühlen. Diese sind selbstorganisierte jChoreographiegruppen. Hier wird Hiphopdance eingeübt, der aller­es anstelle des turnerischen Breakdance den Gruppentanz favo- jfert. Salsa und verschiedene Fußschrittkombinationen unterstüt­zt einen ästhetischen Positionstanz. Beide Gruppen sind gemischt- Mional, eine AG mit jungen Frauen wurde initiiert durch eine junge | fein. Die Teilnehmerinnen im Durchschnittsalter von 17 Jahren Wen donnerstags und hegen schon seriöse Auftrittspläne. Eine klei- r uppe deutsch-kosovo-albanischer Hiphopdancer ab 14 Jahren janisiert schlichtweg gemeinschaftliches Training und hat keiner- ' uf * ri ttsabsichten. Fast alle Kurse freuen sich über Nachwuchs j ^cher Nationalität, solange noch Kapazitäten frei sind. Die mei- ® n nehmen Jungs wie Mädels gleichermaßen auf.

[htervi

<ew mit dem Leiterder Breakdancegruppe des Haus der Jugend

[^abaur e.V. am 15.02.2007

ij U ge|^ n ’P u unterstützt seit November das Team des Haus der

->.»si3iui£i seit nuverriDer uas ieam u«

1d als sogenannte „Ein-Euro-Kraft“. Neben deinen Tätig-

limjt

P ru Ppe an.

leiten im 'ui iiiic „ciii-cuiu-rviaii . neuen ueniui. ■—a

^ugendcafe leitest Du eine jugendliche Breakdance-

Welche Jugendlichen nehmen an Deinem Angebot teil?

Hallo! Teilnehmen kann jeder ab 14 Jahren, der ausreichend körper­liche Kondition mitbringt, denn das Training verlangt einiges ab. Was mich besonders freut ist, dass die Kids unterschiedlichen Nationa­litäten angehören. Im Moment proben durchschnittlich 10 Jugendli­che.

Sind auch Mädchen dabei?

Ja, zur Zeit haben wir zwei Mädels dabei, was die Sache sehr inter­essant macht. Frauen fügen sich ganz anders in die Schrittfolgen ein. Sie haben eine ästhetischere Körperhaltung und bewegen sich fließender. Jungs dagegen sind auf Kraft und Power aus. Auf jeden Fall ist es einfacher, mit Mädchen zu arbeiten.

Sind die Teilnehmer untereinander befreundet? Ja, ...doch. Die meisten kennen sich durch das Jugendhaus oder die Musikszene rund um Hiphop und Rap. Wie gesagt, es stand schon lange aus, mal etwas auf die Beine zu stel­len! Du hast ja selbst gemerkt, dass das Tanzen nur ein aktives Element dieser Musikrichtung ist neben Open-Mic-Sessions und DJing...

Zu welcher Musik wird getanzt?

Es gibt keine streng festgelegten Musikstile, allerdings verwenden wir einiges rund um Hiphop und Musik aus den 80ern, zum Beispiel die Rocksteady Crew, the Godfathers of Breakdance. Der Rhythmus steht klar im Vordergrund. Wir spielen von James Brown bis heutigen Rap vie­le verschiedene Stücke, allerdings hauptsächlich schwarze Musik. Warum engagierst Du Dich für diese Gruppe?

Diese Musik ist meine Leidenschaft seit meiner Kindheit.

Mir fehlte aber ein aktive Szene in der Umgebung. Die heutigen Kids teilen meine Interessen, da möchte ich mich mit meinen Erfahrungen einbringen.

Welche Motivation haben die Jugendlichen, wenn Sie sogar am Wochenende zur Tanzprobe erscheinen?

Sie möchten gemeinsam etwas sinnvolles auf die Beine stellen und haben Spaß daran, wenn sie gemeinsame Tanzschritte, sogenann­te Styles, hart erarbeiten und sich das Ergebnis sehen lassen kann.

Hat die Gruppe auch einen Namen und habt Ihr ein besonderes Ziel?

(Hakan lacht) An beidem arbeiten wir noch: Wir sind dabei, eine Bre­akdancegruppe aufzubauen, aber stecken hierbei noch in den Kin­derschuhen. Heraus stellt sich erst nach ein oder zwei Jahren hartem Training, ob wir ausreichend Fortschritte gemacht haben und wer noch dabei geblieben ist. Dann wird ein guter Name wirklich wichtig. Was ist das besondere an dieser Musik und an der Art zu tanzen?

Seinen Körper in Einklang zum Beat zu bringen. Musik und geschmei­dige Bewegung sollen eine Einheit werden. Im Breakdance ver­schmelzen viele Stile und man ist sehr bedacht auf Körperbeherr­schung.

Vielen Dank für dieses interessante Interview!

(Hakan Hacisalihoglu im Gespräch mit Franziska Tamm für Musik&Kultur im Haus der Jugend Montabaur e.V. am 13.02.2007)