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Wochenblatt VG Montabaur

Nr. 01/2007

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Goldmedaille beim Landeswettbewerb

Unser Dorf hat Zukunft für Niederelbert

Als das rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsministerium am 15. September die Sieger des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft bekannt gab, ging Niederelbert als glücklicher Gewinner hervor. Nach einem Sieg auf Kreisebene (1. Platz) und Bezirksebe­ne (3. Platz) gab es Gold beim Landesentscheid in der Sonderklas­se. Bislang ist Niederelbert die einzige Gemeinde aus dem Wester­waldkreis, die auf Landesebene ausgezeichnet wurde. Ohne Enga­gement der Bürger wäre dieser große Erfolg niemals möglich gewe­sen. Ortsbürgermeister Willi Müller, Landrat Peter-Paul Weinert, Bür­germeister Edmund Schaaf und Mitglieder der Landeskommission besichtigten den liebevoll restaurierten Ortskern. Die Wettbewerbs­kommission zeigte sich außerordentlich beeindruckt von den alten, instand gesetzten Häusern, der Dorfmühle, dem Heiligen Häuschen, sowie vom sauberen und gepflegten Erscheinungsbild des Ortes.

Den Ausschlag für die hohe Auszeichnung gab jedoch das Mitein­ander von Jung und Alt in Niederelbert. Ob Kinderchor, Jugendfeu­erwehr, der Sportler-Nachwuchs des SV Niederelbert oder aber auch die Gespräche beim Seniorentreff, für jede Generation gibt es ein attraktives Freizeitangebot vor Ort. Am 3. November 2006 reist eine Delegation von ca. 100 Personen zur Ehrung auf Landesebene ins Kurfürstliche Schloss nach Mainz. Die Elbertgemeinde erhielt aus den Händen des Wirtschaftsministers Hendrik Hering die Goldme­daille und eine Prämie von 1.300 Euro. Die Niederelberter Dorf­spatzen unter der Leitung von Walter Frink gestalteten die Feier mit.

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Mit Freuden wurde die Goldplakette anlässlich der Siegerehrung im Mainzer Landtag entgegengenommen. Von rechts: Landrat Peter-Paul Weinert; Bür­germeister Edmund Schaaf; Ortsbürgermeister Willi Müller; Wirtschaftsmini­ster Hendrik Hering.

Demografischer Wandel

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Mehr als sechzig interessierte Bürgerinnen und Bürger verfolgten die von den Gemeindevertretem und von Bürgermeister Edmund Schaaf (links) vorgetra­genen Entwicklungspläne in der Buchfinkenlandhalle in Hübingen.

Auf Bürgerversammlungen und in Ortsgemeinderatssitzungen referierten Bürgermeister Edmund Schaaf und Kerstin Roßbach (Leiterin Bauverwal­tung) zum ThemaDemografischer Wandel. Dieses Thema wurde von zahlreichen Zuhörern mit großem Interesse aufgenommen, da es in den kommenden Jahren zunehmend an Aktualität gewinnt.

Gerade in Deutschland verändern sich die gesellschaftlichen Strukturen nachhaltig: Die Menschen werden immer älter und die Zahl der Kinder ist seit Jahren rückläufig. In ihren Vorträgen zeigten die Referenten Ansätze auf, wie Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden auf die Herausforderun­gen des demografischen Wandels erfolgreich reagieren können. Schaaf und Roßbach sprachen sich dafür aus, bei der Neuausweisung von Bau­gebieten zurückhaltender zu agieren, zumal die Nachfrage nach Bau­grundstücken ohnehin stark rückläufig ist. Stattdessen soll ein besonde­res Augenmerk auf die Belebung der alten Ortskerne und die Nutzung frei­er und unbebauter Grundstücksflächen innerhalb der Ortslage gelegt wer­den. In diesen Fällen ist die notwendige Infrastruktur in Form von Straßen und Wasserleitungen bereits vorhanden und muss nicht, wie in Neubau­gebieten, mit hohem finanziellen Aufwand neu erstellt werden.

Freiwillige Feuerwehr Montabaur übernimmt neues Tanklöschfahrzeug

Über ein neues Tanklöschfahrzeug durfte sich der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Montabaur freuen. Andree Stein, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur, übergab am 22. Oktober im Rahmen einer Einweihungsfeier Wehrleiter Gerold Holzenthal die Schlüssel. Das Löschfahrzeug ist ausgestattet mit einem Was­sertank mit 4.000 Litern Fassungsvermögen, einem zusätzlichen Schaummitteltank und einem auf dem Fahrzeugdach befindlichen Wenderohr mit einer Wurfweite von 60 Metern. Bürgermei­ster Edmund Schaaf zeigte sich erfreut darüber, dass die Verbandsgemeinde die notwendigen Mittel zur Anschaffung des Fahrzeugs zur Verfü­gung stellen konnte. An den Gesamtkosten von ca. 182.000 Euro beteiligte sich das Land mit einem Zuschuss von 54.000 Euro. Der Förder­verein steuerte 5.000 Euro bei. Das alte Tank­löschfahrzeug begleitete die Löschgruppe 31 Jahre lang überaus zuverlässig. Feuerwehrka­meraden möchten es nun liebevoll restaurieren und künftig bei besonderen Anlässen und Oldti­mertreffen der Öffentlichkeit präsentieren.

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Feierliche Einsegnung des neuen Tanklöschfahrzeuges. Von links nach rechts: Bernd Neuroth, VG Montabaur; Erster Beigeordneter Andree Stein; Wehrleiter Gerold Holzenthal; Pfarrer Hufmann; Bür­germeister Edmund Schaaf; Wehrführer Reiner Henritzi, Pfarrer Barthenheier.

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