Wochenblatt VG Montabaur
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Bürgermeister Edmund Schaaf (Mitte), Erster Beigeordneter Andree Stein (1. v.li.) und Reiner Neuroth (2. v.re.J, Bürgerbüro, begrüßen Besucher des Bürgerbüros am Jubiläumstag.
Einrichtung im Neuen Rathaus von Montabaur feiert zehnjähriges Bestehen - Viele Aufgaben werden in einer Instanz gebündelt
Guter Service wird im Bürgerbüro der Verbandsgemeinde Montabaur groß geschrieben - das ganze Jahr hindurch. Wer aber am vergangenen Montag hier etwas zu erledigen hatte, genoss ganz besondere Aufmerksamkeit. An Stehtischen wurden Kaffee, kalte Getränke und Knabbereien gereicht, und es gab Zeit für etwas ausführlichere “Kundengespräche”. Der Grund: Das Bürgerbüro im Neuen Rathaus besteht seit zehn Jahren, und dieser Geburtstag wurde nicht hochoffiziell mit geladenen Gästen gefeiert, sondern mit denen, die von dieser Einrichtung tagtäglich profitieren.
Unter die Besucher mischten sich natürlich auch Bürgermeister Edmund Schaaf und Erster Beigeordneter Andree Stein. Bürgermeister Schaaf hatte besonderen Grund zur Freude. Schließlich brachte er Mitte der 90er Jahre als Büroleiter der VG-Verwaltung das “Projekt Bürgerbüro” auf den Weg. "Unser Ziel war es, Aufgaben, die bisher an verschiedenen Stellen angesiedelt waren, in einer Instanz zu bündeln, um den Leuten, die ins Rathaus kommen, Zeit und Wege zu ersparen”, erzählt er. Dazu war eine Menge Vorarbeit vonnöten. Weil es im nördlichen Rheinland-Pfalz damals noch kaum Bürgerbüros gab, ging der Blick über die Landesgrenzen, wo jedoch manche Zuständigkeiten “von Amts wegen” anders geregelt waren. Schaaf: “Wir haben geschaut: Wie machen es die anderen? Was passt für uns?" Und nicht zuletzt musste man sich mit den politischen Parteien im Rat abstimmen.
Am 23. April 1996 war es dann so weit: Das Bürgerbüro der Verbandsgemeinde Montabaur konnte eingeweiht werden. Organisatorisch gehört es zum Ordnungsamt. Dessen Leiter, Dieter Saal, erklärt die Vorteile: “Im Kern besteht das Bürgerbüro aus dem früheren Einwohnermeldeamt. Aber das ist längst nicht alles. Hier wird außerdem vieles erledigt, wofür die Bürger zuvor an etliche Türen klopfen mussten.” Entgegengenommen und bearbeitet werden zum Beispiel Wohngeldanträge, für die früher das Sozialamt zuständig war, Fahrzeuganmeldungen wegen Umzugs (früher: Kreisverwaltung), Befreiungen von Rundfunkgebühren (früher: Sozialamt)’, Fischereischeine (früher: Ordnungsamt) und Anmeldungen von Hunden (früher: Steueramt). Besonders, wenn jemand neu in die Verbandsgemeinde zieht, fallen oft mehrere dieser Dinge auf einmal an. Saal: “Daraus konnte früher schon mal eine Halbtagestour durchs Rathaus werden, und manchmal war auch ein weiterer Termin nötig.” Heute wird das “in einem
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Rutsch erledigt. Und auch ansonsten ist alles auf gute Diei nlLfü 9 , au f 9e ® 9t , Das Bur 9erbüro bietet sechs EDV-AibeS ? ze " lra ' ,n der Eingangszone des Neuen Rate ses am Konrad-Adenauer-Platz und ist durchgehendd
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Auch die übrige Verwaltung profitiert von dieser Einrichtof enr als die Hälfte der Leute, die ins Rathaus kommen.stw ern aas Burgerbüro an”, weiß Dieter Saal. "Dadurch werdea aie übrigen Mitarbeiter entlastet." Zum runden Geburtstaj Konnte er mit beeindruckenden Zahlen aufwarten. Hier« einige davon:
Seit 1996 wurden im Bürgerbüro 270.000 Lohnsteuer usgestellt, 40.000 An- sowie 19.000 Abmeldungen vof mÜh™ 60, Vorgänge im Passwesen bearbeitet, 30.® Meiaeregister-Anfragen beantwortet und 10.000 Anträge iJ n reiun 9 von Rundfunkgebühren angenommen. Nicht zu® ® S n n d, e 15.000 Tüten mit Gummibärchen, die an die® n Besucher verteilt wurden. Denn sie sind die zufriedene £J" de " o 0n mor 9en. Ein dickes Lob zollt Bürgermeis« Bürgerbüro 133 * d6n ^' tarde '* er ' nnen und Mitarbeitern*
Sie sind hervorrag^de Botschafterinnen und Botschaft a erbands 9 eme ' n de. Ihre freundliche und zuvor» - rh d ® die Besucherinnen und Besucher kompetente^ unH M Z u.. bedienen stößt insbesondere bei Neuburgern® Neuburgern immer wieder auf besondere Anerkennt
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wfdHo? Ür9erbür ° kommt das * auch nach 10 Jahren - ZhrZi v ? r ’ berichtet d er Bürgermeister." AnerkenJ Kit hi aber auch 0b eramtsrat Werner Kühnen, derse® Da«! n^ ° r9a . n ! satorisc be Umsetzung leitete, kt toia« r9erbur ° am Konrad-Adenauer-Platz in Monis nunniK°» n,SCh zu err eichen unter 02602/126-123. Uhr 9 H 2e,ten: monta 9s bis mittwochs von 8:00 Uhr«
bis 12 30 Uhr t39S V ° n 8:00 Uhr b ' S 18 Uhr ’ fr0ita9SV ° n
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