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Wochenblatt VG Montabaur

Nr. 01/2007

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HeiligenrotH ist vor Hochwasser sicher; Regenrüclchaltebeclcen verschafft Abhilfe

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Gerade in der wärmsten Jah­reszeit waren die Bewohner der Ortsgemeinde Heiligenroth mehr als einmal von Über­schwemmungen betroffen. Bei heftigen Gewittergüssen floss des Öfteren so viel Wasser von der Autobahn und dem benach­barten Industriegebiet Richtung Heiligenroth, dass das Rohrsy­stem die Wassermassen nicht mehr aufnehmen konnte. Die Flut, die sich im Juni 2005 nach einem heftigen Gewitterregen in den Ort ergoss, war bislang in ihrer Dimension die Größte. Doch damit ist nun Schluss: Durch ein Regenrückhalte­becken wird die Ortslage künftig vor Hochwasser geschützt. Das Becken, das Eingangs des Dor­fes an der Schulstraße ausge­baggert wurde, ist so konzipiert, dass es auch überdurchschnitt-

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Bürgermeister Edmund Schaaf erläutert Ortsbürgermeister Erich Herbst und dem Ortsgemeinderat von Heiligenroth den Aufbau und die Funktionsweise des Rückhaltebeckens.

lieh große Wassermassen aufnehmen kann. Nach ersten Planungen sollte das Becken 5.500 Kubikmeter Wasser fassen, tatsächlich wurde es auf 7.300 Kubikmeter ausgelegt.Wir haben in punkto Sicherheit noch eins draufgesetzt, erklärte Jürgen Klaeser, Leiter der Verbandsgemein­dewerke. Die Kosten der Baumaßnahmen belaufen sich auf 400.000 Euro. Die Ortsgemeinde Heiligenroth trägt 23 Prozent, die Verbandsge­meinde Montabaur 41 Prozent und das Autobahnamt 36 Prozent der Gesamtkosten.

Niedererbach: Dem Sandbach wird ein Riegel vorgeschoben

Blick auf das Regenrückhaltebecken nach der Fertigstellung.

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ln Niedererbach erschien der Bau eines Regenrückhaltebeckens die technisch und wirtschaftlich vernünftigste Lösung, um das Hochwasserproblem in den Griff zu bekommen. Nach stärkeren Regenfällen konnte der Sandbach urplötzlich anschwellen und Teile des Ortskerns überschwemmen. In beson­ders schlimmer Erinnerung bleibt den Bewohnern von Niedererbach das Jahrhunderthochwasser vom 21. Juli 2003, als der gesamte Dorfplatz, etliche Straßen sowie Gärten, Keller und Par­terrewohnungen überflutet waren. Um Abhilfe zu verschaffen, wurde in den Monaten Juni bis November 2006 ein Hochwasserrückhaltebecken fertig gestellt.

Es befindet sich am Rande des Dorfes unterhalb des NeubaugebietesAuf dem Hahn. Für das Rückhaltebecken wird das flache Wiesental eingangs des Dorfs genutzt, durch das der Sandbach fließt. An dessen Ende wird quer ein Erd- wall aufgeschüttet, durch den ein Rohr verläuft, das zusätzlich mit einem Schie­ber versehen ist. Das Tal hinter dem Damm bietet mit 22.000 Quadratmetern Überschwemmungsfläche einen weiten Raum, auf dem sich der anschwellende Bach ausdehnen kann.

Von den 350.000 Euro Gesamtkosten des Projekts floss die Hälfte als Lan­deszuschuss; den Rest teilen sich die Verbandsgemeinde Montabaur und die Ortsgemeinde.

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