Montabaur
Nr. 23/2006
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Donnerstag, 15. Juni 2006
(Fronleichnam)
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für Sie da!
Bei schönem Wetter Öffnet das Freibad von 10.00 bis 19.00 Uhr.
Wasser, das auf den Straßen des Industriegebiets „anfällt“, zuständig ist; das Autobahnamt, weil von der A3 oft große Regenmengen in Richtung Heiligenroth gespült werden. Ortsbürgermeister Erich Herbst zeigt sich zufrieden mit dieser Lösung: “Es hat einige Jahre gedauert, bis das leidige Problem angegangen wurde. Nun konnten wir es lösen, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben”.
Das Becken eingangs von Heiligenroth ist so großzügig berechnet, dass das Dorf auch bei heftigen Unwettern trocken bleibt: Ausgebaggert wurde eine 100 Meter lange, 80 Meter breite und bis zu 2 Meter tiefe Grube, die sich ganz natürlich in die Landschaft einfügt. Jürgen Klaeser, Leiter der Verbandsgemeindewerke, erklärt die Technik: “Wenn nach einem Sommergewitter das Wasser von der Autobahn und aus dem Industriegebiet Richtung Dorf schießt, läuft es über ein Rohr mit einem Meter Durchmesser ins Becken, staut sich an einem künstlichen Damm und wird anschließend durch ein nur halb so dickes Rohr Richtung Ort geleitet”. Insgesamt fasst das Becken maximal 7300 Kubikmeter Wasser. Klaeser: “Mit dieser Größe können die Abflussspitzen wirksam reduziert und die Ortslage vor Hochwasser geschützt werden - auch wenn es keine absolute Sicherheit gegen jedes vorstellbare Unwetter geben kann”.
i Das Foto zeigt Bürgermeister Edmund Schaaf, den \dem Ortsbürgermeister Erich Herbst und dem ' Gemeinderat von Heiligenroth den Aufbau und die ! | Funktionsweise des Rückhaltebeckens erläutert.
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